Schmuckband Kreuzgang

Barmherzigkeit Gottes

Eine junge Frau wurde von einem Mann schwanger. Die beiden waren Nigerianer. Der Mann leugnete die Schwangerschaft und floh. Die junge Frau wurde allein gelassen. Ihre katholische Familie verließ sie, weil sie mit ihrer Scham nicht umgehen konnte. Die Frau litt und trug die Verantwortung allein.

Jahre später kam der Mann zurück. Es tat ihm sehr leid, was er der Frau angetan hatte. Er bereute seine Tat und kam zu der Frau. Die Frau fragte ihn: „Warum bist du hier“? Der Mann sagte: „Weil ich gelernt habe, dass Vergebung nicht davon lebt, dass man sie verdient… sondern dass man den Mut hat, immer wieder darum zu bitten.“ Der bat um Verzeihung und sie vergab ihm.

Der Verfasser des Hebräerbriefs schrieb:

„Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem wie wir versucht worden ist, aber nicht gesündigt hat. Lasst uns also voll Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit!“ (Hebr 4,15–16).

Als Christinnen und Christen dürfen wir jederzeit zu Gott kommen, egal, wie schwer unsere Sünden und Versagen sind. Gott ist immer bereit, uns Vergebung und Hilfe anzubieten. Unser Gott ist barmherzig. Wir sind immer willkommen in seinen Augen. Wir brauchen nur Mut, zu haben.

Es fällt einigen von uns schwer um Vergebung Gottes zu bitten, weil sie so denken: ich bin schwach. Ich wiederhole die Sünde immer wieder. Warum soll ich Gott jederzeit stören? Solche Einstellung kann uns nur von Gott entfernen. Gott ist barmherzig. Er ist für uns am Kreuz gestorben. Er ist immer bereit uns zu vergeben, egal, wie viel wir gesündigt haben.

Papst Franziskus sagte:

„Die Barmherzigkeit Gottes ist größer als jede Sünde“

Bewusst in die Woche