Bischof Kohlgraf: „Wir wollen einander an die Hand nehmen“

Über 1.000 Kinder und Jugendliche bei Aussendung für Friedenslicht aus Bethlehem

Mainz, 14. Dezember 2025: Bischof Peter Kohlgraf gab das Friedenslicht aus Bethlehem bei der Aussendungsfeier im Mainzer Dom weiter. (c) Bistum Mainz / Blum
Datum:
So. 14. Dez. 2025
Von:
tob (MBN)

Mainz. „Jemand zu zeigen: ,Du bist nicht allein.ʼ Das ist das Wichtigste, was Menschen einander schenken können, wenn jemand in einer Notsituation ist.“ Das sagte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf vor über 1.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bistum Mainz, die zur Aussendungsfeier für das Friedenslicht aus Bethlehem in den Mainzer Dom gekommen waren. 

Mainz, 14. Dezember 2025: Über 1.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bistum Mainz waren zur Aussendungsfeier für das Friedenslicht aus Bethlehem in den Mainzer Dom gekommen. (c) Bistum Mainz / Blum

Weiter sagte Bischof Kohlgraf bei dem Wortgottesdienst am Sonntagnachmittag, 14. Dezember: „Wir müssen alle keine Heldentaten begehen. Aber wenn wir alle sagen: Wir wollen einander an die Hand nehmen, wenn es schwer wird, dann ist das eine große Bewegung. Das ist die Botschaft des Friedenslichtes und es ist großartig, dass so viele aus dem ganzen Bistum in den Mainzer Dom gekommen sind, um zu zeigen, dass sie Menschen des Lichts sein wollen.“

Mainz, 14. Dezember 2025: Bischof Peter Kohlgraf kam mit dem Friedenslicht aus Bethlehem in die Bankreihen. (c) Bistum Mainz / Blum

Kohlgraf feierte den Gottesdienst unter der Überschrift „Ein Funke Mut“ gemeinsam mit dem Mainzer Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Daniel Kretsch und dem Diözesankuraten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum Mainz, Pastoralreferent Johannes Blüm. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Verband Christlicher Pfadfinder/innen (VCP), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Das Friedenslicht war in diesem Jahr von einer Delegation des Stamms Darmstadt Liebfrauen in Linz abgeholt und nach Mainz gebracht worden.

Mainz, 14. Dezember 2025: Bischof Peter Kohlgraf (links vorne) begleitete die Darmstädter Delegation mit dem Friedenslicht aus Bethlehem zusammen mit Johannes Blüm (vorne rechts) zum Abschluss vor dem Mainzer Staatstheater. (c) Bistum Mainz / Blum

Nach der Aussendungsfeier versammelten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vor dem Mainzer Staatstheater für einen gemeinsamen Abschluss. Die einzelnen Gruppen tragen das Friedenslicht nun in den kommenden Tagen in das ganze Bistum. 

Mainz, 14. Dezember 2025: Bischof Peter Kohlgraf bei seiner Ansprache im Mainzer Dom. (c) Bistum Mainz / Blum

Pfadfinder werden das Friedenslicht am Donnerstag 18. Dezember, zu Ministerpräsident Alexander Schweitzer in die Mainzer Staatskanzlei bringen sowie zur Bevollmächtigten des Generalvikars, Ordinariatsdirektorin Stephanie Rieth, und Generalvikar Dr. Sebastian Lang im Bischöflichen Ordinariat.

Mainz, 14. Dezember 2025: Zum Abschluss sangen die Pfadfinder vor dem Mainzer Staatstheater gemeinsam

Die Friedenslicht-Aktion gibt es seit 1986: Sie ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). Seit 1994 tragen auch die deutschen Pfadfinderverbände im Advent das Licht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem als Zeichen des Friedens in Gemeinden, Familien und zu Prominenten. Getragen wird die Aktion Friedenslicht im Bistum Mainz unter anderem von der DPSG, der PSG, dem VCP und dem BDKJ.