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Firmkurs 2026:Firmlinge im Gespräch mit Domkapitular Klaus Forster

Die Firmlinge 'löchern' den Firmspender Klaus Forster mit Fragen
Datum:
18. Mai 2026
Von:
Janina Kühnl

„Wie wurden Sie eigentlich Firmspender?“ – „Sind Sie vor einer Firmung manchmal noch aufgeregt?“ – und „Was bedeutet Ihnen der Glaube persönlich?“
Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben die Firmlinge gestern Nachmittag ihren Firmspender Domkapitular Klaus Forster kennengelernt.

In einer offenen und lockeren Fragerunde nahmen die Jugendlichen die Gelegenheit wahr, Domkapitular Klaus Forster alles zu fragen, was sie rund um die Firmung, seinen Alltag als Priester und seinen persönlichen Glaubensweg interessiert. Dabei wurde nicht nur über die bevorstehende Firmung gesprochen, sondern auch über Zweifel, Hoffnungen und die Bedeutung des Glaubens im Alltag. 

Im Anschluss ging es in kleinere Gesprächsgruppen. Dort tauschten sich die Firmbewerber*innen über Themen und Fragen aus, die sie persönlich beschäftigen: Fragen nach Gott, nach Gemeinschaft, nach Zukunft und danach, wie Glaube heute überhaupt gelebt werden kann. Domkapitular Klaus Forster wanderte dabei immer wieder von Gruppe zu Gruppe, hörte zu, stellte eigene Fragen und klinkte sich in die Gespräche und Diskussionen ein. Schnell entstand eine Atmosphäre, in der ehrlich gefragt, gelacht und diskutiert werden konnte.

Planung des Firmgottesdienstes

Eine Kleingruppe diskutiert über (Glaubens-) Themen

Nach einem gemeinsamen Segen verabschiedeten die Firmlinge ihren Firmspender. Doch damit war der Nachmittag noch nicht beendet: Direkt im Anschluss begann die konkrete Planung des Firmgottesdienstes. In thematischen Kleingruppen machten sich die Jugendlichen daran, den Gottesdienst mitzugestalten. Es wurden passende Lieder ausgesucht, Fürbitten formuliert, Begrüßungstexte geschrieben und erste Ideen für die Gestaltung der Feier gesammelt. So konnten die Firmlinge ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen einbringen und den Gottesdienst aktiv mitprägen.

Zum Abschluss erhielt jede*r Firmling noch einen persönlichen Brief. Dieser soll gemeinsam mit der Firmpatin bzw. dem Firmpaten gelesen und besprochen werden und lädt dazu ein, sich noch einmal intensiver mit dem eigenen Glaubensweg, der bevorstehenden Firmung und der Bedeutung des Patenamtes auseinanderzusetzen.

Der Nachmittag zeigte einmal mehr: Firmvorbereitung bedeutet nicht nur, Wissen über den Glauben zu sammeln, sondern vor allem miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen stellen zu dürfen und Glauben gemeinsam zu erleben.