Gereon Geissler wird Bildungsdezernent im Bistum Mainz

Die Dezernate Weiterbildung sowie Hochschulen und Schulen werden zusammengeführt

Gereon Geissler wird zum 1. Juni 2019 Bildungsdezernent im Bistum Mainz. (c) Bistum Mainz / Feldmann
Do 4. Apr 2019
tob (MBN)

Mainz. Gereon Geissler wird zum 1. Juni Bildungsdezernent im Bistum Mainz. Der 41-Jährige übernimmt damit die Leitung der bisher eigenständigen Dezernate Weiterbildung sowie Hochschulen und Schulen im Bischöflichen Ordinariat Mainz, die als Dezernat Bildung zusammengeführt werden.

Dr. Elisabeth Eicher wird stellvertretende Dezernentin im Bildungsdezernat des Bistums Mainz. (c) Bistum Mainz / Feldmann

Geissler war zuletzt als wissenschaftlicher Referent und stellvertretender Fraktionsgeschäftsführer in der CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz tätig. Stellvertretende Dezernentin im neuen Bildungsdezernat wird Dr. Elisabeth Eicher, die seit 2017 das Katholische Bildungswerk im Bistum Mainz geleitet hat und diese Aufgabe beibehält. Derzeit ist sie kommissarische Leiterin des Dezernates Weiterbildung. Zum 1. Februar hatte Domkapitular Jürgen Nabbefeld kurz nach seinem 70. Geburtstag die Aufgabe als Dezernent für Weiterbildung abgegeben; die bisherige Dezernentin für Schulen und Hochschulen, Dr. Gertrud Pollak, war zum 1. März in den Ruhestand gegangen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Geissler eine in bildungspolitischen Fragen sehr erfahrene Persönlichkeit für diese Aufgabe gewinnen konnten“, betont der Mainzer Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, der auch Generalvikar des Bistums Mainz ist. „Ich bin froh, dass er seine Erfahrung einbringt, um die anstehenden Fragen schulischer und außerschulischer Bildung im neuen Dezernat anzugehen.“ Gleichzeitig würdigt Bentz das Engagement von PD Dr. Norbert Witsch, der in der Übergangszeit die Leitung des Dezernates Hochschulen und Schulen übernommen hatte sowie von Dr. Eicher, die die kommissarische Leitung des Dezernates Weiterbildung inne hatte.

Gereon Geissler wurde am 1. September 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1997 am Mainzer Willigis-Gymnasium studierte er Katholische Theologie und Sozialkunde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach seinem Referendariat in Wiesbaden und Rüsselsheim war er ab 2004 zunächst an der Heinrich von Kleist-Schule in Eschborn tätig, bevor er 2005 an die Martin Niemöller-Schule in Wiesbaden wechselte. Dort war er Fachleiter für Katholische Religion und ab 2007 Mitglied der erweiterten Schulleitung. Im Jahr 2008 wechselte er als wissenschaftlicher Referent zur CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, wo er für die Themen Bildung, Wissenschaft, Familie, Jugend, Inneres, Sport, Integration, Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständig war. 2018 hat er außerdem die Aufgaben des stellvertretenden Fraktionsgeschäftsführers übernommen. Geissler ist verheiratet und hat mit seiner Frau fünf Kinder.

Elisabeth Eicher wurde am 30. Mai 1969 in Siegen geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Ab 1990 studierte sie Katholische Theologie und Germanistik an der Universität-Gesamthochschule Siegen, wo sie von 1996 bis 2000 das Studienangebot für Senioren organisierte. Zum 1. September 2001 wurde sie Referentin für religiös-theologische Bildung und Mitarbeiterfortbildung im Bildungswerk im Bistum Mainz. Im November 2002 erfolgte die Promotion an der Universität-Gesamt-hochschule Siegen. 2004 übernahm sie die Pädagogische Leitung des Katholischen Bildungswerks Rheinhessen; 2008 wechselte sie zum Katholischen Bildungswerk Südhessen. Ab 2010 arbeitete sie zusätzlich in der Koordinationsstelle zur Prävention von sexualisierter Gewalt. 2017 übernahm sie die Leitung des Katholischen Bildungswerkes im Bistum Mainz und wurde zur Präventionsbeauftragten im Bistum Mainz ernannt.