Der Weihbischof verlas einen Brief des Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf. Kohlgraf heißt Brenner im Bistum Mainz willkommen und schreibt, dass er in einer Zeit ins Bistum komme, in der aufgrund des Pastoralen Weges „einiges in Bewegung“ sei. „Natürlich werden wir auch darüber nachdenken, welche Rolle die Kirchenmusik im Leben der Gemeinden und in der Verkündigung spielen kann, und wie ihre Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet werden können. Ich hoffe sehr, dass Sie, sehr geehrter Herr Brenner, sich in diese Überlegungen einbringen“, schreibt Kohlgraf. Diese Fragen seien Brenner „nicht neu“: „Sie bringen Erfahrungen mit, die für unsere Überlegungen hilfreich sein werden: Sie waren im Bistum Limburg Mitglied der ,Zukunftswerkstatt Kirchenmusik‘, um an neuen kirchenmusikalischen Ideen, Visionen und Strukturen mitzuarbeiten. Vernetztes Arbeiten innerhalb der Bistumsstrukturen ist Ihnen vertraut, ebenso die Zusammenarbeit mit nicht-kirchlichen Partnern“ Er sei gespannt auf seine Ideen und Impulse, schreibt der Mainzer Bischof.
Weiter heißt es in dem Brief des Bischofs, dass Kirchenmusik Teil der Liturgie sei, und in ihrer Vielgestaltigkeit Ausdruck eines lebendigen Glaubens. „Kirchenmusik vermag viele Menschen anzusprechen, und sie ist für immer mehr Menschen, die nicht mehr im christlichen Glauben verwurzelt sind, ein Berührungspunkt mit der christlichen Botschaft. Ich bin daher sehr dankbar, dass sich in unserem Bistum so viele Menschen für die Kirchenmusik engagieren, und ich freue mich, wenn Sie, Herr Brenner, gemeinsam mit den vielen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern in unserem Bistum die Kirchenmusik pflegen und weiterentwickeln“, schreibt der Bischof.