Mainz. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat sich am Mittwoch, 18. Februar, zu einem Austausch mit Friedensnobelpreisträger Professor Dr. Denis Mukwege im Mainzer Bischofshaus getroffen. Der Menschenrechtsaktivist Mukwege ist Gynäkologe und Gründer des Panzi-Hospitals in Bukavu/Demokratische Republik Kongo, wo Frauen nach Gruppenvergewaltigungen behandelt werden.
Im Jahr 2018 war ihm zusammen mit der irakischen Menschenrechtsaktivistin Nadia Murat der Friedensnobelpreis für seine Arbeit zuerkannt worden. Begleitet wurde der Besuch von Dr. Christoph Krauß von der Geschäftsstelle Weltkirche/Gerechtigkeit und Frieden im Bischöflichen Ordinariat sowie weiteren Beteiligten einer Abendveranstaltung mit Muckwege an der Universität.
Am Abend spricht Mukwege ab 18.00 Uhr bei einer Veranstaltung in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Philosophicum, Hörsaal P1). Unter der Überschrift „Frieden im Kongo. Gerecht und dauerhaft?“ geht es um die aktuelle Situation in der Demokratischen Republik Kongo und mögliche Wege für einen gerechten Frieden. Mukwege spricht auf dem Podium mit Christelle Beti, Vorsitzende des deutsch-kongolesischen Jugendinstituts mit Sitz in Köln. Veranstaltet wird der Abend von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, dem Bistum Mainz, dem Ökumenischen Rat der Kirchen, der Kommission für Solidarität mit Zentralafrika der internationalen Friedensbewegung Pax Christi, dem Zentrum für Wissenstransfer und Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim.