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Firmung unterwegs:Taizéfahrt vom 31.05.-07.06.26 - Tag 3

Treffen mit allen Kleingruppen
Auch in diesem Jahr fährt unsere Pfarrei nach Taizé, und neben den Firmbewerber*innen sind auch einige Ehemalige mit dabei. Um ein bisschen mehr von all diesen verschiedenen Menschen mitzubekommen, werden in den nächsten Tagen die Berichte von den Jugendlichen geschrieben. Danke!
Datum:
2. Juni 2026
Von:
Helene Neuß, Laura Bartoszek, Emilia Schmitt

Von Unterschieden...

Beim Essen trifft sich die Gruppe zusammen!

Heute war der erste Tag, an dem es die Hostie im Gottesdienst gab. Es ist interessant zu sehen, dass es verschiedene Arten gibt, wie Menschen die Hostie empfangen - manche haben sich hin gekniet und der Bruder hat die Hostie direkt in den Mund gelegt, andere wiederum haben sich nur hingestellt, manche haben auch in der Warteschlange noch gesungen, andere haben geschwiegen und sind in sich gekehrt.

Nach dem Morgengebet ging es um 10 Uhr wieder in die Gruppen, heute ging es um die Bibelstelle Johannes 1,43-51 (EÜ). Dieses Mal wurde sie auf Niederländisch vorgelesen. Es ist sehr spannend, Bibelstellen auf anderen Sprachen anhören.

Leo, die uns immer unsere Bibeleinführungen gibt, hat heute nochmal die Geschichte von gestern aufgegriffen und uns auch heute wieder die Bibelstelle mit Menschen, die auch in Taizé sind, ,,vorgespielt“. In den Kleingruppen sollten wir dann folgende Fragen beantworten:

  1. Hängst du an dem Ort (den Orten), an dem (denen) du aufgewachsen bist?
  2. Erzähl von einem Baum irgendwo, zu dem du eine Verbindung hast.
  3. Was hältst du von Folgenden Sätzen? Warum…? Wie…?
  4. Unser kleines Leben ist für etwas Großes bestimmt.
  5. Man kann nicht wirklich an Gott glauben, wenn man ihn nicht gesehen hat.
  6. Die Herkunft eines Menschen sagt viel über ihn aus.
  7. Andere Menschen haben eine bessere Vorstellung davon, wer ich bin, als ich selbst.
  8. Ich würde lieber einen Tag in die Zukunft reisen als eine Woche in die Vergangenheit (oder umgekehrt).

... über die unterschiedlichen Dienste vor Ort...

Zum Mittagessen gab es heute Linsen-Eintopf und es wurde sich wieder viel unterhalten.

Danach mussten viele aus unserer großen Reisegruppe die Bäder putzen oder Müll aufsammeln. Die Anderen haben in ihrer Kleingruppe nach Etwas gesucht, was einem Hoffnung geben kann - ein Lied, ein Gedicht oder ein Bild.

Um 17 Uhr wollten wir zu einem Bauer gehen, der selber Eis macht. Doch leider musste dieser Ausflug heute ausfallen, da es stark geregnet und gewittert hat.

Zum Abendessen gab es Kartoffelbrei und Chicken Nuggets. Da wurde amtlich zugelangt.

... zum tieferen Input aus der Gruppe heraus.

Ohne Weisheit kein Tag, wie wohl Hobby-Philosoph Max sagen würde.

Nach dem Essen musste natürlich noch die Soundanlage im Zelt ausprobiert werden. Hier haben wir die Weisheit des Tages von Maximilian Johannes Gilliar gehört: „Die schlausten Katzen finden immer den wärmsten Ofen.“

Am Abend ging es wieder zum Gottesdienst, und im Anschluß, wie jeden Abend, ließen wir den Tag am Oyak (einem kleinen Einkaufkiosk) schön ausklingen.