Mainz. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat am Mittwochmorgen, 27. Januar, im Anschluss an die Frühmesse im Dom mit einem Segensgebet die Gotthardkapelle des Mainzer Domes als „Ort der Stille und Gebets“ besonders in den Anliegen der Corona-Pandemie eingerichtet.
Gotthardkapelle des Mainzer Domes als Ort der Stille und des Gebetes eingerichtet :Bischof Kohlgraf: Trauer und Angst einen Ort geben

Gotthardkapelle des Mainzer Domes als Ort der Stille und des Gebetes eingerichtet
Mainz. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat am Mittwochmorgen, 27. Januar, im Anschluss an die Frühmesse im Dom mit einem Segensgebet die Gotthardkapelle des Mainzer Domes als „Ort der Stille und Gebets“ besonders in den Anliegen der Corona-Pandemie eingerichtet.
„Wir möchten die Gotthardkapelle für alle Menschen, die um Verstorbene trauern und ihre Ängste und Nöte im Gebet vor Gott tragen möchten, als Raum der Stille und des Gebets in Erinnerung rufen“, betonte Kohlgraf. Neben der Möglichkeit zum Entzünden einer Kerze und dem persönlichen Gebet liegt in der Kapelle auch ein Fürbittbuch für die Gebetsanliegen der Besucher aus. Kohlgraf kündigte an, dass die Anliegen aus dem Buch auch Aufnahme in die Fürbitten der Domgottesdienste finden werden. Weiter sagte Bischof Kohlgraf: „Mit der Einladung in die Gotthardkapelle wollen wir der Trauer und der Angst in der Corona-Pandemie einen Ort geben. Das Licht der Kerze ist ein Gebet, das weitergeht, auch wenn ich die Kapelle schon wieder verlassen habe. Möge von diesem Ort Segen ausgehen.“
Hinweise:
- Die Gotthardkapelle des Mainzer Domes ist über den Seiteneingang des Mainzer Domes am Markt zu erreichen. Die Kapelle ist in den Wintermonaten für das persönliche Gebet werktags von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Beim Aufenthalt in der Kapelle muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In der Kapelle dürfen sich stets höchstens vier Personen gleichzeitig aufhalten.
- dom-mainz.de
- Ein Video mit Bischof Kohlgraf zum Thema ist unter anderem auf dem Youtube-Kanal des Bistums veröffentlicht: