Manchmal fühlt sich auch mein Leben an wie diese alte Mauer: Da sind Risse, manches ist zerbrochen, manches fehlt.
Gerade jetzt im September erinnert mich die Natur daran, dass Veränderung zum Leben gehört. Die Tage werden kürzer, die ersten Blätter fallen. Etwas geht zu Ende. Und doch gibt es diese hellen Tage, dieses besondere Licht, das noch einmal durch alles hindurchscheint.
Und da ist dieses Fenster. Das Kreuz ist geblieben. Und dahinter sehe ich den Himmel.
Für mich ist das ein starkes Bild: Das Kreuz nimmt die Brüche meines Lebens nicht weg. Aber es öffnet mir den Blick. Es erinnert mich daran, dass hinter dem, was ich gerade sehe und erlebe, noch mehr ist.
Wo ich nur Brüche sehe, öffnet Gott mir ein Fenster zum Himmel.