Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands

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„Schweren Herzens“ die Auflösung beschlossen
Kfd-Gruppe Egelsbach/Erzhausen traf sich zum letzten Mal

Viele Jahrzehnte hat die kfd Egelsbach/Erzhausen das Gemeindeleben von Sankt Josef aktiv mitgestaltet und mitgeprägt. 53 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1967 traf sich die Gruppe am 14. Oktober 2020 zum letzten Mal.

„Unsere Mitglieder sind alle in die Jahre gekommen und können nicht mehr so, wie sie wollen … unsere Gruppe wird immer kleiner ohne Neuzugänge. Und Corona lässt uns nur mit Abstand und unter Schutzbedingungen zusammenkommen. Das tut weh“, hatte die Vorsitzende Ute Schlögel in der Einladung geschrieben. Seit mehr als 50 Jahren und damit am längsten gehören Liesel Schubert und Ingeborg Auer zur Gruppe der katholischen Frauen Deutschlands. Mit den anderen elf Frauen, die zum Treffen kamen, erinnerten sie sich an eine schöne gemeinsame Zeit mit Weltgebetstagen, Dekanats-Maiandachten, Kreuz-Wegen der Frauen im Pfarreienverbund, frühmorgendlichen Rorate-Gottesdienste mit anschließendem gemeinsamem Frühstück und vielen gemeinsamen Feiern und auch Ausflügen, bei denen immer die Gemeinde willkommen war. Und auch daran, dass das Lädchen „Gesammelte Werke“ in Egelsbach auf die Initiative von kfd-Frauen zurückging – von Agnes Schlicker und Ingrid Werkmann. Dennoch beschlossen sie „schweren Herzens“, wie alle betonten, die Auflösung ihrer Gruppe zum 31.12.2020. Der Restbetrag in der Kasse geht an das Ruanda-Projekt der kfd auf Bundesebene.

Viele Frauen unterstützen auch weiterhin die kfd durch ihre private Mitgliedschaft.