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Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 13 / 2026

Mainz, 24. Juli 2026: Die Leiterin der kinderklinik, Prof Corinna Grasemann (links), erläuterte Stephanie Rieth das klinikinterne Vorgehen bei Nutzung der Babyklappe.
Datum:
Di. 18. Aug. 2026
Von:
hoff (MBN)

In der aktuellen Ausgabe mit dem Besuch der Bevollmächtigten Rieth am neuen Standort der Babyklappe auf dem Gelände der Unimedizin Mainz, einem kulturhistorischen Rundgang in der Mainzer Martinus-Bibliothek, der neuen Kabinett-Ausstellung im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum, Sonja Haub wird neue Regional- und Basilikakantorin in Bingen, der dritten „Literarischen Domlesung“ mit Florian Illies (9.9.), und einer Missio-Fotoausstellung zum Thema „Hexenwahn zwischen Mainz und Papua“ im Abgeordnetenhaus des Landtags Rheinland-Pfalz. 

Bevollmächtigte Rieth: „Ein starkes Zeichen für den Schutz von Neugeborenen“

Mainz, 24. Juli 2026: Besuch der Babyklappe in der Universitätsmedizin Mainz: (v.l.n.r.) Waltraud Schier, Andrea Litzenburger, Ralf Kiesslich, Corinna Grasemann, Stephanie Rieth, Kerstin Dornbusch, Gabriele Hufen und Melanie Scheer.

Besuch am neuen Standort der Babyklappe auf Gelände der Universitätsmedizin Mainz

Mainz. Die Bevollmächtigte des Generalvikars, Ordinariatsdirektorin Stephanie Rieth, hat begrüßt, dass es durch das Zusammenwirken des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und Kinderklinik in Mainz neben der Möglichkeit einer vertraulichen Geburt auch weiterhin die Möglichkeit gebe, ein Neugeborenes anonym rund um die Uhr an einem sicheren Ort abzugeben. Für Frauen in akuten Notlagen könne dies ein letzter Ausweg sein und lebensrettend.

Das betonte Rieth bei einem Besuch der Mainzer Babyklappe am Freitag, 24. Juli. Die Babyklappe war am 23. April an der Kinderklinik des Mainzer Universitätsklinikums neu eröffnet worden als Kooperationsprojekt zwischen SkF als Träger der Babyklappe, der Universiätsmedizin und der Stadt Mainz. Im Oktober 2025 war die Babyklappe an bisherigen Standort am Bruder Konrad-Stift geschlossen worden. Die dortigen Marienschwestern hatten die Einrichtung seit 2002 betreut.

„Mit der Wiedereröffnung setzen der SkF, die Uniklinik und die Stadt Mainz ein starkes Zeichen für den Schutz von Neugeborenen und die Unterstützung von Müttern in extremen Krisensituationen. Die Option für das Leben – besonders das gefährdete - ist ein zutiefst christlicher und caritativer Auftrag“, sagte Rieth, die die Suche nach einem neuen Standort nach Schließung der Babyklappe am Bruder-Konrad-Stift aktiv begleitet hatte. Rieth konnte sich bei dem Besuch über die ersten Erfahrungen mit dem neuen Standort austauschen mit: dem Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums, Prof. Ralf Kiesslich, der Leiterin der Kinderklinik, Prof. Corinna Grasemann, sowie den drei SkF-Vorstandsmitgliedern Gabriele Hufen, Andrea Litzenburger und Waltraud Schier sowie Melanie Scheer und Kerstin Dornbusch aus dem Hildegard-Haus des SkF.

Die Babyklappe ist technisch so ausgestattet, dass unmittelbar nach der Ablage des Kindes ein Alarm ausgelöst wird. Fachpersonal der Universitätsmedizin Mainz kümmert sich umgehend um das Neugeborene und sorgt für eine medizinische Erstversorgung. Parallel wird das Jugendamt der Stadt Mainz informiert, um das weitere Vorgehen im Sinne des Kindeswohls zu regeln. Das Angebot richtet sich an Frauen, die sich in einer ausweglos erscheinenden Situation befinden und ihr Kind anonym abgeben möchten. Um Frauen in dieser äußerst belastenden Lebenslage nicht allein zu lassen, stehen ergänzend Beratungs– und Hilfsangebote des SkF zur Verfügung, die bereits im Vorfeld der Geburt oder im Anschluss anonym in Anspruch genommen werden können.

Hinweis: www.skf-mainz.de/index.php/babyklappe.html

 

Fotos unter https://bistum-mainz.de/presse

 

Nachricht voraus am 24.7.26                                                                                     tob (MBN)

 

 

Ein kulturhistorischer Rundgang in der Mainzer Martinus-Bibliothek

Mainz, 29. Juli 2026: Beim kulturhistorischen Rundgang in der Martinus-Bibliothek zeigt Dr. Hedwig Suwelack das 'Mainzer Journal' aus den Beständen des Hauses.

Dr. Hedwig Suwelack führt regelmäßig durch die 1662 begründete Einrichtung

Mainz. Regelmäßig lädt Dr. Hedwig Suwelack zu einem kulturhistorischen Rundgang in die Mainzer Martinus-Bibliothek ein, um das besondere Profil des Hauses sowie Wandel und Fortentwicklung der Einrichtung vorzustellen: „So wie in allen Bibliotheken gehen natürlich auch bei uns die Ausleihzahlen zurück. Deshalb sind wir viel stärker als früher in der Vermittlungs- und Kulturarbeit tätig“, erzählt Suwelack, die Ende 2021 die Leitung der Martinus-Bibliothek übernommen hat. Im November steht die nächste Ausstellung auf dem Programm, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Mainzer Dom- und Diözesanarchiv. „Insgesamt sind wir sehr aktiv dabei, uns neu aufzustellen: Ab dem kommenden Jahr werden wir mit der Fachstelle Büchereiarbeit und der Katholischen öffentlichen Bücherei zusammenarbeiten“, erzählt Suwelack beim Rundgang Ende Juli. Nächster Termin für den kulturhistorischen Rundgang ist Donnerstag, 24. September, um 17.30 Uhr.

 

Seit 1968 ist die Martinus-Bibliothek im Arnsburger Hof in der Mainzer Grebenstraße untergebracht. Damals wurde der Bestand von rund 300.000 Bänden auch öffentlich zugänglich gemacht. Seit dem Jahr 2000 trägt sie als theologische Zentralbibliothek des Bistums den Namen „Martinus-Bibliothek“ - nach dem Mainzer Diözesanpatron Martin von Tours. Errichtet wurde die Bibliothek 1662 durch Kurfürst Johann Philipp von Schönborn für das Mainzer Priesterseminar. Die Martinus-Bibliothek ist damit die älteste Bibliothek in Mainz, die ununterbrochen bis heute ihre ursprüngliche Funktion erfüllt. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und die Nutzung ihrer Bestände ist kostenfrei.

 

„Heute kommen Besucher aus den verschiedensten Fachbereichen zu uns, aber auch viele interessierte Mainzer und kirchengeschichtliche oder regionalgeschichtlich interessierte Nutzer“, berichtet Suwelack. „Während wir früher die Bibliothek für die Theologiestudierenden waren, nutzen die heute vor allem die Universitätsbibliothek. Aber gerade in Prüfungszeiten ist unser Lesesaal auch ein gefragter, ruhiger Arbeitsplatz für viele Studierende.“

 

In der Schatzkammer des Hauses, die bei den Führungen natürlich besucht wird, werden rund 50 mittelalterliche Handschriften und 250 neuzeitliche Handschriften aufbewahrt; dazu kommen rund 370 Inkunabeln und 550 Postinkunabeln. Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes der Mainzer Universitätsbibliothek werden bis Jahresende alle mittelalterlichen Handschriften der Martinus-Bibliothek auch digital verfügbar sein, sagte Suwelack.

 

Der Forschungs- und Sammlungsschwerpunkt der Martinus-Bibliothek ergibt sich aus ihrem Auftrag als Diözesanbibliothek und aus dem historisch gewachsenen Bestand. „Wesentliche historische Bestände sind durch Nachlässe in die Bibliothek gekommen“, erläutert Suwelack. „Das ist der klassische Weg, wie etwa die ,Schlossersche Bibliothekʼ mit bedeutenden Originalausgaben, vor allem der deutschen Literatur des 16. bis 19. Jahrhunderts. Das ist ein ganz toller Nachlass, der jedoch noch nicht in Gänze erschlossen ist.“ Und natürlich ist dieser historische Bestand eine bleibende Herausforderung, betont Suwelack. Um die Bücher weiterhin nutzen zu können, müssen beschädigte oder von Schimmel angegriffene Bücher etwa durch Trockenreinigung für die Zukunft erhalten werden, wie beispielsweise die Bibliothek des Wormser Weihbischofs Stephan Alexander Würdtwein (1722-1796). 

Der Bibliotheksbestand umfasst den gesamten Bereich der Katholischen Theologie. Eine hervorgehobene Bedeutung hat hierbei die Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte besonders des Mainzer Raumes. Daneben bietet die Bibliothek Literatur zu den Fachgebieten Philosophie, Quellenedition, Religionswissenschaft, Geschichte mit Schwerpunkt auf dem Mainzer Raum, Handschriftenkunde bzw. Druckgeschichte, Germanistik und zur Klassischen Philologie.

Hinweise:

  • bistum-mainz.de/martinus-bibliothek
  • Termine zu Führungen und Kursen der Martinus-Bibliothek:

http://www.bistummainz.de/bildung/martinus-bibliothek/aktuell/kurse_fuehrungen_workshops/Fotos unter www.bistummainz.de/presse

Fotos unter https://bistum-mainz.de/presse

Nachricht voraus am 31.7.26                                                                                   tob (MBN)

 

 

 

Weißes Gold: Meisterstücke treffen auf Materialdesign

Unter den Augen von Kurfürst Johann Friedrich Karl von Ostein erstreckt sich die Installation 'SILIKAT 1746'

Neue Kabinett-Ausstellung im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum

Mainz. Am Mittwochnachmittag, 8. Juli, eröffnet Museumsdirektorin Dr. Anja Lempges gemeinsam mit Dr. Sonja Petersen von der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) des Bistums Mainz die neue Ausstellung „Weißes Gold – Meisterstücke und Materialdesign“ im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum. Dabei dreht sich alles um Porzellan – das „Weiße Gold“. In der historischen Kapitelstube des Dommuseums treffen Figuren aus der Gründerzeit der Höchster Porzellanmanufaktur im Jahr 1746 auf eine zeitgenössische Installation aus dem 3D-Drucker, für deren Herstellung ebenfalls das Wissen der Porzellan-Spezialisten nötig war. Sie begegnen sich „unter den Augen“ des Mainzer Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein (amt. 1743–1763), dessen Porträt die Wand der Kapitelstube ziert, und der die Höchster Porzellanmanufaktur im Jahr 1746 gegründet hat.

 

„Höchst lag damals auf kurmainzischem Gebiet, deshalb tragen die Kunstwerke der damaligen Zeit auch das Mainzer Rad“, erklärt Kunsthistoriker Dr. Gerhard Kölsch bei einer Führung. Die „Porcelainefabrique“ gilt als dritte Gründung einer Porzellanmanufaktur nach Meißen (ab 1710) und Wien (ab 1718) im deutschsprachigen Raum. „In Höchst entstanden Meisterstücke aus Porzellan – in ihrer Anmutung fein und elegant, in ihrer Botschaft humorvoll und hintersinnig. Der Mops und weitere Leihgaben des Landesmuseums Mainz erzählen aus jener Zeit, in der die Aufklärung für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel sorgte“, ordnet Museums-Direktorin Lempges ein.

 

Einen Kontrast zu den feinen Figuren schafft die raumumspannende zeitgenössische Installation „SILIKAT 1746“, eine elf Meter lange und 350 Kilogramm schwere Aneinanderreihung von Porzellanblüten, die sowohl im traditionellen Formenbau als auch im 3D-Druck entstanden ist. Das Gebilde regt die Fantasie an, es erinnert an eine Raupe, oder einen DNA-Strang. Was die Ausstellungsstücke vereint, ist das Material: Biskuit-Porzellan. Und die Herkunft aus der traditionsreichen Manufaktur in Höchst. SILIKAT 1746 ist eine der jüngsten Arbeiten aus dem Institut für Materialdesign (IMD) der Hochschule für Gestaltung Offenbach, die in Zusammenarbeit mit der Porzellanmanufaktur in Höchst entstanden ist.

 

Diese und weitere Ausstellungsstücke sind von Mittwoch, 8. Juli, bis Mittwoch, 23. September, im Dommuseum zu sehen. Die Ausstellung basiert auf einer Kooperation des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Mainz mit dem IMD an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Katholischen Erwachsenenbildungen (KEB) im Bistum Mainz und wird ergänzt durch historische Leihgaben des Mainzer Landesmuseums.

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Das Dommuseum bietet eine Ausstellungsbegleitung an folgenden Terminen an (jeweils 13.00-15.00 Uhr): Sa 11.7./ So 12.7. / Sa 22.8./ So 23.8. / So 13.9. / Sa 19.9./ So 20.9.

 

Darüber hinaus bietet das Museum unter dem Titel „Blickwechsel“ Kurzführungen in der Mittagspause an. Diese finden jeweils mittwochs von 12.00 bis 13.00 Uhr statt und kosten 3 Euro pro Person. Die Termine und Titel lauten:

  • 7. Blickwechsel: Manufakturgeschichte und Meisterstücke (Dr. Gerhard Kölsch)
  • 8. Blickwechsel: Das Rokoko und die Rocaille (Agnes Cibura M.A.)
  • 8. Blickwechsel: Zarte Formen und handfeste Botschaften – Hintergründiges zu Porzellan (Dr. Anja Lempges)
  • 8. Blickwechsel: Erfahrungswissen und Erfindergeist (Dr. Sonja Petersen)
  • 9. Blickwechsel: Zarte Formen und handfeste Botschaften – Hintergründiges zu Porzellan (Dr. Anja Lempges)
  • 9. Blickwechsel: Manufakturgeschichte und Meisterstücke (Dr. Gerhard Kölsch)
  • 9. Blickwechsel: Das Rokoko und die Rocaille (Agnes Cibura M.A.)
  • 9. Blickwechsel: Erfahrungswissen und Erfindergeist (Dr. Sonja Petersen)

 

Workshops

Begleitend zur Ausstellung bietet das Dommuseum zudem Workshops für Erwachsene und Kinder an:

 

Workshop für Erwachsene

Rokoko in Relief – Kreative Leinwandgestaltung mit Rocaillen

Nach einer Führung zu Porzellanmodellen und Ornamenten des 18. Jahrhunderts gestalten Sie ein eigenes Kunstwerk: Eine Leinwand wird vorbereitet und mit selbst geformten Rocaillen versehen. Im zweiten Teil werden diese bemalt und in die Bildgestaltung integriert: ein spannendes Zusammenspiel von Farbe, Struktur und Dreidimensionalität!

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Terminen. Anmeldung erforderlich; max. zwölf Teilnehmende.

Termine: Teil I: 29.8.2026 / Teil II: 12.9.2026, jeweils von 13.00–16.00 Uhr

Kosten: 40,- Euro pro Termin

Anmeldung: info@dommuseum-mainz.de

 

 

 

Podiumsdiskussion

Zum Abschluss der Ausstellung steht am Mittwoch, 23. September von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion im Dom- und Diözesanmuseum Mainz mit dem Titel „Erfahrungswissen, Materialverständnis und Gestaltungskraft - Zwischen Handwerk, Design und Denkmalpflege“ auf dem Programm. Dr. Anja Lempges und Dr. Sonja Petersen im Dom- und Diözesanmuseum Mainz diskutieren mit Prof. Dr. Markus Holzbach, Professor für Materialdesign an der Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M., Architekt, Werkstoff- und Verfahrensingenieur sowie Formenbauer, Jennifer Schrauth, Steinmetz- und Bildhauermeisterin und gep. Restauratorin im Steinmetzhandwerk im Bistum Mainz, und Prof. Dr. Christiane Fülscher, Professorin für Architekturgeschichte, -theorie und Denkmalpflege, Fachhochschule Dortmund und Prodekanin am Fachbereich Architektur. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Wissen im Tun entsteht – und warum Erfahrungswissen und Erfindergeist für die Zukunft von Handwerk, Gestaltung und Baukultur unverzichtbar ist. Organisiert wird die Veranstaltung von der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Mainz, vertreten durch Bildungsreferentin für Kirche, Kunst & Kultur, Dr. Sonja Petersen. 

 

Fotos unter https://bistum-mainz.de/presse

 

Nachricht voraus am 6.7.26                                                                                    hoff (MBN)

 

 

 

Sonja Haub wird neue Regional- und Basilikakantorin in Bingen

Neue Aufgaben in Bingen, Nieder-Olm und in der Region Rheinhessen

Bingen. Sonja Haub wird ab dem 1. Oktober 2026 neue Regionalkantorin im Bistum Mainz und für die Pfarreien St. Maria Magdalena Ingelheim, Heilige Hildegard von Bingen (Rhein und Nahe), St. Lioba Rheinhessen-Mitte sowie den Pastoralraum Nieder-Olm in der Region Rheinhessen zuständig sein. Dienstsitz ist die Basilika St. Martin in Bingen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird – neben der Vernetzung der kirchenmusikalischen Arbeit in den Pfarreien – die Fortsetzung der Neustrukturierung der Chorarbeit an der Binger Basilika sowie die Planung der Einweihung der neuen Basilikaorgel sein, die am 15. November 2026 stattfinden wird.

 

Sonja Haub studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zunächst Katholische Theologie, anschließend Kirchen- und Schulmusik (mit Hauptfach Gesang bei Susanne und Thomas Dewald) an der Musikhochschule Mainz. Ein künstlerisches Gesangsstudium sowie ein Studium der Gesangspädagogik am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz bei Christian Dahm schloss sie 2024 ab. Seither bildet sie sich stimmlich bei Hans-Christoph Begemann fort.

 

Parallel dazu arbeitete sie mit einer halben Stelle als Bildungsreferentin in der Erwachsenenbildung im Bistum Speyer und baute ihre Selbstständigkeit als Musikerin aus. So leitete sie zwei Chöre und arbeitete außerdem regelmäßig als Stimmbildnerin mit Ensembles wie beispielsweise dem UniChor Mainz oder der Kantorei St. Katharinen in Frankfurt zusammen. In Mainz unterrichtete sie als Stimmbildnerin am Haus der kirchlichen Berufe und hat zudem seit dem Wintersemester 2024/25 einen Lehrauftrag für Gesang am Collegium musicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne.

 

Über ihre Tätigkeit in der Musikvermittlung hinaus ist sie als Mezzosopranistin – mit einer besonderen Vorliebe für Oratorium und Lied – sowohl im Ensemble als auch als Solistin bei Konzerten, Liederabenden und CD-Einspielungen tätig. In der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Vokalensembles – wie beispielsweise den auf Alte Musik spezialisierten „Gutenberg Soloists“ unter der Leitung von Felix Koch – konnte sie wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen gewinnen.

 

Foto unter https://bistum-mainz.de/presse

 

Nachricht voraus am 3.7.26                                                                                        PM (MBN)

 

 

 

 

Dritte „Literarische Domlesung“ mit Florian Illies (9.9.)

Der Autor liest im Mainzer Dom aus seinem Buch „Träume aus Feuer“

Mainz. Gast der dritten „Literarischen Domlesung“ im Mainzer Dom ist am Mittwochabend, 9. September, um 19.00 Uhr der Autor Florian Illies. Er wird aus seinem jüngst erschienenen Buch „Träume aus Feuer. Der Alchemist von der Pfaueninsel“ lesen. Musikalisch umrahmt wird die Lesung vom Mainzer Domorganisten, Professor Daniel Beckmann. Der Dom öffnet für die Veranstaltung um 18.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf erhältlich in der Dominformation (Markt 10) oder online bei Reservix unter www.reservix.net

 

Die „Literarische Domlesung“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bischöflichen Domkapitels und Friederike Gemünden von „agentur literaturfreunde“. Im vergangenen Jahr war Harald Martenstein zu Gast im Dom; den Auftakt hatte Bernhard Schlink 2024 gemacht.                                                                                                            tob (MBN)

 

 

Hexenverfolgung und die Macht der Bilder

Missio-Ausstellung im Landtag Rheinland-Pfalz (ab 11.8.26)

Mainz. Vom 12. August bis zum 4. September ist die Missio-Fotoausstellung zum Thema „Hexenwahn zwischen Mainz und Papua“ im Abgeordnetenhaus des Landtags Rheinland-Pfalz in Mainz zu sehen. Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie präsent das Thema der Hexenverfolgung bis heute noch ist und was eine Stigmatisierung als Hexe für die betroffenen Menschen bedeutet. Bis heute laufen Menschen in 47 Ländern der Welt Gefahr, als Hexe stigmatisiert und verfolgt zu werden.

 

Die Ausstellung informiert mit Bildern der renommierten Kölner Fotografin Bettina Flitner darüber wie Projektpartner/-innen des HilfswerkbbÄöögfges Missio Betroffenen zur Seite stehen, wie etwa die Menschenrechtspreisträgerin Schwester Lorena Jenal OSF. Sie hat in Papua-Neuguinea mit ihrem Team 420 Frauen aus den Händen der Folterer befreit. Zuflucht und Hilfe haben die Überlebenden in einem Frauenschutzzentrum gefunden, das mit Hilfe von Missio aufgebaut wurde. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstagabend, 11. August, um 19.00 Uhr, im Foyer des Abgeordnetenhauses. Dabei wird Schwester Lorena über ihre Arbeit zum Schutz von Frauen berichten. Ab dem Mittwoch, 12. August, ist die Ausstellung dann montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10-00 bis 16.00 im Foyer des Abgeordnetenhauses zu sehen.                                                                                                             PM (MBN)