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Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 14 / 2026

Altenstadt, 23. August 2026: Bischof Peter Kohlgraf mit den Schwestern der Abtei Kloster Engelthal nach dem Verabschiedungsgottesdienst.
Datum:
Mi. 26. Aug. 2026
Von:
hoff (MBN)

In dieser Ausgabe mit dem Abschied der Benediktinerinnen aus der Abtei Kloster Engelthal, einem Vortrag von Pater Anselm Grün OSB beim St. Rochusfest in Bingen, zwei Fahrtvarianten zum Weltjugendtag 2027 in Seoul, der Teilnahme der Martinus-Grundschule am Robotik-Europafinale in Zagreb, der Aktion „WELTfairÄNDERN“ zu Gast an der Goetheschule in Dieburg, Bischof Peter Kohlgraf als Ehrenmitglied des Mainzer Weinsenats, und der Schottener Wallfahrt mit Generalvikar Dr. Sebastian Lang (13.9.).

Voll Hochachtung stehe ich vor dem Glaubenszeugnis der Schwestern

Altenstadt, 23. August 2026: Äbtissin Elisabeth Kralemann (links) und Bischof Peter Kohlgraf im Gespräch nach dem Verabschiedungsgottesdienst.

Bischof Kohlgraf verabschiedete Benediktinerinnen aus der Abtei Kloster Engelthal

 

Altenstadt. „Heute ist ein großer Einschnitt hier in Engelthal, aber auch in der Geschichte unseres Bistums.“ Das sagte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf beim Verabschiedungsgottesdienst der Benediktinerinnen aus Kloster Engelthal am Sonntag, 23. August. Und weiter: „Das Kloster hat sich zu einem geistlichen Zentrum bei uns in der Wetterau entwickelt, zahlreiche Menschen haben hier Heimat gefunden – bis heute. Voll Hochachtung stehe ich hier vor dem Glaubenszeugnis und der Arbeit der Schwestern in diesen Jahrzehnten.“ Die Schwestern der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal hatten nach einem längeren Beratungsprozess im Februar 2025 bekanntgegeben, dass sie Engelthal verlassen und auf den Rochusberg bei Bingen umziehen. Anfang August waren bereits die ersten Schwestern auf den Rochusberg umgezogen; Mitte September wird der Umzug abgeschlossen. Der Gottesdienst wurde als Livestream im Internet übertragen.

Wörtlich sagte Kohlgraf: „Seit neun Jahren bin ich jetzt Bischof von Mainz und regelmäßig war ich hier, besonders mit dem Priesterrat. Es war immer eine besondere Atmosphäre des Gebets, der Gastfreundschaft und der Sympathie. Ich habe hier Gottesdienste gefeiert, Gespräche geführt und Freundschaft erlebt, für die ich sehr dankbar bin. Die einzelnen Schwestern prägen mit ihrem Charisma die Gemeinschaft und sie wirken, weit über diesen Ort hinaus. Viele Menschen sind den Schwestern verbunden, und viele von ihnen sind heute zugegen. Es geht etwas verloren.“

Er empfinde wie viele andere Trauer darüber, dass mit Engelthal in vielfältiger Hinsicht ein Stück Heimat verlorengehe, sagte Bischof Kohlgraf. Gleichzeitig beeindrucke es ihn, mit welchem Mut zum Realismus die Schwestern die Wirklichkeit angenommen haben und nach guten Lösungen gesucht haben: „Die Schwestern gehen nicht, um das Klosterleben abzuwickeln. Das ist mir in den Gesprächen sehr deutlich geworden. Sie wollen an einem neuen Ort leben, beten und arbeiten. Gerne waren und sind wir seitens des Bistums zur Unterstützung und Begleitung bereit. Wir wünschen ihnen, dass sie am Rochusberg neue Heimat finden. Durch ihren Aufbruch zeigen sie, dass Heimat noch eine andere Dimension als menschliche Orte oder Beziehungen hat. Abraham verlässt mit Sarai seine Heimat, aber er findet eine andere, nämlich die Treue Gottes, die beide trägt.“

Weiter sagte Bischof Kohlgraf: „In Engelthal wird an einer guten Zukunft gearbeitet. Ich bin sehr dankbar für alles Engagement, den Freundinnen und Freunden des Klosters, aber besonders auch den politisch Verantwortlichen, und allen, die nach guten Lösungen suchen. Engelthal, da bin ich sicher, wird auch weiterhin Menschen verbinden, es wird ein strahlkräftiger Ort bleiben.“

Äbtissin Elisabeth Kralemann: „Kein leichter Abschied“

„Es ist kein leichter Abschied von unserem Kloster, das für uns zur Heimat geworden ist“, bekannte die Äbtissin der Abtei Kloster Engelthal, Schwester Elisabeth Kralemann OSB, zu Beginn des Gottesdienstes. „Hier sind wir unserem benediktinischen Auftrag nachgekommen und haben erfahren, dass dieser Ort für viele Menschen zur geistigen Heimat geworden ist.“ Und weiter: „Wir gehen unseren neuen Auftrag mutig an. Die Engelthaler Gründungsgruppe aus dem Jahr 1962 ist dabei unser Vorbild“, sagte die Äbtissin. Sie seien dankbar für den geeigneten Lebensraum, der sich ihrer Gemeinschaft von zwölf Schwestern aus dem Rochusberg biete.

Am 1. Mai 1962 waren 20 Benediktinerinnen der Abtei Heilig Kreuz aus Herstelle in die ehemalige Zisterzienserinnenabtei Kloster Engelthal zu einer Neugründung gekommen. Die Geschichte von Kloster Engelthal reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Engelthal war 1268 als Zisterzienserinnenkloster gestiftet worden. Konzelebranten des Gottesdienstes waren Abtpräses Dr. Franziskus Berzdorf OSB aus Beuron und Pfarrer Karl-Heinrich Stein von der Pfarrei St. Christophorus vor dem Vogelsberg. Die musikalische Gestaltung hatten ein Projektchor der Pfarrei St. Christophorus unter der Leitung von Berthold Göbel übernommen sowie Tyron Unger (Orgel), Anke Nitzel (Sopran), Sr. Caterina Görgen OSB und die Schola der Schwestern der Abteil Kloster Engelthal.

Grußworte am Ende des Gottesdienstes

Abtpräses Dr. Franziskus Berzdorf OSB hob hervor, „dass sich die Schwestern von Engelthal oft und gern in Dienst nehmen lassen“. Er verwies darauf, dass die Abtei Kloster Engelthal als erstes Kloster der Kongregation in den 1960er-Jahren ein Kursprogramm sowie Fortbildungen für Schwestern angeboten habe. Der Landrat des Wetteraukreises, Jan Weckler, bezeichnete die Abtei Kloster Engelthal als „Flaggschiff der Katholischen Kirche in Oberhessen und wichtiges Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft“. Professor Dr. Andreas van der Broeck, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Abtei Kloster Engelthal und Justitiar des Bistums Mainz, würdigte „die hörende Grundhaltung der Schwestern, die bis heute ihre Beziehung zu den Menschen prägt“. Nach dem Gottesdienst bestand im Klosterhof die Möglichkeit zur Begegnung.

Fotos unter https://bistummainz.de/presse

 

Nachricht voraus am 23.8.26                                                                     tob (MBN)

 

 

 

„Die Aufgabe der Kirche heute“

Bingen, 20. August 2026: Pater Anselm Grün OSB sprach bei der Rochuswallfahrt über 'Die Aufgabe der Kirche heute'.

Vortrag von Pater Anselm Grün OSB beim St. Rochusfest in Bingen

 

Bingen. „Solange wir beten, hoffen wir. Das ist unsere Aufgabe als Christen: Sauerteig der Hoffnung für unsere Gesellschaft zu sein.“ Das sagte Pater Anselm Grün OSB bei einem Vortrag vor der Rochuskapelle in Bingen. Anders als eine Erwartung, die einenge, schaffe die Hoffnung einen Raum von Freiheit, sagte Anselm Grün. Die Hoffnung sei als notwendige Lebensenergie stets auch eine politische Kraft. Sein Vortrag im Rahmen der Rochuswallfahrt stand unter der Überschrift „Die Aufgabe der Kirche heute“.

Veranstalter des Abends mit dem bekannten Autor und Referenten aus der Abtei Münsterschwarzach war die Binger St. Rochusbruderschaft 1754 e.V. Das Binger St. Rochusfest dauert noch bis Sonntag, 23. August, und steht in diesem Jahr in Erinnerung an den 800. Todestag des hl. Franz von Assisi unter der Überschrift „Geh und baue meine Kirche wieder auf!“

Anselm Grün sprach anhand von „sieben Sehnsüchten der Menschen, auf die Kirche heute Antworten geben muss“ über eine spirituelle Erneuerung der Kirche. Die Sehnsüchte nach Freiheit, Verbundenheit, Gesundheit, Gott, Schönheit, Liebe und Sinn thematisierte er unter anderem an Beispielen aus seiner langjährigen seelsorglichen Praxis. Der Benediktinerpater betonte, dass Kirche den Menschen nicht „ein System überstülpen dürfe“, sondern zunächst auf die Sehnsüchte der Menschen hören müsse. Oft habe die Kirche Antworten gegeben, ohne auf die Menschen zu hören.

„Die wichtigste Aufgabe der Kirche ist es, hinzuführen zu einer Gotteserfahrung“, sagte Pater Anselm Grün. Es sei eine tiefe Sehnsucht junger Menschen, Gott zu spüren. „Denn wer Gott erfährt, kann anders leben in der Welt. Das ist keine Weltflucht.“ Dabei sei es wichtig, „dass wir dabei von Gott angemessen sprechen: Gott ist Weite und kein angstmachender Gott.“ Grün verwies darauf, dass der Philosoph Max Horkheimer einen wichtigen Beitrag der Kirchen für die Gesellschaft darin sah, dass diese die Gottesvorstellung lebendig halten.

Der Leitende Pfarrer der Pfarrei Heilige Hildegard von Bingen, Rhein und Nahe hatte die Zuhörer auf den vollbesetzten Bänken des Außenbereiches neben der Rochuskapelle begrüßt. Prof. Dr. Manfred Psiorz, Vorsitzender Brudermeister der Binger St. Rochusbruderschaft, hatte in seiner Ansprache darauf hingewiesen, dass es „ein Novum“ bei der Rochuswallfahrt sei, dass am Donnerstag ein Abendvortrag statt des üblichen Gottesdienstes stattfindet. Den musikalischen Rahmen des Abends gestalteten Clauda-Denise Beck (Gesang) und Urban Weber (Gitarre).

Fotos unter https://bistummainz.de/presse

 

Nachricht voraus am 21.8.26                                                                                     tob (MBN)

 

Weltjugendtag 2027 in Seoul – Komm mit uns nach Südkorea!

Bischöfliches Jugendamt des Bistums Mainz bietet zwei Fahrtvarianten an

 

Soeul. Von Montag, 3., bis Samstag, 8. August 2027, findet in Seoul der 41. Weltjugendtag statt. Das Glaubensevent, zu dem tausende junge Christ*innen aus aller Welt zusammenkommen, steht unter dem Motto: „Habt Mut, ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16,33) Gemeinsam mit den Bistümern Speyer und Limburg bietet das Bischöfliche Jugendamt (BJA) zwei Fahrtvarianten an.

 

Reisevariante 1 beinhaltet die Tage der Begegnung von Mittwoch, 29. Juli, bis Sonntag, 2. August, und die Woche des Weltjugendtages in Seoul. Sie ist kürzer und somit auch günstiger. Reisevariante 2 startet schon am Freitag, 24. Juli, und beinhaltet zusätzlich ein Kulturprogramm in Seoul und Busan. Das Kulturprogramm vor dem WJT ermöglicht allen, die daran teilnehmen, das Land intensiv kennenzulernen. Die Gruppe besichtigt Orte, welche die Spannung zwischen Tradition und Moderne widerspiegeln, für die Korea bekannt ist. Während der Tage der Begegnung kommen die Teilnehmenden aus beiden Reisevarianten zusammen und sind in einer Gastgemeinde der Diözese Busan untergebracht. Das Leben in Gastfamilien und ein buntes Programm aus Ausflügen, Festen und Gottesdiensten ermöglichen Begegnung und spannende Einblicke in das Leben und den Glauben junger Menschen in Südkorea. Zum Weltjugendtag kommen schließlich alle Teilnehmenden aus der ganzen Welt in Seoul zu einem riesigen Glaubensfestival zusammen. Das Highlight am Ende der Woche ist der Abschlussgottesdienst aller Pilger*innen mit Papst Leo XIV. an einem zentralen Ort in Seoul.

 

Momentan besteht die Möglichkeit, sich für eine der beiden Reisevarianten vormerken zu lassen. Eine verbindliche Buchung ist erst ab Mitte September möglich. weil erst dann die Flugpreise und somit der endgültige Reisepreis feststehen. Das BJA rechnet für Reisevariante 1 mit 1.700 Euro für Nichtverdienende und 2.200 Euro für Verdiendende. Reisevariante 2 kostet die Teilnehmenden vermutlich 2.000 Euro für Nichtverdienende und 2.600 Euro für Verdienende. Zuschüsse von Bistumsseite und aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes sind bereits eingerechnet. Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 35 Jahren können sich anmelden. Minderjährige Personen brauchen eine volljährige Begleitperson. Dem Vorbereitungsteam ist wichtig, dass sich die Teilnehmenden nicht nur als Tourist*innen verstehen. Sie vertreten unser Bistum und sind sozusagen als Botschafter*innen unterwegs. Aus diesem Grund wird die Gruppe vom neuen Weihbischof Pater Joshy Pottackal einige Tage begleitet. Außerdem gibt es ein inhaltliches Vortreffen am 29. Mai 2027, um die Gruppe auf die Reise einzustimmen.

 

Hinweise:

  • Ausführliche Informationen unter www.bistum-mainz.de/wjt
  • Kontakt für Rückfragen: Bischöfliches Jugendamt (BJA), Referat für Religiöse Bildung, Michael Langer, Am Fort Gonsenheim 54, 55122 Mainz, Telefon 06131/253636, E-Mail an wjt@bistum-mainz.de

 

Nachricht vom 12. August 2026                                                                                    PM(MBN)

 

 

Mainzer Grundschulteam nimmt an Robotik-Europafinale teil

Martinus-Grundschule erfolgreich in den Vorrunden und nun bereit fürs Finale

 

Mainz. Großer Erfolg für die Martinus-Grundschule Mainz-Weisenau – Das Team „MartinusRobots“ hat sich mit einer inklusiven Erfindung für das Europafinale der World Robot Olympiad (WRO) in kroatischen Zagreb qualifiziert. Die Landeshauptstadt Mainz unterstützt die Reise in die Partnerstadt. Weitere Unterstützung wird gesucht. Oberbürgermeister Nino Haase gratulierte den jungen Robotik-Talenten zu ihrem Erfolg.

 

Beim Deutschlandfinale am Freitag, 19., und Samstag, 20. Juni, in Trier erreichten drei Neunjährige der Lego-Robotik-AG der Martinus-Grundschule in der Kategorie „Future Innovators“ den sechsten Platz und vertreten ihre Schule damit von Dienstag, 13., bis Freitag, 16. Oktober 2026 bei der WRO Open Championship Europe im kroatischen Zagreb. Die Mainzer Schüler:innen sind deutschlandweit das einzige Grundschulteam, das sich in dieser Kategorie für das Europafinale qualifizieren konnte. Zuvor hatten sie beim Regionalwettbewerb in Schwalbach am Taunus den zweiten Platz belegt.

 

Bei der Erfindung handelt es sich um einen „Snoezelen-Chair“, mit dem die Kinder das diesjährige Wettbewerbsmotto „Robots meet Culture“ aufgreifen. Der autonom fahrende Roboterstuhl soll Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen dabei unterstützen, Kultur möglichst selbstständig und mit mehreren Sinnen zu erleben. Er verbindet unter anderem Bewegung, Musik, Vibrationen, Licht sowie Texte und Informationen auf Displays. Motoren ermöglichen das selbstständige Fahren und Lenken, während ein Abstandssensor Hindernisse erkennen soll. Über eine KI-Linse kann der Roboter zudem Bildkarten und seine Umgebung erfassen und darauf abgestimmte Funktionen starten. Auf diese Weise soll kulturelle Teilhabe für blinde, gehörlose oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen erleichtert werden.

 

Für die Anmeldung, die Reise, Unterkunft und Verpflegung des Teams einschließlich Coach und notwendiger Begleitpersonen sowie weitere Ausgaben werden insgesamt rund 5.800 Euro benötigt. Die Stadt beteiligt sich aus den Verfügungsmitteln des Oberbürgermeisters. Daneben sucht die Schule weitere Unterstützer:innen, die den jungen Mainzer Robotik-Talenten die Teilnahme am Europafinale ermöglichen möchten. Dafür steht ein Crowdfunding zur Verfügung: https://gofund.me/c0694895b und man kann sich an den Förderverein wenden (E-Mail: martinus-schulen.mz.foerderverein@web.de).

 

Nachricht vom 14.8.2026                                                                            PM(MBN)

 

„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel“ (Albert Schweitzer)

Aktion „WELTfairÄNDERN“ an der Goetheschule in Dieburg zu Gast

 

Dieburg. Ein großes Ausstellungszelt, junge Teamer*innen und Workshops mit fast tausend Schüler*innen: Von Sonntag, 16., bis Freitag, 21. August, besucht das Team von JETZT WELTfairÄNDERN! die Goetheschule in Dieburg. JETZT WELTfairÄNDERN! Ist ein Angebot des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) und des BJA (Bischöfliches Jugendamt) im Bistum Mainz.

 

Das WELTfairÄNDERN-Team sensibilisiert seit über zehn Jahren Kinder und Jugendliche für Themen zu Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. „Was bedeutet eigentlich fair sein? Welche Erfahrungen habt ihr schon gemacht? Wie sieht es eigentlich in eurem Umfeld zum Thema Fairness aus?“. Diese und viele weitere Fragen thematisiert das WELTfairÄNDERN-Team dieses Mal mit den Schulklassen der Goetheschule. Das Konzept wird immer wieder an aktuelle Strömungen und Erkenntnisse im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) angepasst, aber der Grundsatz ist gleich geblieben. Die Schüler*innen sollen erleben, dass sie selbst etwas verändern können. Wenn sie merken, dass das, was sie tun, einen Unterschied macht, sind sie auch motiviert als Erwachsene nachhaltig zu handeln.

 

Das Workshop-Angebot für die Schulklassen wird begleitet von einem fairCafé, bei dem das Thema kritischer Konsum in ansprechender und lockerer Atmosphäre präsentiert wird. Es wird in der Aktionswoche von den Referent*innen aus dem KJB (Katholisches Jugendbüro) in Dieburg in Kooperation mit dem Goethe Weltladen geführt. Auch das hat sich in den letzten Jahren gewandelt. An immer mehr Schulen ist das Thema fairer Handel bzw. der Verkauf regionaler und ökologischer Produkte bereits etabliert. Das Schüler*innenteam des Goethe Weltladens verkauft im fairCafé faire Snacks und Kaffeespezialitäten zu erschwinglichen Preisen. Rund um das fairCafé können sich die Schüler*innen in den Pausen bei Outdoor-Spielen austoben. Ein Besuch des Ausstellungszeltes ist ab 15.30 Uhr für alle Interessierten möglich. Am Mittwochabend, den 19. August, findet um 19.00 Uhr im Zelt ein Vortragsabend statt zum Thema „Systemsturz, eine Auseinandersetzung mit Kohei Saitos Bestseller“. Am Donnerstagabend, den 20. August, gibt es zur selben Zeit einen Austauschabend unter dem Titel „Was tun im Angesicht der Krisen? Ein Blick auf die Geschichte und die Zukunft des politischen Streiks.“ Die Veranstaltungen dauern ca. 1,5 Stunden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Hinweis: Ansprechpartner für die Woche: Michael Langer, E-Mail: michael.langer@bistum-mainz.de, Telefon 06131 / 253 636, www.weltfairaendern.de

 

Nachricht vom 11.08.26                                                                          PM (MBN)

 

 

Urkunde des Mainzer Weinsenats übergeben

Mainz, 5. August 2026: Neues Ehrenmitglied im Mainzer Weinsenat (v.l.n.r.): Roland Epple, Dominique Döttling, Bischof Peter Kohlgraf und Franz Ringhoffer.

Bischof Kohlgraf hatte eine Rebe auf dem Prominentenweinberg in Mainz gepflanzt

 

Mainz. Dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ist am Mittwoch, 5. August, die Urkunde zu seiner Ehrenmitgliedschaft im Mainzer Weinsenat überreicht worden. Dominique Döttling, Franz Ringhoffer und Roland Epple vom Vorstand des Weinsenats überreichten die Urkunde im Garten des Bischofshauses. Kohlgraf hatte im April auf dem Prominentenweinberg unter der Mainzer Zitadelle eine Weinrebe gepflanzt: „Das war ein schönes Erlebnis, bei dem nochmal deutlich wurde, wie sehr Wein ein Kulturgut hier in Mainz ist“, betonte Kohlgraf. Der frühere Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hatte zusammen mit dem damaligen ZDF-Intendanten Markus Schächter im Jahr 2007 die ersten Reben des Prominentenweinbergs gepflanzt. Der im Jahr 2005 gegründete Mainzer Weinsenat setzt sich für die Förderung der Weinkultur in Mainz und Rheinhessen ein.

 

Foto unter https://bistummainz.de/presse

 

tob (MBN)

 

 

Wallfahrt in Schotten (13.9.)

Gottesdienst mit Generalvikar Dr. Sebastian Lang

 

Schotten. Die Schottener Wallfahrt findet in diesem Jahr am Sonntag, 13. September, statt. Der Mainzer Generalvikar Dr. Sebastian Lang predigt beim Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Herz Jesu-Kirche. Im Anschluss an die Festmesse führt eine Prozession zum Gnadenbild der schmerzhaften Mutter von Schotten in der Liebfrauenkirche. Nach der Prozession gibt es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal. Der Wallfahrtstag endet mit der Marienvesper um 14.00 Uhr. Außerdem ist der Wallfahrtsladen in der Vogelsbergstraße an diesem Tag geöffnet. Vor der Messe und der Andacht besteht Beichtgelegenheit.

 

PM (MBN)