Schmuckband Kreuzgang

OKTOBER

Im Monat unseres Übergangs zur dunkleren Jahreszeit erinnert die Kirche an dieses Gebet:

AVE MARIA ‒ „Gegrüßt seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir … Bitte für uns Sünder …"

 

Im Blick ist die Botschaft, die Gottes Engel jener jungen Frau namens Maria in ihrer Heimatstadt Nazareth überbrachte:

"Ave Maria … Sei gegrüßt, du Begnadete … Fürchte dich nicht! Siehe, einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen JESUS geben. Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden …  Denn für Gott ist nichts unmöglich." *

(überliefert im Lukasevangelium, Lk 1,26-38).

 

Für Maria schloss sich der Kreis ihrer Berufung erst nach Jesu Leben, Tod und Auferstehung. Es ist überliefert, Jesus habe bei seinem irdischen Abschied den Seinen „beharrliches Gebet“ ans Herz gelegt. ‒ Als dann alle, die um ihrer Treue zu Jesus willen verfolgt wurden, Vertrauen, Mut und Hoffnung am nötigsten hatten, war Maria, Jesu Mutter, mit ihnen:

"… Sie alle verharrten einmütig im Gebet mit ihr…"

(siehe Apostelgeschichte, Apg 1,14).

 

In Besinnung darauf verbreiteten Glaubende im Laufe sorgenvoller Jahrhunderte das ROSENKRANZGEBET. Es betrachtet das Evangelium Jesu und wendet sich vertrauensvoll an Maria.

(Texte in Gebetbüchern und im Internet)

 

Bleibt das nicht zuweilen der Seufzer unserer Ohnmacht:

„Da hilft nur beten um Vertrauen, Mut und Hoffnung.“.?

 

Bild: Marienstatue an der Biegung einer Bergstraße bei Ephesus (Türkei)

(A.Otten)