Gießen. Bei einem Besuch des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM Gießen) hat sich der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf am Dienstagvormittag, 28. April, Zeit genommen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. „Es ist für mich wichtig, die großen Einrichtungen in unserem Bistum kennenzulernen.“
Am Standort in Gießen hat das UGKM rund 5.500 Beschäftigte aus 89 verschiedenen Nationen. „Besonders beeindruckt hat mich das Engagement und die Zugewandtheit, mit der die Mitarbeitenden ihren Dienst auf der Pneumologischen IMC-Station verstehen“, betonte Kohlgraf.
Zum Abschluss des Besuchs übernahm Bischof Kohlgraf das Mittagsgebet in der Kapelle des Hauses, das live in alle Patientenzimmer übertragen wurde: „Es ist nicht peinlich, Hilfe zu brauchen, weil das zu unserem Menschsein gehört“, sagte Bischof Kohlgraf in seiner Ansprache.
„Umso wichtiger ist es, dass wir im Krankenhaus auf Menschen treffen, die wirklich wissen, was wir brauchen. Den Mitarbeitenden hier im Haus wünsche ich, dass ihnen das im Alltag gelingt: Über alle medizinische Hilfe hinaus, den Patienten ein Ohr zu leihen und Zuwendung zu geben, weil es das Leben und auch die Arbeit zufriedener macht.“ Seitens der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge in Gießen gibt es für alle Krankenhäuser der Stadt eine 24/7-Rufbereitschaft, die von insgesamt neun Seelsorgerinnen und Seelsorgern getragen wird.
Kohlgraf hatte bei dem Besuch unter anderem mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pneumologischen IMC-Station, dem Ethikkomitee des UKGM Gießen und der Klinikseelsorge getroffen. Gesprächspartner waren unter anderem: der Ärztliche Direktor des UKGM Gießen, Professor Dr. Andreas Böning, sowie Pflegedirektorin Judith Schäfer von der Klinikleitung, Stationsleiter Thiemo Meyer von der Pneumologischen IMC-Station und der Leiter des Ethikkomitees, Matthias Brumhard, sowie die beiden katholischen Klinikseelsorgerinnen, Dr. Esther Schulz und Carola Daniel, der evangelische Klinikseelsorger Diakon Christoph Schäufler und der Leiter der Unternehmenskommunikation des UGKM, Frank Steibli.