Bentz: Alle auf den Pastoralen Weg mitnehmen

Schlusskonferenz der Visitation im Dekanat Rüsselsheim

Rüsselsheim, 4. Dezember 2019: Schlusskonferenz der Visitation im Dekanat Rüsselsheim mit Weihbischof Udo Markus Bentz (ganz rechts), daneben Dekan Karl Zimrer und Dekanatsreferent David Hüser. (c) Bistum Mainz / Blum
Do 5. Dez 2019
tob (MBN)

Rüsselsheim. Der Mainzer Weihbischof und Generalvikar, Dr. Udo Markus Bentz, hat die Notwendigkeit betont, dass der Pastorale Weg im Bistum Mainz auch über die Gottesdienstgemeinde hinaus thematisiert wird. „Es wird eine große Herausforderung sein, diesen Weg zu gehen und die Menschen, die nicht direkt daran beteiligt sind, mitzunehmen und Sorge dafür zu tragen, dass sie nicht auf der Strecke bleiben“, sagte er am Mittwoch, 4. Dezember, bei der Schlusskonferenz der Visitation im Dekanat Rüsselsheim im Pfarrheim der Pfarrei Auferstehung Christi in Rüsselsheim.

„Deshalb nehme ich für den Pastoralen Weg alle Hauptamtlichen besonders in die Pflicht: Sie alle tragen als Multiplikatoren eine Verantwortung dafür, dass dieser Sendungsauftrag unseres Bistums zu den Menschen kommt.“ Es sei für die Hauptamtlichen immer möglich, „sich kritisch und konstruktiv in den Pastoralen Weg einzubringen, nur herausnehmen aus dem Pastoralen Weg - das können Sie nicht“. Der Weihbischof hatte das Dekanat seit dem 15. August besucht und an 18 Besuchstagen zahlreiche Gespräche mit den Mitarbeitern geführt und verschiedene Einrichtungen besucht.

Der Weihbischof wies darauf hin, dass von Seiten des Bischöflichen Ordinariates die Kommunikationsarbeit zum Pastoralen Weg weiter ausgebaut werde: „Wir müssen von Mainz her konkreter, anschaulicher und breiter informieren über das, was wir tun und wie der Weg aussehen kann. Das heißt, dass wir dafür verantwortlich sind, dass die Hauptamtlichen und Gemeindemitglieder als Multiplikatoren befähigt werden. Diese Kommunikationsschiene muss ausgebaut und verbessert werden, nicht nur die Mitte der Gemeinde hinein, sondern auch in die Breite der Gesellschaft.“

Bentz wies darauf hin, dass es auch notwendig sein wird, im Rahmen des Pastoralen We-ges über eine neue Regionalstruktur für das Bistum nachzudenken. Er sprach sich dafür aus, dass der Blick auf den Sozialraum der Pfarreien ein wesentliches Kriterium für die Gestaltung der Folgestrukturen sein müsse. Am Nachmittag des Schlusskonferenztages hatte sich Bentz mit den hauptamtlichen Mitarbeitern getroffen. Danach feierte er in der Kirche die Vesper mit den Teilnehmern. Am Abend fand ein Treffen mit den Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte des Dekanates und den ehrenamtlichen Mitgliedern des Dekanatsrates statt. Moderiert wurden die Schlusskonferenz und das anschließende Gespräch vom Dekan des Dekanates Rüsselsheim, Pfarrer Karl Zirmer, und Dekanatsreferent David Hüser.