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Zukunftsdialog „Vertraute Orte - Neues Leben“:Abschluss der Dialogphase mit Projekt-Revue am 22.06.

Die Teilnehmenden des Rundes Tisches
Datum:
3. Juni 2026
Von:
Pressemitteilung der Pfarrei Hl. Johannes XXIII. und Stadt Viernheim

Empfehlungen für die Zukunft der drei Viernheimer Kirchenstandorte werden vorgestellt

Wie kann es mit der Hildegardkirche, der Marienkirche und der Michaelskirche weitergehen? Die auf diese Frage erarbeiteten Perspektiven stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Projekt-Revue am Montag, 22. Juni. Die katholische Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII. und die Stadt Viernheim laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich in die Michaelskirche, Kettelerstraße 63, ein. Beginn ist um 18 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Zukunftsdialogs „Vertraute Orte – Neues Leben“ vorgestellt und die Empfehlungen für die zukünftige Nutzung der drei Kirchenstandorte präsentiert. Mit der Projekt-Revue endet die Dialogphase des Zukunftsdialogs, die seit Herbst 2025 gemeinsam mit der Stadtgesellschaft gestaltet wurde.

Hintergrund des Zukunftsdialogs

Rund 160 Bürgerinnen und Bürger kamen ins Bürgerhaus, um über die Zukunft der drei Kirchen zu hören und mitzudenken.

Wie können vertraute Kirchenorte auch in Zukunft lebendige Orte für die Viernheimer Stadtgesellschaft bleiben? Mit dieser Frage beschäftigen sich die katholische Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII. und die Stadt Viernheim sowie zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger seit September 2025.

Ausgangspunkt des Zukunftsdialogs ist die veränderte Situation der katholischen Kirche im Bistum Mainz und der Pfarrei Hl. Johannes XXIII. in Viernheim. Sinkende Mitgliederzahlen, rückläufige Gottesdienstbesuche und neue pastorale Strukturen haben dazu geführt, dass die Hildegardkirche, die Marienkirche und die Michaelskirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt werden. Gleichzeitig sind die denkmalgeschützten Gebäude für viele Menschen wichtige Orte der Erinnerung und Begegnung.

Mit dem Zukunftsdialog wurde ein breit angelegter Beteiligungsprozess angestoßen, um gemeinsam mit der Stadtgesellschaft neue Perspektiven für die drei Kirchenstandorte zu entwickeln. Offenheit, Beteiligung und Transparenz standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt.

Breite Beteiligung als Grundlage

Seit dem Auftakt „Kirchenwandeln“ im Herbst 2025 haben sich zahlreiche Viernheimerinnen und Viernheimer in den Zukunftsdialog eingebracht. In Ideensammlungen, einer Projektwerkstatt und weiteren Dialogveranstaltungen entstanden vielfältige Anregungen für die Zukunft der drei Kirchenstandorte.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kirchengemeinde, Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft, Kultur und Heimatverein sowie Bürgerinnen und Bürgern entwickelte der Runde Tisch die Ideen weiter und prüfte mögliche Nutzungsperspektiven. Begleitet wurde der Prozess von den Denkmalbehörden des Landes, des Kreises und des Bistums.

Mehr als 1.000 Ideen kamen auf diese Weise zusammen. Sie wurden diskutiert, gebündelt und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die daraus entstandenen Empfehlungen des Runden Tisches werden nun bei der Projekt-Revue vorgestellt.

Was die Besucherinnen und Besucher erwartet

Die Projekt-Revue bietet zunächst einen Rückblick auf den bisherigen Beteiligungsprozess und die wichtigsten Stationen des Zukunftsdialogs. Im Anschluss werden die Empfehlungen des Runden Tisches für die zukünftige Nutzung der drei Kirchenstandorte vorgestellt.

Darüber hinaus erhalten Interessierte einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Dabei wird deutlich, welche Themen und Fragestellungen in den kommenden Monaten weiter bearbeitet werden müssen, um aus den entwickelten Ideen konkrete Perspektiven und mögliche Umsetzungsschritte entstehen zu lassen.

Ein kleines Rahmenprogramm bietet zudem Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und zum gemeinsamen Rückblick auf einen außergewöhnlichen Beteiligungsprozess.

Ausblick

Mit der Projekt-Revue endet die erste große Dialogphase des Zukunftsdialogs. Die vorgestellten Empfehlungen bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Beratungen und Planungen zur Zukunft der drei Kirchenstandorte.

„Der Zukunftsdialog hat gezeigt, wie groß das Interesse und das Engagement der Viernheimerinnen und Viernheimer für ihre Kirchenstandorte sind“, betonen die Verantwortlichen der katholischen Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII. und der Stadt Viernheim. „In den vergangenen Monaten sind viele Ideen, Anregungen und Perspektiven zusammengekommen, für die wir dankbar sind. Die Projekt-Revue bietet die Gelegenheit, die daraus entstandenen Empfehlungen kennenzulernen und einen Blick auf die nächsten Schritte zu werfen.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, mit anderen ins Gespräch zu kommen und den Abschluss der Dialogphase mitzuerleben.

Weitere Informationen zum Zukunftsdialog „Vertraute Orte – Neues Leben“ sowie alle bisherigen Ergebnisse und Entwicklungen finden sich auf der Internetseite der Pfarrei Hl. Johannes XXIII.