Schmuckband Kreuzgang

kfd St. Martin Dietzenbach

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Seit März 2018 gibt es nun auch in Dietzenbach eine kfd- Gruppe.

Frauen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlicher Lebenssituation und Lebensform haben sich gefunden, um die kfd auch in unserer Gemeinde aufleben zu lassen.

kfd- wer oder was ist das aber eigentlich?

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 450.000 Mitgliedern in 5.300 pfarrlichen Gemeinschaften Deutschlands größter Frauenverband.

Die kfd setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein, bezieht Stellung und mischt sich ein. Das Motto: leidenschaftlich glauben und leben.

Unsere Themen sind vielfältig: Bewahrung der Schöpfung, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft sowie die geschlechtergerechte Kirche.
 
Ob Weiheämter für Frauen in der katholischen Kirche, Lohngleichheit, Rentengerechtigkeit oder frauengerechte Gesundheitsversorgung: die kfd macht sich für Frauenthemen stark und sorgt dafür, dass die Anliegen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft gehört werden.
 
Die kfd-Gruppe Dietzenbach ist offen für alle Frauen und möchte ein Forum der Begegnung und des Austausches sein. Gegenseitige Unterstützung, Respekt, ein Miteinander der Generationen, Suchen und Fragen gehören zum Leitbild. 

Jeweils am dritten Donnerstag im Monat, 19:00 Uhr, treffen wir uns zu einem Impuls, persönlichem Austausch und klären, wofür wir uns als kfd-Gruppe St. Martin Dietzenbach - stimmig im Hinblick auch auf die Belastbarkeit für uns Frauen in unserer kfd Gruppe - einsetzen können.

Januar 2023:

Auch in diesem Jahr möchten wir aufmerksam, kritisch und offen das Geschehen in der Welt und in der Kirche beobachten und aktiv mitarbeiten, dass spürbar wird, dass alle in der Kirche ihren Platz haben, wenn sie es wünschen. Es möge immer wieder neu sichtbar werden, dass uns "Christus zur Freiheit befreit hat" (Galaterbrief 5)

Geplant sind eine Führung im Frankfurter Dom, ein Besuch in der Frauenfriedenskirche in Frankfurt, die nach dem 1. Weltkrieg durch das Engagement der Frauen gebaut wurde und ein Abend "Wir müssen reden".

Unsere Treffen:

16. März, 20. April, 11. Mai, 15. Juni, 20. Juli 2023

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen und teilen Ihnen gern den Ort unserer Treffen mit! Herzlich Willkommen!

Das Leitungsteam der kfd-Gruppe Dietzenbach

Mechthild Kircher, 1. Vorsitzende
06074/42377
mechthild.kircher@t-online.de 

Marianne Kämmer-Reusch, 2. Vorsitzende
06074/25372
kaemmer@t-online.de

Helena Doetsch, Geistliche Begleitung
06074/46730
helena.doetsch@web.de

Falls Sie mehr über die kfd in der Diözese Mainz erfahren möchten:

kfd-Diözesanverband Mainz

Rückblick auf das Jahr 2022

April 2022:

Wir sind erschüttert über den schrecklichen Krieg in der Ukraine. Fassungslosigkeit, Entsetzen, Wut, Trauer, Verzweiflung, Angst prägen die Gefühle und die Stimmung in diesen Tagen. Große Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zeigt sich deutlich in Spenden, Demonstrationen, Mahnwachen, der großen Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen und in Friedensgebeten.
 
Am 18. März hatten auch wir zu einer Friedensandacht in St. Martin eingeladen. Und viele sind gekommen. Es war eine sehr berührende Andacht mit bewegender Musik und Stille zum Nachdenken. Frauen aus unserer Gruppe leiteten mit einfühlsamen Impulsen zur Meditation vor dem in der Kirche aufgehängten Hungertuch  an.
 
Die Künstlerin Lilian Moreno Sánchez hat das Hungertuch auf Bettlaken angelegt. Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München. Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt  und auf die Fußwaschung.

Die Aussage des Hungertuches ist aktueller denn je.  Die Künstlerin ist sich sicher: "Eine andere Welt ist möglich. Diese Hoffnung möchte ich verbreiten.“ Lasst uns diese Hoffnung nicht aufgeben, auch und gerade in diesen Zeiten.

Ergänzt wurden die Gedanken zum Hungertuch mit dem Bild des Künstlers Justus Becker auf einer Hauswand in Frankfurt, Nähe Allerheiligentor: eine weiße Friedenstaube mit dem Ölzweig in den Farben der ukrainischen Flagge. Der schwarze Hintergrund macht deutlich: das Bild ist kein idyllischer Traum. Es ist Zeichen des geistbewegten Widerstands gegen die Macht der Finsternis und des Todes. "Lasst uns die Hoffnung nicht aufgeben ..."

Weitere Aktionen / Angebote 2022:

8. - 23. Mai jeweils nach den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag:

Sammlung für das Müttergenesungswerk: "Kraftspender*innen gesucht"

"Alleine ist man stark. Gemeinsam ist man stärker. Lasst uns daher unsere Kräfte bündeln und Müttern, Vätern und Pflegenden den Alltag leichter machen.

Wir beteiligten uns an dieser Spendenaktion, da uns das Anliegen des Müttergenesungswerkes sehr wichtig ist. Gerade durch die Coronazeit kamen Mütter, Väter und Pflegende an ihre Grenzen. Das Müttergenesungswerk bietet Mutter-Kind-Kuren, Mütter-Kuren, Vater-Kind-Kuren und Kuren für Pflegende an und gibt Hilfestellung beim Beantragen von Kuren.

Sonntag, 15. Mai 2022, 18:00 Uhr "Maiandacht: Maria, ich nenne dich Schwester"

Dienstag, 24. Mai 2022, 19.00 Uhr  Treffen mit der Diözesanreferentin Frau Gisela Franzel

Sonntag, 26. Juni 2022, 10:00 Uhr "Dialogpredigt Pfarrer Barton mit Helena Doetsch (kfd)" zum Galaterbrief 5: "Christus hat uns zur Freiheit befreit"

Sonntag, 18. September 2022, 14:00 Uhr Meditativer Spaziergang von Sankt Martin über verschiedene Stationen zum Friedwald: "Vertraut den neuen Wegen"

Donnerstag, 20. Oktober 2022, 17:00 Uhr Treffen mit den kfd-Frauen Heusenstamm, Kirchenführung mit Edith Hemberger von St. Cäcilia, Heusenstamm und anschließender Begegnung im Pfarrheim St. Cäcilia

Mittwoch, 30. November 2022, 18:00 Uhr Öffnen des Adventsfensters am Kirchenportal Sankt Martin zum 1. Dezember mit Impuls und anschließender Begegnung: "O Heiland, reiß die Himmel auf"

 

 

 


 

Pilgerweg 18.9.2022 (c) privat
Pilgerweg 18.9.2022

Vertraut den neuen Wegen - unter diesem Motto haben sich auf Einladung der kfd-Gruppe am Sonntag, den 18. September, trotz regnerischem Wetter 15 Frauen auf einen meditativen Weg durch Dietzenbach gemacht. 
 
"Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit". Nach dem Aufbruch am Brunnen an unserer Kirche führte der Pilgerweg über die Löcherwiese und den Wollwiesenteich hin zum Friedwald. Mit Impulsen an den Stationen und Gehen im Schweigen. Mit Achtsamkeitsübungen und Legen eines Natur-Mandalas. Mit Wegen im Wald und in der Stadt. Mit Zeit zum Nachdenken und für Gespräche. Mit Gebeten und mit Musik. Mit Regentropfen und mit Sonne. Mit Tee und mit Keksen. Ein wunderschöner Weg!