Archivar:innen aus dem DDAMZ auf dem Katholikentag aktiv


Aus Mainz mit dabei waren Archivleiter Thomas Brockmann, Eva Grabietz, Simone Gröber und Marion Singer.
Die katholischen Archive fungieren als „Gedächtnisse der Kirche“ und stellen darüber hinaus auch wichtige Quellenspeicher für die Regional-, Sozial- und Kulturgeschichte dar. Die Bundeskonferenz vertritt die Archive der Diözesen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz. In ihr stimmen sich die Diözesanarchive über aktuelle Fragen des kirchlichen Archivwesens ab und nehmen gemeinschaftliche Aufgaben wahr; dazu gehören u.a. die archivfachliche Weiterbildung, die Mitwirkung an der Weiterentwicklung des kirchlichen Archivrechts und die diözesenübergreifende Öffentlichkeitsarbeit.
Im Mittelpunkt der Präsentation im Zelt der Bundeskonferenz standen dieses Jahr historische Filme und Filmausschnitte aus verschiedenen Diözesen – z.B. zur Fronleichnamsprozession in Erfurt 1937 und zum DDR-Katholikentreffen in Dresden 1987. Dem Motto des Katholikentags – „Hab Mut, steh auf“ – entsprechend wurden insbesondere Ereignisse thematisiert, die für das mutige Engagement deutscher Katholik:innen in Zeiten politischer Einschränkungen und gesellschaftlicher Umbrüche stehen.

Am gut besuchten Stand der Bundeskonferenz interessierten sich viele Katholikentagsteilnehmer für das präsentierte Filmmaterial und allgemein für die katholische Archivarbeit, deren breites Aufgabenspektrum von der Sicherung der örtlichen Pfarrarchive über die Online-Präsentation der Kirchenbücher und die digitale Langzeitarchivierung bis zur archivischen Begleitung wissenschaftlicher Forschungsprojekte reicht.