Die Mainzer Erinnerungswochen finden jährlich im Umfeld des 27. Januar, des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus, statt. Auch das Bistum Mainz beteiligt sich daran und versteht die Erinnerung als wichtigen Teil seines gesellschaftlichen und christlichen Auftrags. 2026 lag der Schwerpunkt auf der Erinnerung an Menschen, die von den Nationalsozialisten als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Mit Vorträgen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und weiteren Veranstaltungen trägt das Bistum dazu bei, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und den Blick auf heutige Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung zu richten.