Die Christenheit in weltweitem Gedenken…
Als JESUS am Ende seines irdischen Weges auf einem jungen Esel sitzend in Jerusalem einzog, hieß es: ER, Nachkomme des starken Königs David, hat Wunder gewirkt, Kranke geheilt, Tote erweckt. ER solle nun Israel von römischer Macht befreien! ‒ Menschen jubelten und schwenkten Palmzweige:
"HOSANNA!" ‒ HILF, O HERR!
JESUS aber blickte in Abgründe Jahrtausende überdauernder Versuchungen und Verderben. Er sah „seine Stunde“ anders nahen. So sind seine Worte in den Evangelien überliefert:
„Ich bin gekommen, um zu dienen und mein Leben zu geben.“ ‒ War das, worauf viele Menschen hoffen wollten?!
Nein … Jubel wandelte sich in Hohn und Hass:
"ANS KREUZ MIT IHM!"
Die Karwoche beschreibt Leiden und Sterben JESU
‒ überliefert im Johannesevangelium, Kapitel 19 ‒
GRÜNDONNERSTAG ('Grün' - mittelhochdeutsch 'gronan' = weinen)
Erinnerung an das letzte Abendmahl JESU mit den Seinen:
"Bleibt in meiner Liebe!" ‒ Doch JESUS erlebt die Nacht in Einsamkeit und Angst. Er wird verraten, ausgeliefert, verurteilt.
KARFREITAG (Kar- ‒ althochdeutsch 'kara' = Klage, Trauer)
"Gott lud auf IHN Leid und Schuld von UNS allen." (Jesaja, Kap. 53)
JESUS stirbt unschuldig am Kreuz. Aus Menschenliebe.
Dieses Kreuz aber wird für immer zum Siegeszeichen.
KARSAMSTAG ‒ "Es ist vollbracht." (Joh 19,30)
‒ JESU Grabesruhe ‒
Darauf folgt die OSTERNACHT ‒
Die Christenheit feiert ihre Hoffnung: Auferstehung …
Gottes Liebe geht über Gewalt und Tod hinaus.
(A.Otten)