Zum 25. Sonntag im Jahreskreis

Der Menschensohn wird in die Hände von Menschen ausgeliefert. Wer der Erste sein will, soll der Diener aller sein.

25. Sonntag im Jahreskreis (c) Ulrich Neff
25. Sonntag im Jahreskreis
Datum:
Fr. 17. Sep. 2021
Von:
Pfr. Ulrich Neff / km

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit
zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa.
Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr;
denn er belehrte seine Jünger
und sagte zu ihnen:
Der Menschensohn
wird in die Hände von Menschen ausgeliefert
und sie werden ihn töten;
doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.
Aber sie verstanden das Wort nicht,
fürchteten sich jedoch, ihn zu fragen.
Sie kamen nach Kafárnaum.
Als er dann im Haus war,
fragte er sie: Worüber habt ihr auf dem Weg gesprochen?
Sie schwiegen,
denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen,
wer der Größte sei.
Da setzte er sich,
rief die Zwölf
und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will,
soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte,
nahm es in seine Arme
und sagte zu ihnen:
Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt,
der nimmt mich auf;
und wer mich aufnimmt,
der nimmt nicht nur mich auf,
sondern den, der mich gesandt hat.

 

Mein Gott,

mein Erlöser,

bleibe bei mir.

Fern von dir müsste ich welken und verdorren.
Zeigst du dich mir wieder,

blühe ich auf in neuem Leben.
Du bist das Licht, das nie verlöscht,

die Flamme, die immer lodert.
Vom Glanz deines Lichtes beschienen,

werde ich selber Licht, um anderen zu leuchten.
Ich bin nur wie ein Glas,

durch das du den anderen scheinst.
Lass mich zu deinem Ruhm

deine Wahrheit und deinen Willen verkünden,
nicht durch viele Worte,

sondern durch die stille Kraft der tätigen Liebe
– wie deine Heiligen –

durch meines Herzens aufrichtige Liebe zu dir.

 

John Henry Cardinal Newman

 

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