Referat Politische Bildung

Das Referat ist Fach- und Servicestelle für politische Bildung und Jugendpolitik im BDKJ. Es führt eigene Bildungsveranstaltungen durch und unterstützt die Vertreter/innen des BDKJ z. B. in den Jugendringen und Jugendhilfeausschüssen.

Inhaltlicher Schwerpunkt: Bildungsarbeit, Beratung und Unterstützung bei politischen Fragestellungen, die sich in der Jugendverbandsarbeit ergeben sowie gegen die Versuche antidemokratischer, nationalistischer, rechtspopulistischer und rechtsextremer Akteur*innen und Organisationen, deren Themen und menschenfeindliche Ideologie in die Mitte der Gesellschaft (und damit auch in die Kirchen!) hineinzutragen.

Das Referat agiert in enger Rückbindung mit dem Diözesanvorstand auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Prozessen, so z. B.

  • Sensibilisierung, Beratung, Bildung und Prävention von diözesanen, regionalen und lokalen Akteuren, Gremien und Strukturen innerhalb und außerhalb des BDKJ in inhaltlichen, strategischen und pädagogischen Fragen
  • Politisches Engagement gemeinsam mit anderen Trägern (z. B. Hessischer Jugendring, Landesjugendring Rheinland-Pfalz, und deren Untergliederungen etc.)
  • Unterstützung innerhalb und außerhalb des BDKJ, zunehmend auch mit Dekanatsräten bzw. ähnlichen Strukturen
  • Begleitung und Beratung von Projekten vor Ort

 

Außerdem ist es Ansprechpartner für "Sonderurlaub".

Entwicklung der extrem rechten und rechtspopulistischen Szene in Rheinland-Pfalz

Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine zunehmende Gefährdung durch die extreme Rechte und den Rechtspopulismus. Hierbei liegt nicht nur eine abstrakte Gefährdung vor, wie die der Demokratie und ihrer Institutionen, sondern auch Individuen werden konkret bedroht. Die Landesstelle des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in Rheinland-Pfalz und die Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz geben hier gemeinsam eine Analyse heraus, die das Verständnis über Demokratie- und menschengefährdende Potenziale im Bereich der extremen Rechten und des Rechtspopulismus mit gesondertem Blick auf Rheinland-Pfalz befördern soll.