Pfingsten

Das Fest will in jedem Christ ein Feuer des Glaubens entfachen

Taube (c) pixabay

Sieben Wochen lang wird mit der Osterzeit auf besondere Weise die Auferstehung Jesu Christi in dankbarer Freude gefeiert. Pfingsten, von gr. pentecoste - der fünfzigste Tag, bildet den Abschluss dieser Zeit, jedoch nicht das Ende dieser Freude. Denn diese Freude wird an Pfingsten durch den Heiligen Geist besonders beflügelt. Blieben bisher die Jünger nach Jesu Weisung gemeinsam betend versammelt, so verkünden sie nun begeistert in allen Sprachen die Auferstehungsbotschaft in die Welt hinaus. In der betenden Versammlung der Jünger und in der begeisterten Verkündigung wird „Kirche in der Welt offenbar“ (SC 6). Damals wie heute ist es immer Jesus der in seiner Kirche durch den Heiligen Geist wirkt. In der roten liturgischen Farbe kommt die feurig-stürmische Geistaussendung zum Ausdruck. Immer wieder neu wird von der Kirche im Gottesdienst in ihren Liedern wie im „Veni sancte spriritus“ und Gebeten die Sendung des Geistes erbeten.