Schmuckband Rad

Einzelne Fenstertexte

Fenster  St. Joseph 1 (c) Pfarrer Bretz (Ersteller: Pfarrer Bretz)
Fenster St. Joseph 1

Das erste Fenster der Seitenwand von St. Joseph


Dies ist ja wahrhaftig das Haus des Gebetes - ein schwaches Abbild im sichtbaren Bau

Der Künstler scheint diese Vorgabe auf eigenwillige Weise aufgegriffen zu haben, wohl auch, weil er das Symbol des Hauses im nächsten Fenster verwenden muss.
Statt des Hauses erscheint hier ein Fischernetz.
Das Kreuz, leuchtend rot, in der Form des Tau, des T, dem franziskanischen Kreuz. Es mag wohl ein Hinweis sein, auf das seelsorgerliche Wirken von Franziskanern und Kapuzinern in Alzey im 17. und 18. Jahrhundert.
Am Kreuzesbalken aufgehängt das Netz, das aus dem Abgrund und der Tiefe auffangende, bergende Netz.


Hier kommen nun die neutestamentlichen Assoziationen:
Mk 1, 16-20 der Fischfang, die Berufung der Jünger und das Wort von den Menschenfischern. Die Parallelstellen: Mt 4,18-22; Lk 5,1-11.
Und dann natürlich Joh 21, das österliche Mahl am See und das Netz mit den 153 Fischen, soviele Fischarten, wie damals bekannt.
Zum Netz hin schwimmen fünf Fische - alle fünf Kontinente sind hier vertreten.
Das große Netz einer Weltkirche, das nicht eng und engstirnig sein darf.
Christi Liebe will alle an sich ziehen. Der Beter der zum Chorkreuz schaut, sieht die ausgebreiteten Arme des Herrn, die sich weit zur Stadt hin öffnen in den Mauern der Parabel.


Die Dynamik der aufsteigenden Wellen, die aus der Tiefe zum Licht heraufdrängen und die Fische zum Kreuz und zu Christus tragen, diese Wellendynamik setzt sich über dem Kreuz fort.
In der Kiellinie die Taube, Symbol des Heiligen Geistes. Die Taube mit einem leuchtenden, strahlenden Heiligenschein. Der Kern der Gloriole leuchtendes tiefes Rot, wie beim Kreuz: Symbol des Feuers und der Liebe.
Bei den Kirchenvätern, bei Klemens von Alexandrien und bei Origines ist der Fisch Symbol für Christus selbst, der aus der Tiefe der Sterblichkeit an Ostern auftaucht. Der Fischfang wird zum Symbol der Taufe und der Gemeinschaft der Kirche, da wir aus dem gefahrvollen Meer gerettet werden.
Die Taube Sinnbild des Heiligen Geistes schon bei der Taufe Christi im Jordan durch Johannes, vgl., Mt 3,12.

 

Das zweite Fenster der Seitenwand von St. Joseph

Dies ist der Tempel, in dem deine Herrlichkeit wohnt

Hier ist nun der Bau, das Haus - mit rotleuchtenden Umrissen und gekrönt durch das Kreuz.
Das Bild des himmlischen Jerusalem, in der oberen Fensterhälfte, über himmlischen Blautönen.
Erfüllt das Haus mit goldenem Licht, der Gloriole des Lammes, denn das himmlische Jerusalem, braucht keine Sonne, das Lamm ist ihr Licht.
Hier scheinen die großen Bilder und Verheißungen der Offenbarung des Johannes auf, die die Liturgie in der Osterzeit liest.


Das strahlende Gelb der Herrlichkeit aber trägt ebenso strahlend rot das Kreuz.
Das Lamm ist das geschlachtete Lamm, das als unser Anwalt vor dem allmächtigen Gott steht.
Das Lamm trägt das Seil der Bindung auf dem Rücken. Das Lamm korrespondiert zum vorletzten Fenster der Nordwand, dem geschlachteten Lamm des Karfreitags, dem Lamm des Vierten Gottesknechtsliedes des Jesajabuches: Jes 53. Der Lesung, die an jedem Karfreitag in der Liturgie verkündet wird.
Christus das Osterlamm nimmt Leid und Wunden mit.
Das Lamm mit dem Seil der Bindung wird in der Rosette wieder aufleuchtend: Selig die Sanftmütigen.
In vielfältiger Weise spricht die Heilige Schrift vom Lamm:
Paschalamm Ex 12,3 und 29,38ff
Lamm Gottes Joh 1,29.36
Das Lamm, das geschlachtete Lamm
Offb. 5,6-10.12-13
Das Lamm auf dem Thron
Offb 4; Offb 22,1-4
Das himmlische Jerusalem ist in der Offenbarung des Johannes dann auch die Braut, die sich auf den Bräutigam freut, die Braut und das Lamm
Offb 21,9-27; 22,1-5

Über dem Tempel dann die Zeltplanen, das Zelt Gottes unter den Menschen.
Die Liturgie und die Ikonographie greifen im Blick auf die Kirche reichhaltig auf die apokalyptischen Symbole der Offenbarung des Johannes zurück.

 

Das dritte Fenster der Seitenwand von St. Joseph


Dies ist der Thron unwandelbarer Weisheit

Ein hellblaues - weißes - gelbes Lichtband fließt von links oben nach rechts unten durch das gesamte Fenster.
Im Mittelfeld das Symbol des Thrones oder ist es doch ein Tisch, auf dem die Bundeslade steht, die Buchrolle, das Buch .....


Auf dem Thron der Offenbarung des Johannes sitzt das Lamm.
Hier auf dem Thron oder hinter dem Thron Christus im Symbol des Monogramatischen Kreuzes, Christusmonogramms + und P, leuchtend rot das Christusmonogramm und strahlend gelb und orange der Kranz, der Siegeskranz?, der Heiligenschein? - darüber die golden leuchtende Krone.
Der gekreuzigte Herr ist der Sieger, der Erste, der Letzte und der Lebendige.

Er ist das Wort, das Fleisch geworden ist.
Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Jesusworte, ICH-Worte des Johannesevangeliums.

Diese Form des Christusmonogramms befindet sich bereits auf frühchristlichen Sarkophagen.
Oft ist es, wie auch in einem unserer Fenster ergänzt durch das Alpha und das Omega. Im letzten Fenster der Nordwand wird es das Konstantinische Christusmonogramm sein, das X und das P, Ch und R, als Abkürzung für Christus.
Die Bundeslade enthielt das Zehn-Wort vom Sinai, die Rolle des Bundes. Im Neuen Bund wird der Herr selbst und sein Evangelium das Gottes-Wort und der Bund sein.

Der Kranz ist Zeichen des Sieges, der Ehre, des Ruhmes. Sie gebühren allein Christus, so dass sich unser Selbstruhm verbietet.
Der Kranz im antiken Wettkampf und in den Schlachten ein Siegeszeichen. Auch an den Sarkophagen und auf den Gräbern ist er Zeichen des Sieges über den Tod, den uns Christus errungen hat.
Wir erhalten die Krone des Lebens, den Siegespreis.

 

Das vierte Fenster der Seitenwand von St. Joseph

Heiligtum ewiger Liebe

Im Zentrum des Bildes, leuchtend rot aufgerichtet das Kreuz mit dem Alpha und dem Omega.
Der, der am Kreuz, durch seine Liebe gesiegt ist das Alpha und das Omega, der Ursprung und die Vollendung von allem.

Er steht aber mitten in dem Licht, dass sich in Wellen von oben über das gesamte Bild ergießt.
In Jesus öffnet sich die Liebe des göttlichen Vaters, der in unzugänglichem Licht wohnt, wie es im 4. Hochgebet der Messe heißt.
Das Kreuz ist das Zeichen der Liebe Gottes schlechthin.
Keiner hat größere Liebe, als der, der sein Leben hingibt für seine Freunde, heißt es im Johannesevangelium.

Es bleibt nun offen, ob Fisch, ob Schlange,
die beiden symmetrisch sich um den Kreuzesschafft windenden Lebewesen.
In Num. 21 wird Mose die Schlange erhöhen, damit alle Murrer, die von Giftschlangen gebissen, Heilung finden.
Jesus greift im Johannesevangelium dieses Heilszeichen auf:
Joh. 3: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden.
Der erhöhte, der alle an sich zieht. Num. 21,6-9; Joh. 3,14
Schon in der mittelalterlichen Typologie war die eherne Schlange ein Vorausbild für Jesus Christus.
Ja es gibt sogar vereinzelt Kreuzesdarstellungen mit der ehernen Schlange am Kreuz.

Die Blautöne aber legen eher die Symbolik des Fisches nahe. Der Fisch, altchristliches Jesussymbol:
ICHTHYS - im griechischen: das Bekenntnis zu Christus:
I=Iesus=wahrer Mensch=einmaliger, unverwechselbarer Mensch, Mann aus Nazareth; CH=Christus=Messias=Gesalbte; TH=theos=wahrer Gott; Y=ios?hyos=Sohn=der Sohn Gotts; S=soter=Erlöser=Heiland.
Das Motiv des ‚gekreuzten Fisches‘ gibt es auch schon früh in der christlichen Ikonographie: Grabstelle der Licinia in der Priscillakatakombe mit dem Wort: ischthy zontoon der lebendige Fisch z.B., in den Antoniusthermen von Karthago gibt es die zwei Fische auf einer Patene.
In einem Kommentar des Augustinus zu Joh. 21: piscis assus - christus passus = der gebratene Fisch - Christus der gelitten hat.

 

Das fünfte Fenster der Seitenwand von St. Joseph

Dies ist die Arche, die uns entrissen der Sintflut der Welt - in den Hafen des Heiles geleitet

Das letzte Fenster der Südseite greift das biblische Bild der Arche auf. Die Kirche als Schiff auf dem Meer der Zeit, die Gemeinschaft der Getauften, als die, die der Sintflut entrissen sind.
Die Liturgie der Osternacht greift dieses Symbol auf: Die Sintflut als Zeichen der Taufe - in der Taufwasserweihe.
Die Kirchenväter sprechen von dem Taufsymbol, so Justin in seinen Dialogen (Dial.138), Tertullian in De Baptismo, Cyrill von Jerusalem in De Baptismo.

Der alte Kreuzhymnus besingt das Kreuzesholz - als die Planke, die uns im Schiffbruch der Welt errettet.
Für die Moderne, wie sie sich nach 1960 anfühlte eine Zumutung, langsam, nach 2000 spüren wir neu die Brüchigkeit unserer Ordnungen, die Zerstörung wichtiger Gleichgewichte, die Unfähigkeiten zu dauerhaftem Frieden, die Bedrohtheit allen Daseins.
Die Alten spürten das elementarer, lebendiger.

Auf den Wellen der Flut, in tiefem Violett, der Kasten der Arche, (vgl. Gen. 6-9). Aus der Tiefe, aus dem Meeresblau steigen die Fische auf. Über der Arche im helleren Blau und dem Weiß, die Taube mit dem Ölzweig, die Sterne.
Aber vielleicht auch die Taube des Geistes, der Stern von Bethlem.
Aufgerichtet über der Arche, strahlend Rot das Kreuz und der golden leuchtende Siegeskranz.
Das Matthäusevangelium ruft uns zur Wachsamkeit und zeigt das Beispiel des Noah: Mt. 24,38. Noah und sein vorbildlicher Glaube wird uns im Hebräerbrief gezeigt: Hebr. 1,17.

Das Symbol der Arche ziert bereits den Grundstein der Kirche.

 

Das sechste Fenster der Seitenwand von St. Joseph

Dies ist die einzig geliebte Braut

Die Kirchweihpräfation hatte mit dem Bild des Bauwerks begonnen und aus dem statischen Bild zum dynamischen Bild von Arche, Schiff und Meer übergeleitet. Sie schließt nun im dritten Schritt mit dem Symbol bräutlicher und ehelicher Liebe.

Gott liebt die Menschen, wie ein Bräutigam seine Braut. So wählt Gott sein Volk, bleibt ihm unverbrüchlich treu, trotz des Bundesbruchs Israels.
Die Propheten gebrauchen immer wieder dieses Bild:
Jeremia 2,2: Ich denke an deine Jugendtreue, an die Liebe deiner Brautzeit. Hosea 2,12f: Ich traue dich mir an auf ewig, um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Treue.
Vgl., auch Jes. 61,10.
Der Epheserbrief gebraucht in 5,23 das Bild der Ehe für das Verhältnis Christi zu seiner Kirche.
Die Offenbarung des Johannes greift immer wieder das Bild der Braut auf
Offb. 21,1: Die Heilige Stadt kommt von Gott her, geschmückt wie eine Braut.
Offb. 22,17: Der Geist und die Braut sagen KOMM.

Das obere Bilddrittel hat leuchtend helle und weiße Töne, wie ein Zeltdach, das ausgespannt ist.
Darunter das Christusmonogramm, wie es in konstantinischer Zeit abgebildet wird, die brennende Kerze, Osterkerze, Brautkerze, der Sieg, der Ostersieg im Zeichen des Kranzes, Christus der uns sterbend dem Tod entreißt und für sich erwirbt.
Das Werben um den Menschen bis in die Nacht des Todes hinein, in die er uns nachgeht.
Osterkerze - Brautkerze - Taufkerze. Der neue Adam Christus - die neue Eva Maria - Kirche.

 

Das siebte Fenster der Seitenwand von St. Joseph

Die Christus in seinem Blut erworben hat

In der Offenbarung des Johannes gibt es das Bild vom Mahl des Lammes und der alte Osterhymnus greift es auf.
Das Paschalamm des Alten Bundes klingt an, das Pessachmahl dass in jeder jüdischen Familie gefeiert wird.
Jesus, der nach den ersten drei Evangelien dieses Ostermahl mit den Seinen zum Abschied feiert.
Jesus, der nach dem Johannesevangelium zu dem Zeitpunkt am Kreuz stirbt, zu dem im Tempel die Paschalämmer geschlachtet werden. Wir hören dieses Evangelium an jedem Karfreitag.
So hören wir in der Osternachtsliturgie vom Paschamahl und dem Auszug aus der Knechtschaft.
Wir hören die Abendmahlsverkündigung des Paulus aus dem Korintherbrief am Gründonnerstag.

Das Fenster zeigt im 2. und 3. Viertel ein leuchtend-weiß strahlendes Kreuz, wie ein gedeckter festlicher Tisch.
Darauf das gebundene Lamm.
Die Dornenkrone wie der Rand einer Schale.
Nach unten fallen fünf leuchtend rote Blutstropfen, die in einen dargereichten Kelch fallen, der ihnen entgegengestreckt wird.
Das Kreuz ist gekrönt.
Das Lamm, das am Kreuz gesiegt hat.
Hier klingt das siegreiche Leiden Christi auf.
Am Karfreitag hört die katholische Liturgie das Vierte Lied vom Gottesknecht, aus dem 53. Kapitel des Jesajabuches - wie ein Lamm das verstummt, wird er abgeführt. Aber jene geheimnisvolle Gestalt bringt Gottes Sieg.

Die beiden Hände, die den Kelch Christus entgegenhalten - in der mittelalterlichen Buchmalerei steht Maria unter dem Kreuz und fängt das kostbare Blut mit dem Kelch - ein Symbol der Kirche, die das Mysterium der Eucharistie erhält.
Aus seiner Seite fließen Blut und Wasser, sagt Johannes. Ein symbolisches Wort: Blut und Wasser - Taufe und Eucharistie - die Sakramente aus denen die Kirche geboren wird. Die Brautgabe, sagt Hildegard von Bingen, empfängt die Kirche unter dem Kreuz.

Der neue Adam, die neue Eva. Braut und Bräutigam in einer Liebe die als Preis nur das Leben selbst kennt.

 

Das achte Fenster der Seitenwand von St. Joseph

Die er mit seinem Geist belebt

Immer wieder erscheint in den Kirchenfenster das Symbol des Heiligen Geistes in der Gestalt einer Taube.
Es führt die Wichtigkeit und Wirksamkeit des Heiligen Geistes im Heilswirken des dreifaltigen Gottes vor Augen.
Der Geist schwebt über dem Wasser - am Schöpfungsmorgen: die gestaltende und belebende Kraft.
Im Wasser und im Heiligen Geist werden wir in der Taufe neugeboren zu göttlichem Leben der Gotteskinder - so erscheint die Taube über der Arche. Die Gestalt der Taube, die bei der Taufe Jesu am Jordan auf ihn herabsteigt.


Mit feurigem Schweif stößt hier im Bild die Taube aus dem himmlischen Licht auf den Tempel.
Der Kopf in Gold-Rot-Leuchtender Gloriole.
Pfingsten in Jerusalem - der Tempel und statt zwölf Feuerzungen hier zwölf feurig rot-leuchtende Kreuze.
Hermann Kardinal Volk, der Kaplan von Alzey St. Joseph von 1928 bis 1931 wird einem seiner späteren Bücher den Titel geben:
Ihr alle seid Geistliche.

 

Das neunte Fenster der Seitenwand von St. Joseph

In ihrem Schoß wurden wir wiedergeboren durch die Gnade - Taufe

In Wasser und Heiligem Geist neugeboren werden in der Taufe.
Das Leben der Kinder Gottes, aus der Kraft der drei göttlichen Tugenden:
Glaube, Hoffnung und Liebe.
Tugend heißt Tauglichkeit - Können - Vermögen.
Glauben dürfen - Lieben können - Hoffen können, diese göttlichen Kräfte.
So klingt es auch im Hohen Lied der Liebe des heiligen Paulus auf.

In den Blautönen der Höhe die Taube, der Heilige Geist.
‚Du bist meine geliebter Sohn‘ - hört Jesus bei seiner Taufe.
Im Zentrum wie in einem Sonnenkreis:
Kreuz - Anker - Herz
Glaube - Hoffnung - Liebe.

- Jesus, der den Glauben in uns vermehre
- Jesus, der die Hoffnung in uns stärke
- Jesus, der die Liebe in uns entzünde

So beginnt jedes Rosenkranzgebet in der katholischen Kirche.
Im dritten Kapitel des Johannesevangeliums wird Jesus dem Nikodemus das Geheimnis des Wieder-Geboren-Werdens erschließen.

 

Das zehnte Fenster der Seitenwand von St. Joseph

In ihr werden wir mit der Milch des Wortes genährt, mit dem Brot des Lebens gestärkt und durch die Hilfe Deiner Barmherzigkeit behütet

Die Fenster haben den Betrachter bis zum Chorraum geführt.
Dort stehen Ambo und Altar.
Wir werden mit der Milch des Wortes genährt in den Lesungen und Evangelien der Heiligen Schrift.
Wir werden im Ostermahl und Abendmahl der Eucharistie mit dem Brot des Lebens gestärkt.
Gottes Barmherzigkeit behütet und bewahrt uns.

So ist das Buch der Heiligen Schrift abgebildet, Ähre und Traube für die Eucharistie.
Das Weizenkorn das in die Erde fällt und stirbt - und tausendfache Frucht trägt.
Der Rebzweig am Weinstock Christi.
Die gekelterte Traube.

Dahinter das Christusmonogramm als monogrammatisches Kreuz. Blau, rotdurchpulst und leuchtend oranger Stein an der Stelle des Herzens.
Das Monogramm ist gekrönt und bekränzt, Zeichen österlichen Sieges und seiner Herrschaft, die nicht untergeht.
Festmähler mit den Sündern. Das Abendmahl. Die Brotvermehrung. Das Paschamahl Israels, das Ostermahl am See
in Johannes 21.
Emmaus
in Lukas 24

Jesu Gegenwart in Wort und Sakrament.

Noch einmal die Ölweihpräfation:
In seinem Namen feiern sie immer neu das Opfer, durch das er die Menschen erlöst hat, und bereiten deinen Kindern das Ostermahl.

Sie dienen deinem Volke in Werken der Liebe, nähren es durch das Wort und stärken es durch die Sakramente.

(Pfarrer Bretz)