Klimaschutzkonzept für das Bistum Mainz

Vorlage bis zum Frühsommer 2018 / Verbesserung der Kohlendioxid-Bilanz

Klimaschutzkonzept (c) Bistum Mainz / Matschak
Do 1. Jun 2017
PM (MBN)
Das Bistum Mainz hat im September 2016 einen Antrag zur Förderung eines integrierten Klimaschutzkonzepts an die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gestellt.

Der Antrag wurde im Februar 2017 bewilligt. Bis zum Frühsommer 2018 wird für das Bistum Mainz das fertige Klimaschutzkonzept vorliegen. Dieses dient als Grundlage für eine langfristige Prioritätenplanung und als Entscheidungshilfe, mit welchen Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig die Kohlendioxid-Emissionen und der Verbrauch für Strom und Heizenergie gesenkt werden können und ein anderes Mobilitäts- und Beschaffungsverhalten eingeleitet werden kann.

Alle vorgeschlagenen Maßnahmen sollen letztlich dazu dienen, die Kohlendioxid-Bilanz zu verbessern und damit die auf europäischer Ebene verabschiedeten Klimaschutzziele bis 2050 zu erreichen. Hierzu werden in den kommenden Monaten umfangreiche Daten aus den Bereichen Immobilien, Mobilität und Beschaffung erhoben und auf dieser Grundlage eine Kohlendioxid-Startbilanz für das Bistum erstellt. Diese ermöglicht es, konkrete Klimaschutzziele und einen Kohlendioxid-Reduktionsfahrplan sukzessiv zu erarbeiten, in dem festgelegt wird, bis wann wie viel Energie und Kohlendioxid-Emissionen im Bistum eingespart werden können. Das Klimaschutzkonzept umfasst alle zum Bistum Mainz gehörenden Liegenschaften, Pfarreien und Einrichtungen.

Das Klimaschutzkonzept wird seit März 2017 mit fachlicher Unterstützung durch ein externes Institut, die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg, in mehreren Arbeitsschritten erstellt. Begleitet wird die Arbeit durch die Arbeitsgruppe Klimaschutz des Bistums. Des Weiteren werden in den kommenden Monaten verschiedene Workshops mit relevanten Akteuren aus den Kirchengemeinden durchgeführt, um schon frühzeitig diejenigen mit einzubeziehen, die später bei der Umsetzung der Maßnahmen eine entscheidende Rolle spielen werden.