Die Mission Cristo Rei (Christus König) befindet sich in der Kleinstadt Gorongosa, die sich in einem der ärmsten Gebiete des Landes in Zentralmosambik befindet. Sie umfasst neben der Kirche auch ein Schulzentrum, das aus einer Sekundarschule, einer Agrarschule und aus einem Mädchen- und Jungeninternat besteht. Die Mosambik-Hilfe arbeitet aktuell zusammen mit den brasilianischen Schwestern des Ordens „Notre-Dame“, die dieses Schulzentrum leiten. Sie steht in direktem Kontakt mit der deutschstämmigen Schwester Irene Kunstler, die der Leitung des Zentrums angehört.
Schwester Irene beschreibt die Situation wie folgt: „Viele Menschen leben in ländlichen Gebieten des Gorongosa Distrikts, wo es viel Armut gibt. Die wirtschaftliche Lage der Familien ist sehr schwierig, die Menschen müssen Tag für Tag ums Überleben kämpfen. Es ist eine Armut, die uns immer schockiert und unsere Herzen berührt. Es ist nicht möglich, sich an diese Realität zu gewöhnen. Unser Wunsch und unsere Anstrengung zu helfen ist groß, aber alleine können wir nicht viel ändern. Die meisten Eltern können uns nichts geben und wir freuen uns darüber, wenn wir pro Jahr ein oder zwei Säcke Mais erhalten. Einige Kinder bleiben in den Ferien hier, um uns bei der Arbeit zu helfen.“
Ganz konkret zu der Situation in der Mission schreibt sie: „In der Gorongosa Gegend herrscht Mangel an Sekundarschulen, deshalb kommen die Kinder aus weit entfernten Dörfern und müssen im Internat bleiben, wo sie auch verpflegt werden.
Bei uns im Mädcheninternat sind zurzeit 101 Mädchen und im Jungeninternat 66 Jungen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren. Die Mehrheit besucht die Klassen 8 bis 12. 16 Mädchen und 5 Jungen lernen in der Agrarschule.“
Inzwischen haben die Schwestern eigene Felder angelegt, um die Produktion von Mais und Bohnen, die Grundnahrungsmittel für alle sind, zu steigern. Die SchülerInnen arbeiten in den Gärten und Feldern des Zentrums, um die tägliche Ernährung sicherzustellen.
Wir haben im Jahr 2021 einen kleinen Beitrag zu der Finanzierung des Baus eines Brunnens gegeben (zusammen mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Lennestädter „Verein für Kinder in Mocambique“). Damit erhält das Schulzentrum sauberes Wasser und die Felder können bewässert werden.
In diesem Zusammenhang schrieb Schwester Irene: „Wir sind sehr glücklich und dankbar. Wir werden versuchen, das Bewusstsein der Jugendlichen für einen umweltschonenden Umgang mit der Natur zu stärken. Zu diesem Ziel gehört der sinnvolle Umgang mit Wasser, Müll trennen und recyclen, die natürliche Vielfalt erhalten und Bäume pflanzen.“
Als das Geld ankam, schrieb Schwester Irene an die Gemeinde: „Vielen vielen Dank, der Heilige Geist soll euch für immer segnen! Wir tun gemeinsam etwas Gutes für diejenigen, die es am meisten brauchen. Ihr solltet nicht schreiben, dass eure Hilfe nur eine kleine ist. Für unsere Mädchen und Jungen ist sie groß und bedeutungsvoll. Mit dem, was ihr wenig nennt, können wir hier viel machen.
Wir bleiben verbunden im Gebet und Gottvertrauen. Ich grüße euch ganz herzlich!“
Über uns
Unsere Gruppe ist sehr heterogen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, alle, die gern mitarbeiten möchten, gehören dazu. Wir haben keine regelmäßigen Treffen, sondern treffen uns aus aktuellen Anlässen, wenn eine neue Aktion geplant wird. Wir freuen uns auf jeden, der mitarbeiten möchte.
Wir denken, dass Bildung ein Weg ist, den Menschen zu einem würdigen Dasein zu verhelfen.
Deshalb sind wir für jede kleine Spende an die Schwestern dankbar, denn „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“ (afrikanisches Zitat).
Spendenkonto: Partnerschaftsprojekte mit Mocambique e.V.
Sparkasse Darmstadt
IBAN: DE 08 508 501 50 0030 0021 99
Auf Wunsch bekommen Sie für jeden Betrag eine Spendenquittung – bitte vergessen Sie in diesem Fall nicht, Ihre Adresse bei der Überweisung anzugeben. Bei Fragen steht ihnen Maria Luisa Zeitz (E-Mail: m.luisa.zeitz@t-online.de, Tel. 06150/7794) gerne zur Verfügung.
Sie können sicher sein, dass Ihre Hilfe, egal wie groß, die Welt ein bisschen besser macht.
„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).