Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 9 / 2026

Mainz, 29. April 2026: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf bei seinem Grußwort in der Martinus-Bibliothek. (c) Bistum Mainz / Blum
Mainz, 29. April 2026: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf bei seinem Grußwort in der Martinus-Bibliothek.
Datum:
Mi. 13. Mai 2026
Von:
hoff (MBN)

In der aktuellen Ausgabe mit folgenden Themen: Bischof Kohlgraf übernimmt eine weitere politische Patenschaft, Professorin Allmendinger war zu Gast beim Vorabend zum Tag der Arbeit, Bischof Kohlgraf besuchte das Universitätsklinikum Gießen, Barbara Nichtweiß wurde in den Ruhestand verabschiedet, Norbert Schwab hat die Päpstliche Verdienstmedaille erhalten, Tonke Dennebaum wurde als neuer Domkapitular eingeführt, eine Ausstellung in der Mainzer Martinus-Bibliothek wurde eröffnet, und die Akademie des Bistums lädt zu einem Studientag zum Katholizismus in den USA ein (28.5.). 

 

Kohlgraf übernimmt weitere politische Patenschaft für Iranerin

Nasrin-Sotoudeh (c) IGFM
Nasrin-Sotoudeh

Zusammen mit der IGFM fordert er die Freilassung von Nasrin Sotoudeh

Mainz/ Teheran. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf übernimmt die politische Patenschaft für die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh und fordert ihre Freilassung. Die am 1. April 2026 festgenommene Menschenrechtsanwältin wird an einem unbekannten Ort festgehalten. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert ihre sofortige Freilassung und macht auf die tausenden weiteren politischen Gefangenen der Islamischen Republik Iran aufmerksam, denen langjährige Haft, Folter und Hinrichtung droht.

„Mit dieser Patenschaft setzt Bischof Kohlgraf ein klares Zeichen der Menschlichkeit, der Solidarität und der Verantwortung gegenüber einer Frau, die seit Jahren mutig und friedlich für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Freiheit im Iran eintritt. Nasrin Sotoudeh steht beispielhaft für viele Menschen im Iran, die allein wegen ihrer Überzeugungen, ihres Engagements und ihres Einsatzes für die Würde des Menschen verfolgt, unter Druck gesetzt und ihrer Freiheit beraubt werden.“, betont der Menschenrechtsaktivist Behrouz Asadi, der die politische Patenschaft zwischen dem Mainzer Bischof Kohlgraf und der IGFM vermittelt hat.

Sacharowpreisträgerin Nasrin Sotoudeh hat sich als Anwältin unermüdlich für Frauenrechte, politische Gefangene und für Andersdenkende eingesetzt und wurde daher selbst immer wieder verfolgt, unter Druck gesetzt und mehrfach inhaftiert. Auch ihr Ehemann Reza Khandan ist aufgrund seines Einsatzes für Menschenrechte seit 2024 im Evin-Gefängnis in Teheran inhaftiert. Er setzte sich unter anderem für Gleichberechtigung, gegen die Verschleierungspflicht von Frauen und gegen die Todesstrafe im Iran ein.

Bischof Kohlgraf hatte bereits im Jahr 2022 im Rahmen des Patenschaftsprojektes der IGFM erstmals politische Patenschaften für zwei Gefangene im Iran übernommen. Aktuell setzt er sich außerdem noch für Arian Farzamnia und Mahmoud Mehrabi ein. Bei Nasrin Sotoudeh übernimmt Bischof Kohlgraf mittlerweile zum vierten Mal eine politische Patenschaft. Reza Nowrozi, für den sich Kohlgraf eingesetzt hatte, war nach Angaben der IGFM im Mai 2023 aus dem Gefängnis entlassen worden. Seit dem Jahr 2009 hat die IGFM bereits über 300 politische Patenschaften initiiert und 2011 ein Programm für Patenschaften gestartet. Die IGFM leistet seit Jahrzehnten Einzelfallarbeit und setzt sich für politische Gefangene weltweit ein.

Nachricht voraus am 29.4.26                                                                     PM (MBN)

 

 

 

 

Arbeit in Zukunft gerecht verteilen

Professorin Jutta Allmendinger im Erbacher Hof Mainz am Vorabend zum Tag der Arbeit (c) Bistum Mainz/Hoffmann
Professorin Jutta Allmendinger im Erbacher Hof Mainz am Vorabend zum Tag der Arbeit

Diskussion um Arbeitszeit mit Soziologin Professorin Jutta Allmendinger aus Berlin

 

Mainz. Beim traditionellen Gottesdienst und Empfang am Vorabend zum Tag der Arbeit ging es in diesem Jahr um die Frage, wer künftig wie viel arbeiten soll. Der Abend am Donnerstag, 30. April, unter dem Motto „Mehr oder weniger? Anders. Arbeit in Zukunft gerecht verteilen“, begann mit einem Gottesdienst mit Bischof Peter Kohlgraf im Mainzer Dom. Anschließend begrüßten die Veranstalter Professorin Dr. Jutta Allmendinger (Soziologin und Beraterin) als Referentin des Abends im Erbacher Hof. Aus ihrer Profession heraus ordnete sie die gegenwärtige Arbeitszeit-Debatte gesellschaftspolitisch ein und legte dar, wie aus ihrer Sicht Arbeitszeit anders gedacht und gestaltet werden kann. Organisiert wurde der Abend vom Referat Betriebsseelsorge im Bistum Mainz, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Diözesanverband Mainz und dem Kolpingwerk Diözesanverband Mainz. Pitt von Bebenburg, Chefreporter der Frankfurter Rundschau, moderierte die Veranstaltung.

„Wie gelingt es, Arbeit, und zwar sowohl Erwerbs- als auch Sorgearbeit, geschlechter- und generationengerecht zu verteilen?“ Diese Leitfrage diskutierten die Gäste bei der Podiumsdiskussion. Die Begrüßung übernahm Thomas Isser, Diözesanvorsitzender des Kolpingwerks Mainz. Zu Beginn der Diskussion gaben Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, sowie Karsten Tacke, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) Statements aus ihren verschiedenen Perspektiven ab. 

Es folgte ein Vortrag mit dem Titel „Mehr oder weniger? Anders“ von der Professorin Dr. h.c. Jutta Allmendinger. Die Soziologin ist wissenschaftliche Beraterin, unter anderem Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsens und Mitglied des Deutschen Ethikrats. Allmendinger skizzierte in ihrem Vortrag zum Beispiel, dass bezahlte und unbezahlte Arbeit nach wie vor sehr ungleich in der Gesellschaft verteilt seien. Zum einen nach wie vor zwischen Frauen und Männern, und auch zwischen Eltern und Nicht-Eltern. Ein weiteres Problem machte sie aus im außerordentlich starken Abhängigkeits-Verhältnis von Bildung und Elternhaus. Nach wie vor seien die Aufstiegs-Chancen von Kindern in Deutschland stärker als in anderen Ländern davon abhängig, welchen Bildungs-Status die Eltern haben.

Allmendinger plädierte dafür, die bezahlte Arbeitszeit stärker an die jeweilige Lebenssituation anpassen zu können. Väter kleiner Kinder würden sich zum Beispiel oft wünschen, einige Stunden weniger arbeiten zu können. Dies sollte ihnen ermöglicht werden, damit sie sich an der Familienarbeit stärker beteiligen könnten. Das würde Frauen gleichzeitig ermöglichen, während der Familien-Phase weiterarbeiten zu können. Allmendinger mahnte: „Wir lassen die Potentiale von Frauen verkümmern, nachdem wir sie exzellent geschult haben, und verfestigen die Probleme noch zusätzlich, indem wir Frauen in Abhängigkeits-Verhältnissen halten.“

Des Weiteren forderte die Soziologin: „Wir brauchen eine größere Umverteilung von Geld und Vermögen, als wir das bislang haben. Die totale Polarisierung von Vermögen führt nicht zu gesellschaftlichem Wohlergehen.“ In Bezug auf die Lebensarbeitszeit sagte sie: „Wir sind in Deutschland außerordentlich strikt bei Altersgrenzen, obwohl wir wissen, dass Menschen in unterschiedlichen Berufen ganz unterschiedlich lange arbeiten können. Diese Normierung, die wir in so vielen Facetten haben, tut uns nicht gut.“

Schließlich warb sie dafür, nicht das gesamte gesellschaftliche Leben der Ökonomisierung unterzuordnen. Denn, so ihr Fazit: „Wir müssen den Menschen Zeit geben, um die Wirtschaft zu flankieren durch eine Gesellschaft, die zusammenhält. Was nützt uns eine florierende Wirtschaft, wenn die Gesellschaft dabei auseinanderbricht?“

 

Gottesdienst als Einstieg in den Abend

Der Abend begann mit einem Gottesdienst im Mainzer Dom. Bischof Kohlgraf erinnerte in seiner Predigt an seinen Vorgänger Bischof Emmanuel von Ketteler, dessen 150. Todestag das Bistum im kommenden Jahr begeht. Man nenne Ketteler gerne den „Arbeiterbischof“, weil er sich seinerzeit mit den politischen Fragen von Arbeit und Gerechtigkeit auseinandergesetzt habe, sagte Kohlgraf. „Er ist einer der Väter der Katholischen Soziallehre. Im Bistum Mainz hat er viele Einrichtungen und Gemeinschaften ins Leben gerufen, die sich konkret der sozialen Frage stellten“, sagte Kohlgraf. „Sie halten die Frage wach, wie Glaube, christliches Leben und die Sorge um Menschen zusammengehören“, sagte Kohlgraf. Kohlgraf hält die Ideen des Bischofs von Ketteler bis heute für bedenkenswert. In die heutige Zeit übertragen sagte er: „Als Christinnen und Christen dürfen wir uns nicht in die Sakristeien und hinter die Kirchenmauern zurückziehen. Ich bin dankbar dafür, dass wir dies im Bistum heute unter anderen strukturellen Bedingungen auch nicht tun. Es gibt viele Beispiele, bei denen die Kirche mitten unter den Menschen ist und ihre Anliegen vertritt.“ In diesem Zusammenhang dankte er besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Betriebsseelsorge, die diese Aufgabe wahrnehmen.

 

An Menschenwürde und Menschenrechte erinnern

In der katholischen Kirche setze man sich viel mit dem Stichwort Synodalität auseinander, griff Bischof Kohlgraf einen weiteren Aspekt auf. „Eine Gesellschaft wird den Menschenrechten gerecht, wenn sie den einzelnen Menschen die Verantwortung und die Mitsprache nicht abnimmt, sondern ermöglicht. Der Staat wie auch der Arbeitgeber muss die Eigenverantwortung der Menschen stärken und einbinden, so der Bischof“, nahm Kohlgraf Bezug auf Bischof Ketteler. Dieser sei seiner Zeit weit voraus gewesen, betonte Kohlgraf, „indem er an die Menschenwürde und die Menschenrechte erinnert.“

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Chor der Katholischen Hochschulgemeinde Mainz unter der Leitung von Thomas Kuntze, sowie Domorganist Professor Daniel Beckmann an der Orgel.

 

Kirchliches Engagement im Kontext der Arbeitszeitdebatte

Der kritische Blick auf die Entwicklungen der Arbeitszeitgestaltung gehört zur Kernaufgabe der Betriebsseelsorge und die Frage nach dem jeweiligen Arbeitszeitmodell steht im Mittelpunkt bei Betriebsbesuchen. Seit Jahren engagieren sich KAB und Betriebsseelsorge in den Allianzen für den arbeitsfreien Sonntag, die sich über die Sonntagsarbeitszeit natürlich auch darüber hinaus mit den Themen „Entgrenzung von Arbeit“, „Belastung durch Erwerbsarbeit“ beschäftigen. Auch in frauenpolitischen Bündnissen ist die Betriebsseelsorge aktiv und setzt sich kritisch mit den Themenfeldern „Be-wertung von Arbeit“ „prekäre Beschäftigung“ „gezwungene Teilzeitbeschäftigung insbesondere im Handel“ und „Geschlechter-gerechtigkeit in der Arbeitswelt“ auseinander.

 

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Nachricht voraus am 30.4.26                                                                    hoff (MBN)

 

 

 

Zuwendung über alle medizinische Hilfe hinaus

Gießen, 28. April 2026: Gruppenbild mit einem Teil der Gesprächspartner beim Besuch von Bischof Peter Kohlgraf im Universitätsklinikum Gießen. (c) Bistum Mainz / Blum
Gießen, 28. April 2026: Gruppenbild mit einem Teil der Gesprächspartner beim Besuch von Bischof Peter Kohlgraf im Universitätsklinikum Gießen.

Besuch von Bischof Kohlgraf im Universitätsklinikum Gießen und Marburg


Gießen. Bei einem Besuch des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM Gießen) hat sich der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf am Dienstagvormittag, 28. April, Zeit genommen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. „Es ist für mich wichtig, die großen Einrichtungen in unserem Bistum kennenzulernen.“ Am Standort in Gießen hat das UGKM rund 5.500 Beschäftigte aus 89 verschiedenen Nationen. „Besonders beeindruckt hat mich das Engagement und die Zugewandtheit, mit der die Mitarbeitenden ihren Dienst auf der Pneumologischen IMC-Station verstehen“, betonte Kohlgraf.

 

Zum Abschluss des Besuchs übernahm Bischof Kohlgraf das Mittagsgebet in der Kapelle des Hauses, das live in alle Patientenzimmer übertragen wurde: „Es ist nicht peinlich, Hilfe zu brauchen, weil das zu unserem Menschsein gehört“, sagte Bischof Kohlgraf in seiner Ansprache. „Umso wichtiger ist es, dass wir im Krankenhaus auf Menschen treffen, die wirklich wissen, was wir brauchen. Den Mitarbeitenden hier im Haus wünsche ich, dass ihnen das im Alltag gelingt: Über alle medizinische Hilfe hinaus, den Patienten ein Ohr zu leihen und Zuwendung zu geben, weil es das Leben und auch die Arbeit zufriedener macht.“ Seitens der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge in Gießen gibt es für alle Krankenhäuser der Stadt eine 24/7-Rufbereitschaft, die von insgesamt neun Seelsorgerinnen und Seelsorgern getragen wird.

 

Kohlgraf hatte bei dem Besuch unter anderem mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pneumologischen IMC-Station, dem Ethikkomitee des UKGM Gießen und der Klinikseelsorge getroffen. Gesprächspartner waren unter anderem: der Ärztliche Direktor des UKGM Gießen, Professor Dr. Andreas Böning, sowie Pflegedirektorin Judith Schäfer von der Klinikleitung, Stationsleiter Thiemo Meyer von der Pneumologischen IMC-Station und der Leiter des Ethikkomitees, Matthias Brumhard, sowie die beiden katholischen Klinikseelsorgerinnen, Dr. Esther Schulz und Carola Daniel, der evangelische Klinikseelsorger Diakon Christoph Schäufler und der Leiter der Unternehmenskommunikation des UGKM, Frank Steibli.

 

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Nachricht voraus am 28.4.26                                                                                       tob (MBN)

 

 

 

Bevollmächtigte Rieth würdigte Dr. Barbara Nichtweiß

Mainz, 29. April 2026: Die Bevollmächtigte Stephanie Rieth würdigte das über 40-jährige Wirken von Barbara Nichtweiß (rechts) im Bistum Mainz und dankte ihr für ihren Dienst. (c) Bistum Mainz / Blum
Mainz, 29. April 2026: Die Bevollmächtigte Stephanie Rieth würdigte das über 40-jährige Wirken von Barbara Nichtweiß (rechts) im Bistum Mainz und dankte ihr für ihren Dienst.

Langjährige Leiterin der Abteilung Publikationen geht in Ruhestand


Mainz. Dr. Barbara Nichtweiß, die langjährige Leiterin der Abteilung Publikationen im Bischöflichen Ordinariat Mainz, geht Ende April in Ruhestand. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Garten des Bischöflichen Ordinariates am Mittwochabend, 29. April, würdigte die Bevollmächtigte des Generalvikars, Ordinariatsdirektorin Stephanie Rieth, das über 40-jährige Wirken von Nichtweiß im Bistum Mainz und dankte ihr für ihren Dienst.

 

„Mit Ihrem Abschied verlieren wir im Bistum Mainz eine prägende Persönlichkeit“, betonte Rieth: „Sie hinterlassen bleibende Spuren, denn Sie waren an der Geschichtsschreibung des Bistums beteiligt. Es wird etwas fehlen, wenn Sie gehen.“ Und weiter: „Ich möchte Ihnen im Namen des Bistums danken für Ihr langjähriges Wirken. Mit einem hohen persönlichen Einsatz und einem großen Anspruch an Qualität haben Sie die Abteilung Publikationen gestaltet. Die Arbeit war für Sie nie nur ein Job, sondern an ganz vielen Stationen war es für Sie eine Berufung.“ Nichtweiß habe mit viel Herz oftmals Zugänge zu Menschen gefunden. „Ihr unglaublich großes Engagement, Ihre Verlässlichkeit und Ihre zugewandte Wertschätzung zeichnen Sie besonders aus“, hob Rieth hervor. Die Abteilung Publikationen des Bischöflichen Ordinariats wird mit dem Ruhestand von Barbara Nichtweiß aufgelöst. Der Infoladen des Bistums Mainz (Heiliggrabgasse 8) bleibt unter Leitung von Katharina Kadura weiterhin bestehen.

 

Barbara Nichtweiß wurde 1960 in Ankara geboren; aufgewachsen ist sie zunächst in Tripolis/Libyen und ab 1968 in Seligenstadt mit Abitur 1979 an der Marienschule Offenbach. Nach Abschluss ihres Studiums der Theologie und Germanistik, zeitweise mit den Nebenfächern Kunstgeschichte und Latein, in Trier und Freiburg war sie von 1985 bis 1993 in Mainz wissenschaftliche Mitarbeiterin von Bischof Karl Lehmann. In dieser Zeit promovierte sie bei ihm mit einer Arbeit über den Theologen und Konvertiten Erik Peterson (1890-1960). Im Jahr 1992 erschien im Herder-Verlag ihre umfangreiche Doktorarbeit mit dem Titel „Erik Peterson. Neue Sicht auf Leben und Werk“ (2. Aufl. 1994). Anschließend war sie bis 2012 Gesamtherausgeberin der elfbändigen Nachlass-Edition „Erik Peterson: Ausgewählte Schriften“, die im Echter-Verlag erschienen ist und von vielen Fachaufsätzen sowie Lexikonartikeln aus ihrer Feder begleitet wurde.

 

1993 wurde ihr als erster Ordinariatsrätin des Bistums die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit übertragen. In diese Zeit fällt unter anderem die gemeinsame dreijährige Kommunikationsinitiative der Nachbar-Bistümer Limburg, Mainz, Speyer und Trier „Wir sind nicht nur sonntags da“; darüber hinaus die Präsentation des Bistums beim Katholikentag in Dresden (1994) und die Mitgestaltung des Kulturprogramms beim Mainzer Jubiläumskatholikentag (1998). Auch die Bistumsstände bei den jährlichen Rheinland-Pfalz-Ausstellungen seit 1996 sowie der Aufbau des diözesanen Internetangebotes ab 1996 und des 1998 gegründeten Infoladens gehörten zu ihren Aufgaben.

 

Im Rahmen einer Neuorganisation der Öffentlichkeitsarbeit konzentrierte sich Nichtweiß ab 2000 auf die Leitung der neugegründeten Abteilung Publikationen, um zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Gabriela Hart weiterhin die Buchpublikationen des Bistums im eigenen Verlag inklusive der damit verbundenen Satzarbeiten zu betreuen. Auch der Infoladen blieb in ihrem Verantwortungsbereich. Neben zahlreichen Einzelveröffentlichungen (Ausstellungskataloge, Kalender, CDs, Umfrageauswertungen, Festschriften und Flyer) erschienen insgesamt 22 stattliche Bände der Reihe „Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz“ zur Zeit- und Kulturgeschichte der Diözese und 44 Bändchen der Reihe „Mainzer Perspektiven“. Im Rahmen ihrer vielseitigen Tätigkeit war sie unter anderem auch als Librettistin tätig für das Bonifatius-Oratorium von Thomas Gabriel anlässlich des 1250. Todestages des heiligen Bonifatius im Jahr 2004. Außerdem gehörte die Gestaltung der Finanzkommunikation des Bistums (Finanzberichte, Prospekte über die Verwendung der Kirchensteuer) und der Hirtenworte zu ihren Pflichten.

 

„Unser erfolgreichstes Buchprojekt war übrigens ein Kochbuch“, schmunzelt Nichtweiß. „Das Bändchen ‚Kulinarisch durchs christliche Leben‘ mit Texten zum Kirchenjahr, Kochrezepten aus dem Bistum und Illustrationen aus alten Büchern der Martinus-Bibliothek wurde nach Erscheinen 1997 in 65.000 Exemplaren bundesweit rasch und restlos verkauft.“

 

Als leidenschaftliche Fotografin brachte Nichtweiß zudem eine große Kollektion von Schmuckkarten mit 387 Motiven aus dem Bistum Mainz heraus. Mit ihren Fotos sind unzählige Veröffentlichungen des Bistums in den vergangenen Jahrzehnten illustriert. Fast die gesamte Amtszeit von Bischof Lehmann hat sie im Bistum begleitet, mit Dokumentationen zum zehnten Bischofsjubiläum über die Kardinalserhebung bis zur Beisetzung. Auch etliche seiner Buchpublikationen bei anderen Verlagen hat sie redaktionell betreut. 2009 übernahm sie zusätzlich die Ordnung der umfangreichen Privatbibliothek Lehmanns – bis zur Übergabe des Bestandes nach Berlin und Koblenz in den vergangenen Jahren.

 

„41 Dienstjahre mit derselben Hausadresse, das klingt zunächst sehr eintönig“, sagt Nichtweiß rückblickend. „Ich habe mich aber zu keiner Zeit gelangweilt, da die Themen, Projekte und medialen Herausforderungen im Bistum ständig wechselten. Ich bin meinen Vorgesetzten sehr dankbar, dass sie mir zwischen Pflicht und Neigung viele Freiräume gewährt haben, in einem großen Spektrum von historischer Forschung in Archiven bis hin zur kreativen Gestaltung von Weihnachtskarten, zudem in so guter Kooperation mit den engagierten Kollegen und Kolleginnen der Medienarbeit und anderen diözesanen Institutionen sowie besonders meinen eigenen tatkräftigen Mitarbeiterinnen. Ich hatte viel Freude dabei. Herzlichen Dank an alle!“

 

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Nachricht voraus am 29.4.26                                                                                     tob (MBN)

 

 

 

Norbert Schwab mit päpstlicher Verdienstmedaille gewürdigt

Mainz, 5. Mai 2026: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf würdigte das ehrenamtliche Engagement von Norbert Schwab  (links) beim Kirchlichen Arbeitsgericht mit der Päpstlichen Verdienstmedaille Bene Merenti. (c) Bistum Mainz / Blum
Mainz, 5. Mai 2026: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf würdigte das ehrenamtliche Engagement von Norbert Schwab (links) beim Kirchlichen Arbeitsgericht mit der Päpstlichen Verdienstmedaille Bene Merenti.

Bischof Kohlgraf ehrte den früheren Vorsitzenden des interdiözesanen Arbeitsgerichtes


Mainz. Der frühere, langjährige Vorsitzende des interdiözesanen Arbeitsgerichtes der Bistümer Limburg, Mainz, Speyer und Limburg, Dr. Norbert Schwab, ist mit der Päpstlichen Verdienstmedaille Bene Merenti gewürdigt worden. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf überreichte die Auszeichnung bei einer Feierstunde am Dienstag, 5. Mai, im Bischöflichen Ordinariat in Mainz: „Die Entscheidungen des kirchlichen Arbeitsgerichtes sind ein wichtiger Beitrag dafür, dass Menschen in kirchlichen Arbeitsverhältnissen zu ihrem Recht kommen“, hob Kohlgraf hervor.

 

In seiner Würdigung betonte der Mainzer Generalvikar Dr. Sebastian Lang: „Das ehrenamtliche Engagement am kirchlichen Arbeitsgericht geschieht vor allem im Hintergrund und wenig sichtbar für die Öffentlichkeit. Sie, lieber Herr Schwab, haben diese Tätigkeit mit großer Zuverlässigkeit und großen Sachverstand ausgeübt, dafür danken wir Ihnen herzlich.“ Und weiter: „Sie haben dieses Amt über 13 Jahre mit außergewöhnlicher Kompetenz und Integrität ausgefüllt und dabei mit den beisitzenden Richterinnen und Richtern Entscheidungen gefunden, die für die weitere Zusammenarbeit in den Einrichtungen die Möglichlichkeiten für eine Befriedung eröffnet haben.“

 

Die Entscheidungen des Kirchlichen Arbeitsgerichtes „haben sich unter Ihrem Vorsitz stets durch Klarheit, Weitsicht und ein feines Gespür für das Selbstverständnis von Kirche im Kontext des kirchlichen Arbeitsrechtes ausgezeichnet“, betonte Lang. Norbert Schwab, Präsident des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz a.D., hatte den Vorsitz des Kirchlichen Arbeitsgerichtes im Jahr 2012 übernommen. Von Seiten der Bistumsleitung nahmen an der Würdigung außerdem teil: die Bevollmächtigte des Generalvikars, Ordinariatsdirektorin Stephanie Rieth, Domdekan Henning Priesel, Diözesancaritasdirektorin Nicola Adick und Bildungsdezernent Gereon Geissler.

 

Seit 2025 ist Dr. Ulrike Fleck Vorsitzende Richterin des Kirchlichen Arbeitsgerichtes. Sie ist seit dem 1. Oktober 2025 im Amt. Fleck war viele Jahre lang als Leiterin des Arbeitsrechts und anschließend in weiteren Führungsfunktionen im Personalwesen der BASF tätig und 20 Jahre lang für die Arbeitgeberseite ehrenamtliche Richterin am Landesarbeitsgericht in Mainz. Der neue stellvertretende Vorsitzende Richter, Prof. Dr. Martin Gutzeit, ist seit dem 20. März 2026 im Amt. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen und war elf Jahre Vorsitzender der Zweiten Kammer des Bundessportgerichts beim Deutschen Handballbund. Das Kirchliche Arbeitsgericht entscheidet über Streitigkeiten, die sich aus der Anwendung der Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) und der Ordnung der Kommission zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsrechtes (KODA) ergeben. Das gemeinsame Gericht für die Diözesen Limburg, Mainz, Trier und Speyer, war im Jahr 2005 errichtet worden. Geschäftsstelle des Gerichtes ist Mainz.

 

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Nachricht voraus am 5.5.26                                                                                           tob (MBN)

 

 

Dennebaum als Domkapitular eingeführt

Mainz, 3. Mai 2026: Pontifikalvesper im Dom (v.l.n.r.): Domkapitular Tonke Dennebaum, Dompräbendat em. Gerold Reinbott, Bischof Peter Kohlgraf und Domdekan Henning Priesel. (c) Bistum Mainz / Lang
Mainz, 3. Mai 2026: Pontifikalvesper im Dom (v.l.n.r.): Domkapitular Tonke Dennebaum, Dompräbendat em. Gerold Reinbott, Bischof Peter Kohlgraf und Domdekan Henning Priesel.

Pontifikalvesper mit Bischof Kohlgraf / Emeritierung von Dompräbendat Reinbott


Mainz. Im Rahmen einer Pontifikalvesper am Sonntag, 3. Mai, im Mainzer Dom hat der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf Professor Dr. Tonke Dennebaum als residierenden Domkapitular eingeführt. Seine Ernennung zum Domkapitular war bereits Mitte Januar gemeinsam mit dem neuen Mainzer Weihbischof P. Joshy Pottackal erfolgt. Im Rahmen der Vesper wurde außerdem Geistlicher Rat Gerold Reinbott als Dompräbendat emeritiert.

 

Mit Professor Dennebaum und Weihbischof Pottackal ist das Mainzer Domkapitel, das seit 1821 aus dem Domdekan als Vorsitzendem und sechs Domkapitularen besteht, wieder vollständig. Die Mitglieder sind: Domdekan Henning Priesel als Vorsitzender sowie die sechs Domkapitulare: Generalvikar Dr. Sebastian Lang, Geistlicher Rat Klaus Forster, Geistlicher Rat Michael Ritzert, Prof. i. K. Dr. Franz-Rudolf Weinert, der Mainzer Weihbischof, Pater Joshy Pottackal OCarm., und Prof. Dr. Tonke Dennebaum.

 

Tonke Dennebaum (Jahrgang 1974) ist seit 2023 Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen. Darüber hinaus leitet er seit 2025 die Abteilung für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaften der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor war er von 2017 bis 2023 Regens des Mainzer Priesterseminars und Leiter des Pastoral- und Ausbildungsseminars des Bistums Mainz. Unter anderem war er außerdem von 2009 bis 2011 Bischöflicher Sekretär von Kardinal Karl Lehmann.

 

Gerold Reinbott (Jahrgang 1950) wurde 1976 von Hermann Kardinal Volk zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Bingen, Dieburg und Lich wurde er Pfarrer in Ober-Ramstadt, später in Ober-Mörlen. Von 1994 bis 2005 war er Vizeoffizial im Bischöflichen Offizialat, Mainz, wo er bis heute Diözesanrichter ist, und von 2005 bis 2016 Ordensreferent im Bistum. Im Jahr 1999 wurde er als Dompräbendat Mitglied des Mainzer Domstiftes. Regelmäßig war Reinbott in der Pfarrseelsorge tätig, unter anderem in Hackenheim, Flörsheim–Dalsheim und von 2005-2019 in Mainz-Laubenheim; aktuell ist er Pfarrverwalter in Mainz-St. Joseph. 

 

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Nachricht voraus am 4.5.26                     tob (MBN)

 

 

Die architektonische Bildsprache der Bibel

Mainz, 29. April 2026: Dr. Hedwig Suwelack erläuterte den Aufbau der neuen Ausstellung mit Werken von Holger Kleine in der Martinus-Bibliothek. (c) Bistum Mainz / Blum
Mainz, 29. April 2026: Dr. Hedwig Suwelack erläuterte den Aufbau der neuen Ausstellung mit Werken von Holger Kleine in der Martinus-Bibliothek.

Ausstellung „Göttliche Schöpfung und menschliches Schaffen“ in Martinus-Bibliothek


Mainz. Zur Vernissage der Ausstellung „Göttliche Schöpfung und menschliches Schaffen – Bauen erzählen im Buch Genesis“ war am Mittwochabend, 29. April, auch der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf in die Martinus-Bibliothek gekommen. Gezeigt werden bis Freitag, 19. Juni, eine Bildwand mit neun Zeichnungen des Architekten und Künstlers, Professor Holger Kleine von der Hochschule RheinMain, im Dialog mit Bibelillustrationen aus drei Jahrhunderten. Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt zu den Öffnungszeiten der Martinus-Bibliothek (montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr) besucht werden. Veranstalter sind neben der Martinus-Bibliothek Mainz, die Hochschule RheinMain und die Akademie des Bistums Mainz.

 

Die biblische Schöpfungserzählung mache deutlich, dass Gott eine Welt schaffe, „die nicht abgeschlossen ist, sondern offen bleibt für die Mitwirkung des Menschen“, sagte Kohlgraf in seinem Grußwort. Und weiter: „Der Mensch ist kein zweiter Schöpfer im eigentlichen Sinne, aber er ist berufen, kreativ und sorgsam gestaltend mitzuwirken. Möge das Nachdenken über das Bauen und Erzählen uns helfen, unsere eigene Verantwortung für die Gestaltung der Welt bewusster wahrzunehmen.“

 

Kohlgraf hob hervor, dass in den Schöpfungserzählungen der Bibel besonders die „architektonische Bildsprache“ auffalle: „In diesen Bildern zeigt sich ein Verständnis von Schöpfung als Raumgestaltung: Gott schafft nicht nur Dinge, sondern Ordnung, Struktur und Lebensräume. In gewisser Weise ist Gott der erste ,Architektʼ. Und der Mensch, als Ebenbild Gottes geschaffen, wird eingeladen, an dieser schöpferischen Gestaltung teilzuhaben.“ Räume wie der Garten Eden, die Wüste oder der Tempel seien in der Bibel stets Ausdruck von Beziehung zwischen Gott und Mensch, sagte Bischof Kohlgraf: „Gerade darin liegt eine Herausforderung für unsere Zeit. Denn unser Bauen prägt nicht nur unsere Städte und Landschaften, sondern auch unsere Lebensweise und unser Miteinander. Die Frage nach guter Architektur ist immer auch eine Frage nach dem guten Leben. Sie berührt ökologische Verantwortung ebenso wie soziale Gerechtigkeit.“

 

Holger Kleine und der Münchner Kunsthistoriker Prof. Dr. Dietrich Erben hatten bei der Vernissage im Gespräch in die Bildwand eingeführt. Kleine bezeichnete das Buch Genesis als „grundsätzlichen Text der westlichen Architekturphilosophie“. Die Moderation hatte PD Dr. Marita Liebermann von der Akademie des Bistums Mainz übernommen. Dr. Hedwig Suwelack, Leiterin der Martinus-Bibliothek, führte in den Ausstellungsraum ein sowie die ausgestellten Bibelausgaben. Zu Beginn hatte die Präsidentin der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Eva Waller, hatte ein Grußwort gesprochen.

 

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Nachricht voraus am 29.4.26                                                                                    tob (MBN)

 

 

„Katholizismus und Politik in den USA heute“ (28.5.)

Studiennachmittag der Akademie mit internationalen Gästen im Erbacher Hof


Mainz. Die aktuelle Situation der Katholischen Kirche in den USA steht im Mittelpunkt eines Studiennachmittags am Donnerstag, 28. Mai, im Erbacher Hof. Unter der Überschrift „In God we trust? Katholizismus und Politik in den USA heute“ wird das Thema von 13.00 bis 19.00 Uhr mit internationalen Referentinnen und Referenten erläutert und diskutiert. In der Einladung heißt es dazu: „Ziel ist es, über die Situation der Katholischen Kirche in den USA fundiert zu informieren und zu diskutieren, wie sich diese auf Kirche und Demokratie in Europa auswirkt.“ Referenten sind: PD Dr. Stefanie Coché, Universität Gießen; Prof. Dr. Benjamin Dahlke, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt; Kathrin Ritzka, Humboldt-Universität zu Berlin und Yale Divinity School, New Haven (USA); Prof. Dr. Christoph Bläsi, Universität Mainz; Prof. Dr. Massimo Faggioli, Trinity College Dublin; und Prof. em. Dr. Wolfgang Palaver, Universität Innsbruck.

 

Die Akademie des Bistums und die Koordinationsstelle „Dialog und gesellschaftliche Verantwortung“ des Bistums Mainz veranstalten den Studiennachmittag mit mehreren Kooperationspartnern: die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz e.V.; das Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien/Buchwissenschaft sowie das Obama Institute for Transnational American Studies der Universität Mainz und das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz.

 

Hinweis: Eine Anmeldung ist erbeten bis 21. Mai unter akademie@bistum-mainz.de – Der Kostenbeitrag beträgt zehn Euro, für Studierende, Auszubildende und Schüler ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

Nachricht voraus am 8.5.2026                                                                   tob (MBN)