Impuls Karfreitag
Im Folgenden sind dieser Impuls von P. Benedikt Nettebrock OSB und die unten stehende Fotografie (Christus-Corpus im Mönchsrefektorium auf dem Jakobsberg!)
zusammen zu betrachten.
Der Karfreitag will in mir die Glaubensahnung stärken:
Die Welt - mein Leben
hat eine Sinnmitte, auch wenn ich das im vollen Umfang noch gar nicht
oder nicht genügend zu erkennen vermag.
In dieser Mitte das Haupt Christi mit einem ruhigen,
ganz nach innen gekehrten Blick.
Nichts soll mich an diesem Blick ängstigen, nichts erschrecken.
Denn das ist das Geheimnis meiner Beziehung:
schon immer und immer wieder angezogen zu werden
von dem, der mein Leben durch-kreuzt.
Bergende Weite durch das Weiß im Hintergrund.
Hintergrund meines Lebens!
Von hier her
trittst du behutsam auf mich zu,
so als wolltest Du mich umarmen.
Und Du bleibst doch am Kreuz,
ohne mich zu verlassen!
In Stunden, wo es kreuz und quer geht,
wenn das Kreuz mich zerbrechen möchte,
wie es in diesen Tagen so viele Menschen auf der Welt beklagen,
hängst du immer noch dort
und verbindest in sieghafter Ruhe das Getrennte
und das, was auseinanderstrebt;
Du bleibst auf Golgota
und wirst neu zur Achse des Kosmos!
Ist es vermessen zu fragen:
Wer bist du?
Da ich Dich so frage,
erfrage ich mich selbst:
Du willst doch, dass ich mein Menschsein zu leben suche - gleich Dir,
der Du von der Kreuzmitte
mich ordnest, hältst und richtest.
Komm - und erhöhe mich!

Im Folgenden sind dieser Impuls von P. Benedikt Nettebrock OSB und die unten stehende Fotografie (Christus-Corpus im Mönchsrefektorium auf dem Jakobsberg!)
zusammen zu betrachten.
Der Karfreitag will in mir die Glaubensahnung stärken:
Die Welt - mein Leben
hat eine Sinnmitte, auch wenn ich das im vollen Umfang noch gar nicht
oder nicht genügend zu erkennen vermag.
In dieser Mitte das Haupt Christi mit einem ruhigen,
ganz nach innen gekehrten Blick.
Nichts soll mich an diesem Blick ängstigen, nichts erschrecken.
Denn das ist das Geheimnis meiner Beziehung:
schon immer und immer wieder angezogen zu werden
von dem, der mein Leben durch-kreuzt.
Bergende Weite durch das Weiß im Hintergrund.
Hintergrund meines Lebens!
Von hier her
trittst du behutsam auf mich zu,
so als wolltest Du mich umarmen.
Und Du bleibst doch am Kreuz,
ohne mich zu verlassen!
In Stunden, wo es kreuz und quer geht,
wenn das Kreuz mich zerbrechen möchte,
wie es in diesen Tagen so viele Menschen auf der Welt beklagen,
hängst du immer noch dort
und verbindest in sieghafter Ruhe das Getrennte
und das, was auseinanderstrebt;
Du bleibst auf Golgota
und wirst neu zur Achse des Kosmos!
Ist es vermessen zu fragen:
Wer bist du?
Da ich Dich so frage,
erfrage ich mich selbst:
Du willst doch, dass ich mein Menschsein zu leben suche - gleich Dir,
der Du von der Kreuzmitte
mich ordnest, hältst und richtest.
Komm - und erhöhe mich!