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Impuls Karfreitag

Im Folgenden sind dieser Impuls von P. Benedikt Nettebrock OSB und die unten stehende Fotografie (Christus-Corpus im Mönchsrefektorium auf dem Jakobsberg!)

zusammen zu betrachten.

 

Der Karfreitag will in mir die Glaubensahnung  stärken:

Die Welt  -  mein Leben

hat eine Sinnmitte, auch wenn ich das im vollen Umfang noch gar nicht

oder nicht genügend zu erkennen vermag.

In dieser Mitte das Haupt Christi mit einem ruhigen,

ganz nach innen gekehrten Blick.

Nichts soll mich an diesem Blick ängstigen, nichts erschrecken.

Denn das ist das Geheimnis meiner Beziehung:

schon immer und immer wieder angezogen zu werden

von dem, der mein Leben durch-kreuzt.

Bergende Weite durch das Weiß im Hintergrund.

Hintergrund meines Lebens!

Von hier her

trittst du behutsam auf mich zu,

so als wolltest Du mich umarmen.

Und Du bleibst doch am Kreuz,

ohne mich zu verlassen!

In Stunden, wo es kreuz und quer geht,

wenn das Kreuz mich zerbrechen möchte,

wie es in diesen Tagen so viele Menschen auf der Welt beklagen,

hängst du immer noch dort

und verbindest in sieghafter Ruhe das Getrennte

und das, was auseinanderstrebt;

Du bleibst auf Golgota

und wirst neu zur Achse des Kosmos!

Ist es vermessen zu fragen:

Wer bist du?

Da ich Dich so frage,

erfrage ich mich selbst:

Du willst doch, dass ich mein Menschsein zu leben suche  -  gleich Dir,

der Du von der Kreuzmitte

mich ordnest, hältst und richtest.

Komm  -  und erhöhe mich!

Impuls Karfreitag 10.04.2020
Datum:
Fr. 10. Apr. 2020
Von:
Pater Benedikt Nettebrock OSB – Kloster Jakobsberg

Im Folgenden sind dieser Impuls von P. Benedikt Nettebrock OSB und die unten stehende Fotografie (Christus-Corpus im Mönchsrefektorium auf dem Jakobsberg!)

zusammen zu betrachten.

 

Der Karfreitag will in mir die Glaubensahnung  stärken:

Die Welt  -  mein Leben

hat eine Sinnmitte, auch wenn ich das im vollen Umfang noch gar nicht

oder nicht genügend zu erkennen vermag.

In dieser Mitte das Haupt Christi mit einem ruhigen,

ganz nach innen gekehrten Blick.

Nichts soll mich an diesem Blick ängstigen, nichts erschrecken.

Denn das ist das Geheimnis meiner Beziehung:

schon immer und immer wieder angezogen zu werden

von dem, der mein Leben durch-kreuzt.

Bergende Weite durch das Weiß im Hintergrund.

Hintergrund meines Lebens!

Von hier her

trittst du behutsam auf mich zu,

so als wolltest Du mich umarmen.

Und Du bleibst doch am Kreuz,

ohne mich zu verlassen!

In Stunden, wo es kreuz und quer geht,

wenn das Kreuz mich zerbrechen möchte,

wie es in diesen Tagen so viele Menschen auf der Welt beklagen,

hängst du immer noch dort

und verbindest in sieghafter Ruhe das Getrennte

und das, was auseinanderstrebt;

Du bleibst auf Golgota

und wirst neu zur Achse des Kosmos!

Ist es vermessen zu fragen:

Wer bist du?

Da ich Dich so frage,

erfrage ich mich selbst:

Du willst doch, dass ich mein Menschsein zu leben suche  -  gleich Dir,

der Du von der Kreuzmitte

mich ordnest, hältst und richtest.

Komm  -  und erhöhe mich!