Fastenkalender 2026:Erzähl mir von Auferstehung 9

Wie so viele Eltern, haben sie sich Gedanken gemacht, mit welchem Namen ihr Kind durchs Leben gehen soll. Kurz sollte er sein und einmalig. Jetzt halten sie einen kleinen Zettel in der Hand. Die Uroma hat darauf einen Heiligen geschrieben, der könnte der Namenspatron ihres Urenkels sein. Auch wenn der Name des Kindes einmalig ist, hat sie lange gesucht, wer dennoch im Himmel ein guter Namens - Patron sein könnte.
Den Namenspatron kenne ich. Er war Pförtner, in seinem Kloster. Heilig ist er geworden, weil er nicht nur die Pfortentür offen gehalten hat, ansprechbar war, sondern weil er jeder und jedem das Gefühl gab: du bist einmalig, deine Situation, dein Leben. So hat er satt gemacht. Mit einem Teller Suppe, mit einem guten Wort. Türen hat er geöffnet, ins Kloster, zum Herzen.
40 Tage bis Ostern: Es ist ein Geschenk nicht immer einmalig sein zu müssen. Nachahmen, anlehnen zu können. Die Tür zu sehen, die eine Andere, ein Anderer für mich schon aufgeschlossen hat.
Psalm 122,1: Ich freute mich, als man mir sagte: Komm, wir gehen zum Haus des HERRN!