Wofür verwendet das Bistum Mainz die Kirchensteuer?

Broschüre mit Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2021 veröffentlicht

(c) Bistum Mainz
Datum:
Do. 17. Dez. 2020
Von:
tob (MBN)

Mainz. Am 5. Dezember hat der Diözesankirchensteuerrat des Bistums Mainz den Wirtschaftsplan für 2021 beraten. Eine neue, 28-seitige Broschüre des Bischöflichen Ordinariates erklärt nun, wie die Kirchensteuer für die verschiedenen Sachbereiche im Bistum Mainz verwendet wird: für die Seelsorge vor Ort, für Jugendarbeit und besondere seelsorgliche Aufgaben, für Schulen, Hochschulen und Religionsunterricht, für Caritas, soziale Dienste und Kindertagesstätten, für Bildung, Kunst und Kultur, für Weltkirche und gesamtkirchliche Aufgaben sowie schließlich für Zentrale Dienste, Verwaltung und Leitung.

Als gedrucktes Exemplar ist die Broschüre ab Montag, 11. Januar 2021 im und über den Infoladen des Bistums Mainz erhältlich. Als pdf-Datei ist die Broschüre bereits auf der Internetseite des Bistums Mainz verfügbar.

In seinem Schlusswort dankt der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf den Kirchensteuerzahlern im Bistum. „Kirche ist kein Selbstzweck, sondern die vielen Menschen in der Kirche wollen einen Dienst für andere tun“, schreibt Kohlgraf. Das vielfältige Engagement des Bistums in den verschiedenen seelsorglichen Bereichen sei nur durch das Engagement der „vielen treuen Kirchensteuerzahlerinnen und -zahler“ möglich. Und weiter: „Letztlich ist dies ein Beitrag zur Weitergabe des Evangeliums in unsere Welt hinein. Ich danke allen von Herzen, die das auch in bewegten Zeiten tun.“

Der Mainzer Weihbischof und Generalvikar Dr. Udo Markus Bentz, der auch Ökonom des Bistums ist, betont zusammen mit Finanzdirektor Christof Molitor im Geleitwort: „Eine sorgfältige, sparsame und vorausblickende Verwendung der Kirchensteuermittel ist für uns eine selbstverständliche Pflicht. Bereits 2019 haben sich in unserem Bistum Verantwortliche und Beratende aller Ebenen auf einen langjährigen ‚Pastoralen Weg‘ begeben. Die entscheidende Frage auf diesem Weg lautet: Wie wollen wir als Bistum Mainz künftig für die Menschen eine lebendige Kirche sein? Was sind die seelsorglichen Schwerpunkte? Welche Infrastruktur braucht es dafür?“

Bentz und Molitor verweisen außerdem auf die gemeinsame Verantwortung und wirksame Kontrolle der wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungen durch verschiedene Gremien, welche die Bistumsleitung mit Beispruchs- und Zustimmungsrechten beraten: „Der jährliche Wirtschaftsplan wird nach den Beratungen im Pastoralrat zu den pastoralen Schwerpunkten vom Diözesanvermögensverwaltungsrat (DVVR) geprüft. Dieses Aufsichtsgremium gibt eine Empfehlung an den Diözesankirchensteuerrat, der den Wirtschaftsplan beschließt. Auch Jahresabschluss und Ergebnisverwendung werden von beiden Gremien beschlossen und die Verwendung der Steuermittel überprüft.“

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