Mit dem Schulbeginn fängt ein neuer Lebensabschnitt für Eltern und Kinder an. Lesen, Schreiben, Rechnen und vieles mehr bestimmen auf einmal den Tagesablauf. Da ist es gut, dass im Religionsunterricht ein schulischer Raum eröffnet wird, in dem junge Menschen
ihre Fragen nach Gott und der Welt, ihre Erfahrungen und Hoffnungen, aber auch ihre Zweifel und Suchbewegungen artikulieren können. Mit Hilfe ihrer Religionslehrer/in sollen sie er
mutigt werden persönliche Standpunkte zu entwickeln.
In der vielfältigen Begegnung mit dem christlichen Glauben, aber auch mit anderen Religionen und Weltanschauungen, erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich religiöse Bildung und Dialogfähigkeit anzueignen. Auf dem Hintergrund christlicher Vorstellungen werden Toleranz, Mitmenschlichkeit und die Sensibilität gefördert und die Bereitschaft Verantwortung bei sozialen und ethischen Entscheidungen zu übernehmen angeregt. Da der Religionsunterricht den ganzen Menschen im Blick hat, wollen die Religionslehrer/innen zudem Angebote unterbreiten spirituelle Dimensionen des Lebens
kennen zu lernen und in altersgemäßer Weise zu erproben.
Die Teilnahme im Religionsunterricht steht allen Kindern offen. Jedes Kind darf bzw. kann teilnehmen – ganz gleich ob es getauft ist oder nicht. Die Eltern müssen bei der Anmeldung in der Grundschule nur ihr Interesse bekunden und ihr Kind für den Religionsunterricht (evang. oder kath.) melden. (Daraus entstehen selbstverständlich keine Kosten!)
Sollten Sie Fragen zum Religionsunterricht haben, können Sie sich jederzeit an die Hauptamtlichen im Pastoralraum Nieder-Olm bzw. in den Evangelische Kirchengemeinden oder an die entsprechenden Lehrkräfte in den Grundschulen wenden.