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So geht es weiter:Ideenschmiede

Im Juni hatten wir zu einem gemeinsamen Abend eingeladen, an dem alle ihre Ideen und Wünsche einbringen konnten. Hier informieren wir über die Ergebnisse.
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Datum:
28. Sept. 2026
Von:
Angela Ruhr

Im Juni diesen Jahres haben sich Interessierte zu einer Ideenschmiede getroffen, um gemeinsam mit uns als Team zu überlegen, wie das Programm und die Angebote weiterentwickelt werden können.

Nun haben wir den Sommer nach der Freizeit- und Urlaubszeit genutzt, um die Wünsche und Vorschläge in unserem Team auszuwerten und weitere Schritte daraus abzuleiten. Einige Wünsche und Ideen haben direkten Einfluss auf unsere Jahresplanung und wir sind bemüht, die genannten Ideen auch einzubringen und umzusetzen.

Heute wollen wir über unsere Überlegungen informieren. Dafür haben wir die Wünsche und Ideen von dem Abend in verschiedene Bereiche eingeteilt:

 

Kommunikation: An dem Abend gab es den Wunsch nach einer transparenten Kommunikation und die Idee, einen „Beirat“ zu gründen.

Zunächst: Wir sind jederzeit ansprechbar: per Telefon, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch. Sprechen Sie uns gerne an, wenn es Fragen oder Unklarheiten gibt.

In unregelmäßigen Abständen informieren wir in einer Info-Mail über Neuigkeiten aus unserer Arbeit und laden zu den nächsten Terminen ein. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen werden wollen, schreiben Sie uns unter behindertenseelsorge@bistum-mainz.de

Außerdem sind wir bemüht, unsere Homepage unter Start - Seelsorge für Menschen mit Behinderung | Seelsorge für Menschen mit Behinderung - Bistum Mainz aktuell zu halten und über vergangene Veranstaltungen zu berichten. Abonnieren Sie auch gerne unseren Instagram-Account.

Wir haben uns im Team bewusst gegen die Gründung eines Beirats mit Satzung und festgelegten Strukturen entschieden. Wir wollen aber regelmäßige Gesprächsangebote (2mal im Jahr) etablieren, an denen alle teilnehmen können. Jede und jeder kann dann seine Wünsche äußern und mit uns ins Gespräch kommen. Wir glauben, dass wir damit dem Anliegen, das im Juni geäußert wurde, gerecht werden.

Des Weiteren wurde nach den Auswahlkriterien für die Teilnahme an Freizeiten gefragt. Hier kommen verschiedene Faktoren zusammen. Wir müssen verschiedene Voraussetzungen beachten, wie beispielsweise das Haus und die Umgebung, die ehrenamtlichen Mitarbeitenden, den Pflege- und Assistenzbedarf. Mit all diesen Faktoren müssen wir dann eine Auswahl treffen, die auch uns nicht leicht fällt und viel Zeit in Anspruch nimmt. Schließlich wollen wir für alle (Teilnehmende wie Mitarbeitende) eine gute und verantwortungsvolle Freizeit organisieren.

 

Angebote: Rund um unser Angebot und unsere Veranstaltungen wurden verschiedene Ideen entwickelt. Diese Ideen und Wünsche haben direkten Einfluss auf unsere Jahresplanung für 2027, an der wir derzeit intensiv arbeiten.

Es wird weiterhin ein Angebot für Kinder von 8 bis 14 Jahre geben, unseren Du-bist-wertvoll-Tag. An diesem Tag treffen sich die Kinder ohne Eltern bei uns und unternehmen gemeinsam tolle Sachen. Wir überlegen, ob es weitere Angebote wie Kinder-Bibel-Tag(e) oder Ferienbetreuung für Kinder von unserer Seite geben kann.

Außerdem sehen wir eine Angebotslücke unsererseits für Jugendliche/Teenies. Hier freuen wir uns über Ideen, was wir anbieten können. Bislang hatten wir diese Ideen noch nicht.

Wir werden im nächsten Jahr wieder zwei Freizeiten (mit Assistenzleistungen) und eine Reise (ohne Assistenz von unserer Seite) anbieten. Wir verstehen Freizeiten als Ort konkreter Seelsorge, an dem wir gemeinsam Leben teilen und Beziehung gestalten. Mehr Angebote dieser Art, die sehr zeit-, ressourcen- und kostenintensiv sind, können wir leider nicht organisieren. Wir planen, die Ausschreibungen für die Freizeiten im November 2026 zu veröffentlichen.

Auch im nächsten Jahr werden wir wieder zu Wochenenden einladen. An diesen Wochenenden arbeiten wir thematisch. Uns ist es dabei wichtig, die Gruppe nicht aufzuteilen. Vielmehr passen wir die Planung den Teilnehmenden an und gehen flexibel auf Wünsche und Änderungen im Ablauf ein. Es ist für uns ein gemeinsames Wochenende.

Bei unseren Angeboten werden wir weiterhin sowohl Bildungshäuser als auch Jugendherbergen nutzen. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Verfügbarkeit und die Preis-Gestaltung.

Im nächsten Jahr werden wir den Wunsch nach kleinen Angeboten aufnehmen. Wir planen für die Sommerzeit Tagesausflüge mit kleinen Gruppen. Seien Sie gespannt! Gerne planen wir auch mit Einrichtungen oder bereits bestehenden Gruppen konkrete Veranstaltungen.

 

Gottesdienst: Viele Wünsche und Ideen gab es um den Bereich Gottesdienste.

Wir werden im nächsten Jahr weiterhin Gottesdienste in Leichter Sprache anbieten. Mit Leichter Sprache wollen wir die Verständlichkeit auch für kognitiv beeinträchtigte Menschen gewährleisten, ohne dabei kindisch zu werden.

Aktuell laufen die genauen Terminabsprachen. Wir werden den Wunsch aufgreifen, und regelmäßig Gottesdienst in Mainz-Gonsenheim, St. Petrus Canisius feiern. Die Idee ist es, jeden zweiten Monat den Gottesdienst in Mainz anzubieten und in den anderen Monaten in den anderen Regionen. Wir sind dazu im Gespräch mit der Pfarrei St. Elisabeth Mainz und Budenheim, zu der die Gemeinde St. Petrus Canisius gehört. Nach dem Gottesdienst in Mainz können wir einen Raum und damit einen Rahmen für einen gemeinsamen Austausch untereinander organisieren, so wie es gewünscht war. Bei den Gottesdiensten in Mainz wird es außerdem die Möglichkeit zum Kommunionempfang geben. Ferner gibt es Überlegungen, eine gemeinsame Vorbereitungsgruppe für die Gottesdienste zu initiieren, um Menschen mit Behinderung und Eltern/Angehörige in die Gestaltung des Gottesdienstes einzubinden.

 

Das Angebot der Einzel-Seelsorge und Einzel-Begleitung besteht weiterhin. Dieses Angebot ist uns ein wichtiges Anliegen und wir verstehen es als einen Kern unserer Arbeit.

Wir freuen uns, wenn unsere Überlegungen und konkreten Schritte auf Ihr Interesse stoßen. Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden.