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Zukunftsdialog „Vertraute Orte - Neues Leben“:Öffentliche Projektwerkstatt am 26. Februar

Beim 2. Runden Tisch wurden Ideen aus der Bürgerschaft weiterentwickelt – nun fließen sie in die öffentliche Projektwerkstatt ein.
Datum:
5. Feb. 2026
Von:
Pressemitteilung der Pfarrei Hl. Johannes XXIII. und der Stadt Viernheim

Der Zukunftsdialog „Vertraute Orte – Neues Leben“ der katholischen Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII. und der Stadt Viernheim geht in die nächste Phase:

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Projektwerkstatt ins Bürgerhaus, Kreuzstraße 2–4, eingeladen. Beginn ist um 18 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die weiterentwickelten Nutzungskonzepte für die leerstehenden Kirchengebäude Hildegardkirche, Marienkirche und Michaelskirche, die auf Grundlage der vielfältigen Ideen aus der Bürgerschaft entstanden sind. Diese Konzepte werden erstmals öffentlich vorgestellt und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft diskutiert

Hintergrund des Zukunftsdialogs

Die Projektwerkstatt ist ein weiterer Baustein im gemeinsamen Dialog von Kirchengemeinde, Stadt und Bürgerschaft über die Zukunft dreier vertrauter Orte, die heute leer stehen. Denn in den vergangenen Jahren hat sich die Situation der katholischen Kirche auch in Viernheim stark verändert. Der Rückgang von Mitgliederzahlen, Engagement und Gottesdienstbesuch macht Zusammenlegungen und Umstrukturierungen notwendig: Die einst vier eigenständigen Pfarrgemeinden sind heute zur großen Gemeinde Hl. Johannes XXIII. zusammengeführt. Aktuell wird nur noch die Apostelkirche regelmäßig für Gottesdienste genutzt – die weiteren Kirchengebäude stehen leer. Im Rahmen des „Pastoralen Weges“ möchte das Bistum Mainz nicht nur Einsparungen umsetzen, sondern neue Nutzungsmöglichkeiten für die denkmalgeschützten Gebäude finden – offen, kreativ und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft.

Breite Beteiligung als Grundlage

Der Zukunftsdialog setzt bewusst auf breite Beteiligung und Transparenz. In den vergangenen Monaten wurden über 1.000 Ideen aus der Bürgerschaft gesammelt – ein starkes Zeichen für das Interesse an den drei Kirchenstandorten. Diese Ideen wurden thematisch gebündelt und im Austausch mit dem Pfarreirat sowie dem Runden Tisch weiterentwickelt.

Weiterentwickelte Konzepte im Dialog mit der Stadtgesellschaft

Die Projektwerkstatt beginnt mit einem gemeinsamen Rückblick auf den bisherigen Beteiligungsprozess: Die Pfarrei Hl. Johannes XXIII., die Stadt Viernheim und das begleitende Planungsbüro Sippel | Buff fassen zentrale Etappen und Ergebnisse der Ideensammlung zusammen. Im Mittelpunkt des Abends stehen dann die weiterentwickelten Nutzungskonzepte für die drei Kirchenstandorte – sie werden erstmals öffentlich vorgestellt. In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden im Anschluss Gelegenheit, sich auszutauschen, Rückfragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen.

Ausblick

Die Rückmeldungen aus der Projektwerkstatt fließen in die weitere Arbeit des Runden Tisches ein, der die Anregungen erneut erörtert und vertieft. Ziel ist es, bis zum Sommer 2026 konkrete und tragfähige Empfehlungen zur künftigen Nutzung der Kirchenstandorte zu erarbeiten, die als Grundlage für weitergehende Planungen dienen. Eine Abschlussveranstaltung des Zukunftsdialogs ist für den 22. Juni 2026 vorgesehen.

„Der Zukunftsdialog lebt vom Mitdenken, vom Austausch und von der Vielfalt der Perspektiven“, laden die Verantwortlichen der katholischen Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII. und der Stadt Viernheim ein. „Die öffentliche Projektwerkstatt bietet die Chance, sich mit eigenen Gedanken und Erfahrungen einzubringen, Ideen weiterzudenken und gemeinsam die Zukunft unserer Kirchenstandorte zu gestalten. Jede Perspektive zählt.“

Weitere Informationen zum Zukunftsdialog „Neues Leben – Vertraute Orte sowie alle Termine sind auf der Internetseite der Pfarrei Hl. Johannes XXIII. zu finden.