Fastenkalender 2026:Erzähl mir von Auferstehung 10 Bibel

Der Termin stand schon lange fest. Er hat eingekauft, überlegt wer wo sitzen könnte. In der Töpferei hat er große Schüsseln und Schalen anfertigen lassen, damit alle sich nehmen können, niemand zu kurz kommt. Er freut sich auf das Fest, auf seine Gäste. Schon Tage vorher riecht es überall nach Gebackenen, nach Gebratenem, nach Fest.
Dann kommen die Absagen. Einer nach dem anderen sagt ab. Am Anfang rückt er noch die Stühle, stellt die Tische anders zusammen. Es ist zum Verrücktwerden: alle sagen ab. Niemand will mit ihm feiern.
In der Küche schauen sie ratlos. Wer soll essen, was sie tagelang vorbereitet haben? Seine Familie ist bestürzt. Betrübt schaut er aus dem Fenster. Da sieht er auf der Straße Habenichtse und Tunichtgute. Tagelöhner und Hungerleider.
Er schickt alle aus dem Haus, um die da draußen zum Essen einzuladen. Die genieren sich, sind unsicher, halten das für einen Irrtum, einen Witz, aber er besteht darauf, lässt nicht locker.
Als der Saal voll, alle Plätze belegt sind, beginnt das Fest. Er ist glücklich. Von denen, die er eingeladen hatte, ist niemand da. Seis drum, die die da sind, strahlen und können es kaum fassen, dass sie zu einem solchen Fest eingeladen sind. (Lukas 14)
40 Tage bis Ostern: Kaffee aus Afrika, Tee aus Ceylon, Zucker aus Südamerika. Unsichtbare Genussverbindungen, die zu Gerechtigkeit und Frieden führen können. Schluck, für Schluck. Einkauf für Einkauf.
Psalm 23, 5: Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN