Zum Inhalt springen

Ministranten in Rom:Rom 1

Vorfreude und Erwartung
Datum:
1. Aug. 2026
Von:
Ronald A. Givens

Draußen vor dem Zugfenster zieht die Landschaft der Toscana an uns vorbei. Zypressen im Gegenlicht. Weinberge, Kirchtürme, Hügel.

Trotz Ferienbeginn in Baden Württemberg und Bayern, trotz völlig übervoller Bahnsteige und Hitze, ist die Bahn pünktlich. Es ist ein wenig mühsam mit 26 Personen und Gepäck, bis alles verstaut ist und alle sitzen, aber wir rollen pünktlich an Salzburg, Villach, Bologna, Florenz vorbei, Rom entgegen.

Nachts am Bahnsteig

Ein Teil der Gruppe schläft oder döst noch. Seit Bologna haben wir das Abteil für uns allein. Bis dahin hatten wir es uns mit der Gewerkschaftsjugend von Verdi geteilt. Irgendwann hatten wir die völlig engen und unbequemen Sitze satt und haben uns auf den Boden gelegt, um irgendwie Schlaf zu finden. Es ist eine Tortur so zu reisen und Aaron hat mich um Mitternacht gefragt: Wenn wir in Rom ankommen, dann machen wir doch kein Programm, sondern können direkt ins Bett?

Lena und Raphael erzählen vom ersten Tag: Die Ankunft

Es gibt viel Interessantes zu erzählen

Am 31.07 ging es vom Mannheimer Bahnhof voller Vorfreude los Richtung Rom. Nach anstrengenden 17 Stunden Fahrt im Nachtzug, sind wir endlich gegen Mittag angekommen. Die Ankunft im Hotel war sehr angenehm und nach einer kurzen Erholungspause ging es auch schon los, die Stadt erkunden.
Auf dem Hügel Esquilin, haben wir viel Weltkulturerbe vorgefunden. Angefangen mit dem Triumphbogen des Maecenas, über eine ehemalige Hauskirche, heutige Basilica di Santa Prassede, in der wir zusammen Gottesdienst feierten. Die mit Mosaik verkleideten Innenräume brachten uns alle zum Staunen. Als Abschluss des ersten Eindrucks von Rom besuchten wir die Basilica Santa Maria Maggiore und hatten dabei sogar die Möglichkeit, das Grab von Papst Franziskus zu besichtigen. Beim gemeinsamen Abendessen wurde das erlebte mit den anderen geteilt und der Tag neigte sich voller Ermüdung und einem vollen Magen dem Ende zu.