Pfingsten

...das Fest will in uns ein Feuer des Glaubens entfachen

Pfingstlesung in Dialekten

Pfingstlesung in Dialekten (c) Bistum Mainz
20. Mai 2021

Das Bistum liest das Pfingstereignis aus der Apostelgeschichte 2,1-17 in den verschiedenen Dialekten. Denn Gottes Geist spricht Dialekt. In der griechischen Fassung des Neuen Testaments heißt es: "Wieso kann sie jeder von uns in seinem Dialekt hören?" Gott spricht mit den Menschen nicht in einer Fremdsprache, nicht in Fremdwörtern, sondern in ihrer Muttersprache. Denn der Dialekt ist warmherzig, emotional und erreicht die meisten Menschen sofort.

Die Botschaft in allen Sprachen

Sieben Wochen lang wird mit der Osterzeit auf besondere Weise die Auferstehung Jesu Christi in dankbarer Freude gefeiert. Pfingsten, von gr. pentecoste - der fünfzigste Tag, bildet den Abschluss dieser Zeit, jedoch nicht das Ende dieser Freude. Denn diese Freude wird an Pfingsten durch den Heiligen Geist besonders beflügelt. Blieben bisher die Jünger nach Jesu Weisung gemeinsam betend versammelt, so verkünden sie nun begeistert in allen Sprachen die Auferstehungsbotschaft in die Welt hinaus. In der betenden Versammlung der Jünger und in der begeisterten Verkündigung wird „Kirche in der Welt offenbar“ (SC 6). Damals wie heute ist es immer Jesus der in seiner Kirche durch den Heiligen Geist wirkt. In der roten liturgischen Farbe kommt die feurig-stürmische Geistaussendung zum Ausdruck. Immer wieder neu wird von der Kirche im Gottesdienst in ihren Liedern wie im „Veni sancte spriritus“ und Gebeten die Sendung des Geistes erbeten.

Gottesdienste, Texte, Impulse