Schmuckband Kreuzgang

Gott vergisst keinen Menschen

Gedanken zu Allerheiligen und zum Totengedenken

Der November ist ein besonderer Monat des Erinnerns und der Hoffnung. Wenn die Tage kürzer werden und die Natur zur Ruhe kommt, richtet sich unser Blick auf die Menschen, die uns im Glauben vorausgegangen sind.

An Allerheiligen denken wir an alle Heiligen – an die bekannten und unbekannten Menschen, die ihren Glauben durch Liebe, Vertrauen und gute Taten gelebt haben. Sie sind für uns Vorbilder und Zeichen der Hoffnung. Beim Allerseelengedenken erinnern wir uns besonders an unsere Verstorbenen, an ihre Gesichter, ihre Worte und die vielen gemeinsamen Augenblicke. Dabei liegen Dankbarkeit und Trauer oft ganz nah beieinander.

Ein kleines Kind fragte einmal seine Mutter: „Mama, wo sind die Menschen, wenn sie sterben?“ Die Mutter antwortete: „Sie sind bei Gott.“ Das Kind fragte weiter: „Und vergisst Gott sie dort nicht?“ Die Mutter sagte: „Nein, mein Kind. Was wir aus den Augen verlieren, verliert Gott niemals aus seinem Herzen.“

Diese Worte schenken uns Hoffnung. Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Joh 11,25) Auch wenn wir unsere Verstorbenen vermissen, dürfen wir darauf vertrauen, dass sie in Gottes Liebe geborgen sind.

So laden uns diese besonderen Gedenktage ein, dankbar zurückzublicken, die Liebe unserer Verstorbenen in unserem Leben weiterzutragen und mit Hoffnung auf das ewige Leben zu vertrauen.

Denn Gott vergisst keinen Menschen. Und seine Liebe ist stärker als der Tod.

Bewusst in die Woche