Der Heilige Geist fordert uns heraus, unsere Komfortzone zu verlassen

Generalvikar Lang firmte 25 Katholiken zwischen 16 und 60 Jahren im Mainzer Dom

Mainz, 31. Januar 2026: Generalvikar Dr. Sebastian Lang bei der Erwachsenenfirmung im Mainzer Dom. (c) Bistum Mainz / Blum
Datum:
Sa. 31. Jan. 2026
Von:
tob (MBN)

Mainz. Der Mainzer Generalvikar Dr. Sebastian Lang hat 25 Katholikinnen und Katholiken im Alter von 16 bis 60 Jahren aus allen Regionen des Bistums Mainz das Sakrament der Firmung gespendet. „Der Heilige Geist führt uns nicht aufs Glatteis, aber er fordert uns heraus, Neues zu wagen und unsere Komfortzone verlassen“, sagte Lang in seiner Predigt. „Wenn Sie künftig im Alltag vor Herausforderungen stehen, dann wünsche ich ihnen, dass Sie an Gottes Zusage dieses Tages denken: ,Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn. Ja, es ist gut, wenn Du Dich den Stürmen des Lebens stellst. Ich bin bei Dir.ʼ“ 

Mainz, 31. Januar 2026: Generalvikar Dr. Sebastian Lang bei seiner Predigt zur Erwachsenenfirmung im Mittelgang des Mainzer Doms. (c) Bistum Mainz / Blum

Die Erwachsenenfirmung fand im Rahmen eines Gottesdienstes am Samstagnachmittag, 31. Januar, im Mainzer Dom statt. Generalvikar Lang vertrat den Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, der an der sechsten Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart teilnahm.

Weiter sagte Generalvikar Lang: „Der Glaube ist kein Automatismus: Es wird nicht einfach alles gut, nur weil ich glaube.“ So werde es auch im eigenen Glauben immer wieder Herausforderungen geben, betonte Lang: „Manchmal muss man auch kämpfen. Das ist normal. Aber in der Firmung hat Gott uns sein Ja zugesprochen und mit dem Heiligen Geist besiegelt, der bleibt.“ Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte der Mainzer Domorganist, Professor Daniel Beckmann, übernommen.

Mainz, 31. Januar 2026: Erwachsenenfirmung mit Generalvikar Dr. Sebastian Lang im Mainzer Dom. (c) Bistum Mainz / Blum

Das Sakrament der Firmung gehört mit Taufe und Eucharistie zu den so genannten Einführungssakramenten. Die Spendung der Firmung geschieht durch Handauflegung und Salbung der Stirn mit den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der Ritus steht für den Empfang des Heiligen Geistes zur Stärkung des persönlichen Glaubens und als Zeichen für die Verbundenheit mit allen anderen Glaubenden. Während der Firmung legt der Pate dem Firmling die Hand auf die Schulter. Damit drückt er aus, dass er ihn auf seinem Glaubensweg stärken will. In der Regel wird die Firmung im Bistum Mainz im Alter zwischen 14 und 16 Jahren gespendet. Die Firmlinge bekräftigen in der Firmung ihre Entscheidung, Christ zu sein. Während bei der Taufe noch Eltern und Paten für sie entschieden haben, treten sie nun selbst für ihren Glauben ein. In diesem Sinn vollendet die Firmung die Taufe.

Hinweis: Informationen zur Firmung geben alle Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Pfarreien sowie Aaron Torner vom Referat Katechese - Evangelisierung, Glaubenskommunikation und Verkündigung im Bischöflichen Ordinariat: Telefon: 06131/253-241 oder E-Mail: aaron.torner@bistum-mainz.de