Definition
Spielerische Gruppenaktivitäten umfassen alle organisierten, nicht-wettkampfmäßigen Freizeitaktivitäten in Gruppen – z. B. Gruppenspiele in Jugendgruppen, Gemeindefeste, Spielnachmittage für Senioren, Teambuilding-Übungen oder Kreativworkshops. Die Aktivitäten können sowohl in Innenräumen als auch im Freien stattfinden.
Typische Gefährdungen
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Sturz- und Kollisionsgefahr (bei Bewegungsspielen)
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Verletzungen durch Spielgeräte oder -materialien
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Überbelastung bei körperlichen Aktivitäten (insbesondere ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Teilnehmende)
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Allergische Reaktionen (Außenbereich: Insektenstiche, Pflanzenkontakt)
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Witterungseinflüsse bei Outdoor-Aktivitäten
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Aufsichtsmängel bei Kindern und Jugendlichen
Erforderliche Maßnahmen
Vor der Veranstaltung
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Teilnehmerkreis erfassen: Alter, gesundheitliche Einschränkungen, Schwimmfähigkeit (bei Wassernahe)
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Spielmaterialien und -geräte auf Sicherheit prüfen (keine scharfen Kanten, keine Bruchgefahr)
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Gelände/Raum im Vorfeld auf Gefährdungen prüfen (Bodenunebenheiten, Hindernisse, Glasscherben)
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Aktivitäten an Zielgruppe anpassen (alters- und leistungsgerecht)
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Aufsichtspersonen in ausreichender Zahl einplanen (Richtwert Kinder bis 14 Jahre: 1:10)
Während der Veranstaltung
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Festes Schuhwerk für alle Teilnehmenden sicherstellen
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Aufwärm- und Abkühlphasen bei körperlich aktiven Spielen einplanen
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Ausreichend Wasser/Getränke bereitstellen
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Direkten Sonnenschutz bei langen Outdoor-Aktivitäten gewährleisten (Sonnencreme, Kopfbedeckung)
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Aufsichtspersonen kennen die Notfallprozedur
Erste Hilfe und Notfall
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Verbandskasten in unmittelbarer Nähe
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Mindestens eine ersthelferausgebildete Person anwesend
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Notrufnummer und Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort griffbereit
Dokumentation
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Gefährdungsbeurteilung für Spielaktivitäten (tätigkeitsbezogen) erstellen
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Unterweisung der Betreuungspersonen dokumentieren