Kirche Albertus Magnus
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Liebfrauenkirche
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Kirche Thomas von Aquin
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Impuls zum 28. Sonntag im Jahreskreis

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

28. Jahreskreis 2021 (c) Pfarrei St. Jakobus
28. Jahreskreis 2021
Datum:
So. 10. Okt. 2021
Von:
mb

In jener Zeit
lief ein Mann auf Jesus zu,
fiel vor ihm auf die Knie
und fragte ihn: Guter Meister,
was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut?
Niemand ist gut außer der eine Gott.
Du kennst doch die Gebote:
Du sollst nicht töten,
du sollst nicht die Ehe brechen,
du sollst nicht stehlen,
du sollst nicht falsch aussagen,
du sollst keinen Raub begehen;
ehre deinen Vater und deine Mutter!
Er erwiderte ihm: Meister,
alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
Da sah ihn Jesus an,
umarmte ihn
und sagte: Eines fehlt dir noch:
Geh, verkaufe, was du hast,
gib es den Armen
und du wirst einen Schatz im Himmel haben;
dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte,
und ging traurig weg;
denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an
und sagte zu ihnen:
Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen,
in das Reich Gottes zu kommen!
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.
Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen:
Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken
und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an
und sagte: Für Menschen ist das unmöglich,
aber nicht für Gott;
denn für Gott ist alles möglich.

 

"Ich glaube,

dass wir einen Funken jenes ewigen Lichts in uns tragen,

das im Grunde des Seins leuchten muss 

und welches unsere schwache Sinne

nur von Ferne ahnen können. 

Diesen Funden in uns zur Flamme werden zu lassen 

und das Göttliche in uns zu verwirklichen,

ist unsere höchste Pflicht.“

(Johann Wolfgang von Goethe)