Schmuckband Kreuzgang

kfd St. Martin Dietzenbach

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Seit März 2018 gibt es nun auch in Dietzenbach eine kfd- Gruppe.

15 Frauen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlicher Lebenssituation und Lebensform haben sich gefunden, um die kfd auch in unserer Gemeinde aufleben zu lassen.

kfd- wer oder was ist das aber eigentlich?

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 450.000 Mitgliedern in 5.300 pfarrlichen Gemeinschaften Deutschlands größter Frauenverband.

Die kfd setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein, bezieht Stellung und mischt sich ein. Das Motto: leidenschaftlich glauben und leben.

Unsere Themen sind vielfältig: Bewahrung der Schöpfung, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft sowie die geschlechtergerechte Kirche.
 
Ob Weiheämter für Frauen in der katholischen Kirche, Lohngleichheit, Rentengerechtigkeit oder frauengerechte Gesundheitsversorgung: die kfd macht sich für Frauenthemen stark und sorgt dafür, dass die Anliegen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft gehört werden.
 
Die kfd-Gruppe Dietzenbach ist offen für alle Frauen und möchte ein Forum der Begegnung und des Austausches sein. Gegenseitige Unterstützung, Respekt, ein Miteinander der Generationen, Suchen und Fragen gehören zum Leitbild. 

April 2022:

Wir sind erschüttert über den schrecklichen Krieg in der Ukraine. Fassungslosigkeit, Entsetzen, Wut, Trauer, Verzweiflung, Angst prägen die Gefühle und die Stimmung in diesen Tagen. Große Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zeigt sich deutlich in Spenden, Demonstrationen, Mahnwachen, der großen Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen und in Friedensgebeten.
 
Am 18. März hatten auch wir zu einer Friedensandacht in St. Martin eingeladen. Und viele sind gekommen. Es war eine sehr berührende Andacht mit bewegender Musik und Stille zum Nachdenken. Frauen aus unserer Gruppe leiteten mit einfühlsamen Impulsen zur Meditation vor dem in der Kirche aufgehängten Hungertuch  an.
 
Die Künstlerin Lilian Moreno Sánchez hat das Hungertuch auf Bettlaken angelegt. Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München. Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt  und auf die Fußwaschung.

Die Aussage des Hungertuches ist aktueller denn je.  Die Künstlerin ist sich sicher: "Eine andere Welt ist möglich. Diese Hoffnung möchte ich verbreiten.“ Lasst uns diese Hoffnung nicht aufgeben, auch und gerade in diesen Zeiten.

Ergänzt wurden die Gedanken zum Hungertuch mit dem Bild des Künstlers Justus Becker auf einer Hauswand in Frankfurt, Nähe Allerheiligentor: eine weiße Friedenstaube mit dem Ölzweig in den Farben der ukrainischen Flagge. Der schwarze Hintergrund macht deutlich: das Bild ist kein idyllischer Traum. Es ist Zeichen des geistbewegten Widerstands gegen die Macht der Finsternis und des Todes. "Lasst uns die Hoffnung nicht aufgeben ..."

Für die nächsten Wochen sind geplant:

8. - 23. Mai jeweils nach den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag:

Sammlung für das Müttergenesungswerk: "Kraftspender*innen gesucht"

"Alleine ist man stark. Gemeinsam ist man stärker. Lasst uns daher unsere Kräfte bündeln und Müttern, Vätern und Pflegenden den Alltag leichter machen.

Wir beteiligen uns an dieser Spendenaktion, da uns das Anliegen des Müttergenesungswerkes sehr wichtig ist. Gerade durch die Coronazeit kamen Mütter, Väter und Pflegende an ihre Grenzen. Das Müttergenesungswerk bietet Mutter-Kind-Kuren, Mütter-Kuren, Vater-Kind-Kuren und Kuren für Pflegende an und gibt Hilfestellung beim Beantragen von Kuren.

Sonntag, 15. Mai 2022, 18:00 Uhr "Maiandacht: Maria, ich nenne dich Schwester"

Dienstag, 24. Mai 2022, 19.00 Uhr  Treffen mit der Diözesanreferentin Frau Gisela Franzel

Sonntag, 26. Juni 2022, 10:00 Uhr "Dialogpredigt kfd - Pfarrer Barton": "Mutausbruch..."

In der Regel treffen uns wir jeweils am 3. Donnerstag im Monat, 19:00 Uhr zu einem Impuls, persönlichem Austausch und Klären, wofür wir uns als kfd-Gruppe St. Martin Dietzenbach - stimmig im Hinblick auch auf die Belastbarkeit für uns Frauen in unserer kfd Gruppe - einsetzen können.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen und teilen Ihnen gern den Ort unserer Treffen mit! Herzlich Willkommen!

Das Leitungsteam der kfd-Gruppe Dietzenbach

Mechthild Kircher, 1. Vorsitzende
06074/42377
mechthild.kircher@t-online.de 

Marianne Kämmer-Reusch, 2. Vorsitzende
06074/25372
kaemmer@t-online.de

Helena Doetsch, Geistliche Begleitung
06074/46730
helena.doetsch@web.de

Falls Sie mehr über die kfd in der Diözese Mainz erfahren möchten:

kfd-Diözesanverband Mainz

 


 

Pilgerweg-Garten der Religionen, 2021 (c) Wigbert Böhmer
Pilgerweg-Garten der Religionen, 2021

Am 24. Oktober 2021 hatten wir zu einem Pilgerweg "Du führst uns hinaus ins Weite" eingeladen.  Es war eine Einladung, herauszutreten in die Weite, auf einen Weg der Freiheit – weit entfernt von Gewohnheiten und Alltagsroutinen.

Der Weg führte uns von der Kirche Sankt Martin mit Stationen am Heimatmuseum, beim Ausscheller, am Harmonieplatz, vor der Trauerhalle zum Garten der Religionen auf dem Dietzenbacher Friedhof.

Bewusst sprachen wir beim ersten Schritt auf dem Weg den Psalmvers: Du führst mich hinaus ins Weite (Ps 18). Das Lied "Meine engen Grenzen" gab mit seinen vier Strophen die Leitmotive für die einzelnen Stationen vor und die Impulse regten zum Nachdenken, zum Gehen im Schweigen und auch zum Gespräch an. Der Garten der Religionen ist u.a. ein Zeichen von Weite.