Fastenkalender 2026:Erzähl mir von Auferstehung 8 Bibel

Alles verloren, alles fremd und ohne Halt. Es gibt keine Familie, die nicht eine Tote, einen Toten beklagt. Krieg, Flucht, Verbannung. Zerstörung und Hunger. Ein trostloses Jahr, wechselt das andere ab. Das Volk fühlt sich im Stich gelassen, von Gott und der Welt. Besonders von Gott.
Da bekommt der Prophet Jesaja von Gott den Auftrag sein Volk zu trösten. Mit einem Bild, das zu den stärksten und schönsten Bildern der Bibel gehört. So erzählt der Prophet von einem mütterlichen Gott, der sein Volk fragt: Wie sollte ich Euch vergessen haben? Ich bin doch wie eine Mutter, die ihr Kind niemals vergessen kann! Und selbst wenn das Undenkbare geschieht, dass eine Mutter ihr Kindlein vergisst, ich vergesse euch nicht.
Dann geht Gott, die Mutter, noch einen Schritt weiter und lässt Jesaja verkünden: ich habe euren Namen, euer Leben, euch in meine Hände tätowiert. Ich vergesse euch nicht, ihr steht unauslöschbar in meinen Händen geschrieben. Gottestattoo. (Jesaja 43. 49)
40 Tage bis Ostern: Staunen wie viele Namen mir geschenkt sind, meinem Gebet anvertraut. Kalligraphin Gottes, Kalligraph Gottes werden, Name für Name sie in die stillen Zeilen meines Gebetes einfügen.
Psalm 139, 16 : Als ich geformt wurde im Dunkeln [...] waren meine Glieder dir nicht verborgen. Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war