Mainz-Kostheim
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St. Kilian sucht viele Freunde 

Renovierung des Kirchturms braucht Unterstützung

Unsere Kirche St. Kilian ist ein bedeutendes Kleinod. Unsere Vorfahren haben zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Kirchenbau begonnen und 1836 die Kirchweihe vollziehen können. Dieser Kirchenbau war nach den Zerstörungen durch die napoleonischen Kriege notwendig geworden. Mit großer Leidenschaft und tiefer Gläubigkeit engagierten sich unsere Vorfahren und hinterließen uns dieses kostbare Erbe.

Auch der Zweite Weltkrieg brachte Zerstörung mit sich. Bei dem verheerenden Luftangriff am 27. Februar 1945 wurde die Kirche getroffen und brannte. Aus dem Turm loderten die Flammen. Er brannte wie eine Fackel. Die ganze Gemeinde lief zusammen und rettete, was noch zu retten war. Der Turm selbst konnte nicht mehr gerettet werden und brannte aus.

Nun ist der Kirchturm seit einigen Tagen eingerüstet und wird saniert. Auch dies stellt im Grunde eine Folge der Schäden des Luftangriffes vom 27.2.1945 dar. Denn die ungeheuer hohen Temperaturen des Brandes haben mikroskopisch kleine Risse im Stein entstehen lassen und damit den Sandstein dauerhaft beschädigt. Durch Witterungseinflüsse wie Regen, Wind und Frost haben sich die Risse vergrößert und es kam so weit, dass Sandsteinteile auf die Treppe des Haupteinganges herunterfielen. Es war Gefahr im Verzug, und es musste etwas unternommen werden. Das Diözesanbauamt veranlasste, dass der Turm mit einer am Autokran hängenden Gondel befahren wurde und alle lockeren Teile von Steinmetzen entfernt wurden. Dabei stellte man insbesondere am oberen Teil des Turmes große Schäden fest. Besonders auf der sogenannten Wetterseite haben Witterungseinflüsse dazu geführt, dass durch Verwitterungserscheinungen sich der Stein aufzulösen begann. Ein wichtiger Sanierungsbedarf erforderte zügiges Handeln! Daraufhin nahm sich der Verwaltungsrat des Problems umgehend an und beauftragte das Architekturbüro Plum und Schlemmer aus Mainz mit der Planung und Überwachung der Sanierungsmaßnahme. Aus einer öffentlichen Ausschreibung ging die Steinmetzfirma SDC aus Crailsheim als Sieger hervor und erhielt den Zuschlag für diese Arbeiten. Im Rahmen der Planungen wurde im Vorfeld das Institut für Steinkonservierung IFS als Gutachter für die Sandsteinschäden eingeschaltet, das eine dringende Sanierung des Mauerwerks einschließlich der Verfugungen empfohlen hatte. Ebenso fanden Termine mit der Landesdenkmalpflege und der kirchlichen Denkmalpflege vor Ort statt, die zum gleichen Ergebnis kamen. Von Seiten des Verwaltungsrats St. Kilian ist unser für Bausachen zuständiges Mitglied, Herr Michael Anspach, bei sämtlichen Planungen und Arbeiten von Anfang an dabei und begleitet die Sanierungsarbeiten für uns als Vertreter des Bauherrn.

Wie schon gesagt werden im Rahmen der Arbeiten auch alle Fugenvermörtelungen entfernt und mit dem richtigen Fugenmörtel neu verfugt.

Für die Sanierung sind 20 Wochen vorgesehen. Vermutlich braucht es aber, aufgrund der Komplexität der Arbeiten, einen längeren Zeitraum.

Auch finanziell stellt es ein großes Vorhaben dar: Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 350.000 Euro.

Dankenswerterweise unterstützt die Landesdenkmalpflege die Sanierung. Dennoch hat die Gemeinde einen Anteil von ca. 140.000 Euro zu leisten. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Heute stehen wir in der Verantwortung, die Kirche St. Kilian zu erhalten. Bitte helfen Sie mit, dass dies gelingt.

Jede Spende ist sehr willkommen und hilft! Das Spendenkonto lautet:  

IBAN:   DE32 3706 0193 4000 4330 00

BIC:      GENODED1PAX

Verwendungszweck: Turmsanierung

Falls Sie eine Spendenquittung wünschen, vermerken Sie dies bei der Überweisung.

Pfarrer Klaus Forster  (Stand: 28.04.2020)

Turmsanierung an der Kilianskirche

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