Einweihung des Spirituellen Zentrums Taunusblick:Neuer Ort für Stille, Gebet und Spiritualität


Flexible Kirche, neuer Meditationsraum
Der Kern des neuen Zentrums in Ober-Eschbach ist der Meditationsraum sowie die flexibel nutzbare Kirche. Die Räume sollen sowohl für die Gläubigen der Pfarrei ein Ort sein, der besonders zum Gebet und zur Meditation einlädt und an dem vielfältige Gottesdienstformen möglich sind. Darüber hinaus möchte das Zentrum Menschen ansprechen, die spirituell interessiert sind und neue Wege suchen. Nicht zuletzt bietet es Gruppen unterschiedlichster Art einen Raum, der zur inneren Sammlung anregt.
Die Feier am 1. Fastensonntag 2026 wurde von Pfarrer Dieter Bockholt, Pater George Jeganathan, Kaplan Thomas Kettel sowie Pfarrer Sebastian Golder geleitet. Messdienerinnen und Messdiener aus Ober-Erlenbach sowie die Band „Rock my Church“ sorgten für einen würdigen und zugleich lebendigen Rahmen.
Nach der Segnung von Meditationsraum und Christus-Ikone folgten Grußworte. Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes lobte das Zentrum als Gewinn für die Stadt und verwies auf den spürbaren Bedarf an Spiritualität. Gleichzeitig sicherte er weitere Unterstützung zu. Vom Bistum Mainz hob Dr. Bernhard Deister die theologische Bedeutung der Ikone hervor – als „Fenster“, durch das Christus die Menschen ansieht und ihnen begegnet.
Es ist sehr erfreulich, dass mit der Einweihung dieses neuen Spirituellen Zentrums ein weiterer Raum für das Bistum Mainz geschaffen wurde, in welchem alternative spirituelle Angebote einen guten Ort finden können. In den nächsten Wochen werden neben Vorträgen, kontemplativem Herzensgebet, kreativer Bibelarbeit auch Meditationen, meditatives Malen und "Kochen und Beten" angeboten werden.