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Erinnerungsarbeit

Damit erinnert wird, was nicht vergessen werden darf

Gedenktage und persönliche Begegnungen mit Überlebenden der NS-Herrschaft: Das Bistum Mainz hält die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach – und macht sie für junge Menschen erfahrbar.

Gedenktage im Jahresverlauf

27. Januar:

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit 1996 jährlicher Gedenktag in Deutschland, seit 2005 auch bei den Vereinten Nationen. Im Bistum: Gedenkgottesdienste und Veranstaltungen.

8. Mai

Ende des Zweiten Weltkriegs

Gedenken an das Kriegsende 1945 und an alle Opfer von Krieg und NS-Gewaltherrschaft.

9./10. November

Reichspogromnacht 1938

Mit der Pogromnacht ging der Nationalsozialismus zur offenen Gewalt gegen die jüdische Minderheit im Reich über. Synagogen brannten, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden verwüstet.

Mainzer Erinnerungswochen

Die Mainzer Erinnerungswochen finden jährlich im Umfeld des 27. Januar, des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus, statt. Auch das Bistum Mainz beteiligt sich daran und versteht die Erinnerung als wichtigen Teil seines gesellschaftlichen und christlichen Auftrags. 2026 lag der Schwerpunkt auf der Erinnerung an Menschen, die von den Nationalsozialisten als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Mit Vorträgen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und weiteren Veranstaltungen trägt das Bistum dazu bei, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und den Blick auf heutige Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung zu richten.