Ab September erfolgt dann die Demontage des Windfanges vom Marktportal sowie die Montage eines neuen Windfanges. Diese Arbeiten sollen im November abgeschlossen werden, damit der Dom in der Advents- und Weihnachtszeit wieder über das Marktportal zugänglich sein kann, betonte Heckwolf. Der Einbau der Orgel über dem Windfang erfolgt ab Mitte Januar 2020. Für diese Arbeiten wird das Marktportal wieder geschlossen. Nach dem Aufbau des Instrumentes wird die Orgel gestimmt. Für diese Arbeiten wird es im kommenden Jahr notwendig sein, den Dom auch tagsüber zu schließen. Die genauen Schließungszeiten dafür werden noch bekannt gegeben. Die gesamten Arbeiten würden zwischen neun und zwölf Monate dauern, sagte Heckwolf.
Die Kosten für den ersten Teil der Domorgel, die durch das Domkapitel, den Mainzer Dombauverein und Spenden aufgebracht werden, beliefen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Baumaßnahmen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde dann der zweite Teil der neuen Domorgel im Ostchor in Angriff genommen. Der Domdekan hob hervor, dass ein akustisches Gutachten ergeben habe, dass die Standorte über dem Marktportal und im Ostchor die besten Orgel-Standorte im Dom sind. Die Orgelstandorte auf der Südchorette und über dem Eingang der Gotthard-Kapelle werden im Zuge der neuen Domorgel aufgegeben, sagte Heckwolf. Die weitere Orgel im Westchor werde dann möglicherweise abschließend erneuert.
Hinweis: Ausführliche Informationen zur neuen Mainzer Domorgel sind verfügbar unter: www.domorgel-mainz.de/projekt.html