Am Wochenende des 14. und 15. März 2026 haben die elf neu gegründeten Pfarreien im Bistum Mainz ihre ersten Pfarreiräte gewählt. Diese Wahl markiert einen bedeutsamen Schritt im Aufbau der neuen Pfarreistrukturen und zeigt, dass auch in Kirche demokratische Strukturen wichtig sind. Es zeigt aber auch, wie lebendig das kirchliche Leben vor Ort ist und wie viele Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Kirche zu übernehmen.
Neugewählte Pfarreiräte setzen ein Zeichen für Aufbruch und Engagement

Am Wochenende des 14. und 15. März 2026 haben die elf neu gegründeten Pfarreien im Bistum Mainz ihre ersten Pfarreiräte gewählt. Diese Wahl markiert einen bedeutsamen Schritt im Aufbau der neuen Pfarreistrukturen und zeigt, dass auch in Kirche demokratische Strukturen wichtig sind. Es zeigt aber auch, wie lebendig das kirchliche Leben vor Ort ist und wie viele Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Kirche zu übernehmen.
Insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl, 126 von ihnen wurden in die neuen Pfarreiräte gewählt. Diese Gremien werden in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen: Sie beraten und entscheiden gemeinsam mit den Hauptamtlichen über pastorale Schwerpunkte, gestalten das Gemeindeleben und tragen Verantwortung für die Zukunft der Kirche vor Ort.
Dass sich so viele Menschen zur Wahl gestellt haben, zeigt: Die Kirche lebt von Menschen, die sich einbringen, mitdenken und mitgestalten wollen.
Von den 137.288 Wahlberechtigten gaben 17.822 ihre Stimme ab – eine Wahlbeteiligung von 12,98 Prozent. Ein Blick in die Pfarreien zeigt ein buntes Bild: Während in Mühlheim‑Obertshausen oder im Otzberger Land besonders viele Menschen ihre Stimme abgaben, lag die Beteiligung in den Städten Worms und Gießen niedriger. Auch die Wahlform – Briefwahl oder Urnenwahl – hatte spürbaren Einfluss.
Einzelne Pfarreien:
|
Pfarrei |
Wahlbeteiligung |
Kandidierende |
Gewählte |
Wahlform |
|
Hl. Katharina von Siena, Heusenstamm-Dietzenbach |
10,17 % |
13 |
9 |
Urnenwahl |
|
Hl. Theresa von Avila, Mühlheim-Obertshausen |
18,20 % |
11 |
8 |
Briefwahl
|
|
St. Bonifatius, Gießen |
6,81 % |
24 |
13 |
Urnenwahl |
|
Hl. Bardo, Wetterau-Nord |
11,29 % |
12 |
9 |
Urnenwahl |
|
Hl. Maria Magdalena, Taunusblick |
15,58 % |
15 |
10 |
Briefwahl |
|
St. Clara, Mainz |
14,04 % |
18 |
10 |
Briefwahl |
|
St. Nikolaus, Worms-Wonnegau |
7,9 % |
39 |
26 |
Urnenwahl
|
|
St. Christophorus, Dieburger Land |
17,12 % |
14 |
11 |
Briefwahl
|
|
Guter Hirte im Odenwaldkreis |
14,7 % |
18 |
11 |
Briefwahl |
|
Heilig Geist, Otzberger Land |
18,45 % |
18 |
10 |
Briefwahl |
|
Hl. Walburga, Weschnitztal |
10,63 % |
10 |
9 |
Urnenwahl |
Diese Wahl war nur möglich, weil viele Menschen mit Herzblut und Zeit dabei waren. Ein besonderer Dank gilt deshalb:
- allen Wählerinnen und Wählern, die durch ihre Stimme das kirchliche Leben stärken,
- allen Kandidatinnen und Kandidaten, die mit ihrer Bereitschaft zur Mitarbeit ein starkes Zeichen für Engagement und Glauben setzen,
- allen Mitgliedern der Wahlvorstände und den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die die Durchführung der Wahl ermöglicht haben,
- allen Pfarreien, die die Wahl sorgfältig vorbereitet und begleitet haben.
Gemeinsam wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt: Kirche lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen.
PM(MBN)