Ein schattiges Plätzchen unter einem Baum, ein Klimagerät, ein kühles Getränk, ein nasses Handtuch im Nacken, eine kalte Dusche – welche Wohltat!
Wie haben Sie im vergangenen Monat versucht, sich vor der extremen Hitze zu schützen; was hat Sie „gerettet“?
Welche Wohltat hat Ihnen die außergewöhnliche Witterungslage ein wenig erträglicher gemacht?
Durften Sie die Erfahrung machen, dass Ihnen durch Menschen „Wohltaten“ zuteilwurden?
Beispielsweise fächert jemand einem anderen Luft zu, reicht einen Becher Wasser. Oder – wie mir erzählt wurde – jemand besitzt 2 Ventilatoren und gibt einen davon ab…
„Was Gott tut, das ist wohlgetan“, singen wir in einem Kirchenlied.
Gott „tut“ – er handelt. Er macht nicht nichts. Er sorgt für uns und setzt sich für unser Wohl ein.
Er tut uns wohl, tut uns gut.
Er ist gut für uns.
Er schenkt uns sein Wohlwollen.
Wenn wir im Leben auch manche Durststrecke durchleiden, lässt Er seine Wohltaten an uns geschehen.
In dem, was schwer auszuhalten ist, sorgt Er dafür, dass uns Hilfe und Linderung zuteil werden. Und dies gewiss auch durch wohlwollende Mitmenschen, denen unser Wohlergehen nicht einerlei ist und die durch Taten der Nächstenliebe manch schwierige Situation mit aushalten beziehungsweise erträglicher machen.
A propos: Eine Wohltat ist sicherlich auch die Einkehr in eine kühle Kirche – im Hause Gottes durchatmen und beim Herrn neue Frische tanken – empfehlenswert!
Und gewiss lohnt sich auch immer wieder, innezuhalten und auf Spurensuche nach den erfahrenen Wohltaten zu gehen – sind es doch manchmal die kleinen Gesten, die uns am Ende des Tages danken und lächeln lassen!