Katholische Kirche Viernheim
Pfarrei Johannes XXIII. Viernheim
Pfarrei St. Hildegard – St. Michael Viernheim

Schmuckband Kreuzgang

Adventskalender 2

Wortgeschenk

Collage aus Zeitungsartikeln. Barcelona. Museum für zeitgenössische Kunst. (c) Ronald Ashley Givens
Collage aus Zeitungsartikeln. Barcelona. Museum für zeitgenössische Kunst.
Mo 2. Dez 2019
Pfarrer Ronald Givens

2 Dezember

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt (Mt 2,10)

 

Im Evangelium vom heutigen Tag bittet der Hauptmann von Kafarnaum um die Heilung seines Dieners mit den Worten: „sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.

Liest man die Erzählungen über die ägyptischen Mönche in der Anfangszeit der Kirche, so begegnet einem häufig die Bitte: „Schenk mir ein Wort.“

Der Hauptmann von Kafarnaum ist überzeugt, dass ein Wort von Jesus gesprochen, seinem Diener Heilung bringt. Diejenigen, die die Strapazen einer Wüste auf sich genommen haben, waren überzeugt, dass ihnen dort ein Wort zugesprochen wird, das ihrem Leben weiterhilft.

Am Weihnachtsmorgen wird aus dem Johannesevangelium der Satz vorgelesen: „und das Wort ist Fleisch geworden“.

 

Der Advent als eine Vorbereitungszeit um ein Wort von Gott geschenkt zu bekommen, das sich von den vielen anderen Worten dadurch unterscheidet, dass dieses Wort heilend ist.

 

Herr,

schenke mir ein hörendes Herz, damit es unter den vielen Worten eines Tages jenes Wort entdeckt, das du darin gebettet hast, damit ich es suche und finde, auf dass es deine heilende Wirkung in mein Leben sprechen kann. Amen.

 

Mt 8, 5-11

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.

 Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.

 Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;