Netzwerktreffen Präventionskräfte Bistum Mainz (c) Koordinationsstelle Prävention

Vernetzung lebt: Positiver Auftakt der regionalen Netzwerktreffen „Prävention(skräfte) im Bistum Mainz"

Netzwerktreffen Präventionskräfte Bistum Mainz
Datum:
Do. 30. Apr. 2026
Von:
Daniela Schlosser

Die ersten regionalen Netzwerktreffen für Präventionskräfte im Bistum Mainz sind erfolgreich gestartet

Die ersten regionalen Netzwerktreffen für Präventionskräfte im Bistum Mainz sind erfolgreich gestartet. Unter dem Motto „ISK in die Praxis“ kamen in den Regionen Rheinhessen und Mainlinie bereits zahlreiche Engagierte zusammen, um die Präventionsarbeit vor Ort lebendig zu gestalten. Das Feedback zeigt deutlich: Der Wunsch nach Austausch und gemeinsamer Entwicklung ist groß.

 

Die Koordinationsstelle Prävention hat in den vergangenen Tagen die ersten beiden von insgesamt vier geplanten Netzwerktreffen durchgeführt. Ziel dieser Treffen in den Regionen ist es, die Präventionskräfte bei ihrer wichtigen Aufgabe vor Ort – der Implementierung Institutioneller Schutzkonzepte (ISK) – aktiv zu unterstützen und wertzuschätzen.

 

Ein weites Netzwerk für den Schutz

Ein zentraler Aspekt der Treffen ist die breite Vernetzung aller Akteurinnen. Daher sind im Rahmen dieser regionalen Termine nicht nur die Präventionskräfte selbst, sondern auch weitere Unterstützerinnen aus den Regionen herzlich zur Teilnahme eingeladen. Hierzu zählen insbesondere die Regionalreferentinnen, Regionaljugendreferentinnen und regionalen Schulungsreferent*innen sowie die Mitglieder des Runden Tisches Prävention im Bistum Mainz. Dieser gemeinsame Austausch über verschiedene Arbeitsfelder hinweg stärkt die Zusammenarbeit im Bereich Prävention nachhaltig.

 

Praxisnahe Impulse und kreative Ideen

Im Mittelpunkt der Treffen steht das Projekt „Verhaltenskodex bebildern“. Die Teilnehmenden erhielten exklusive Einblicke in neu gestaltete Poster für verschiedene Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren), die den Verhaltenskodex gemäß § 10 PrävO visualisieren. Gemeinsam wurden methodische Ideen entwickelt, wie diese Materialien in Pfarreien, Kitas, Schulen und Verbänden eingesetzt werden können, um Sprachfähigkeit auszubauen und eine Kultur der Achtsamkeit sichtbar zu machen.

Besonderen Anklang fand der „Gallery Walk“, der viel Raum für das persönliche Kennenlernen und die Vernetzung mit Kooperationspartnern aus der eigenen Region bot.

 

Überwältigendes Feedback der Teilnehmenden

Die Resonanz der bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durch die Bank sehr positiv. In den Rückmeldungen wurde besonders betont, wie wertvoll der direkte Austausch über die Praxisgrenzen hinweg ist. Viele Präventionskräfte äußerten zudem den klaren Wunsch, diese Form der Netzwerktreffen in einem regelmäßigen Turnus fortzuführen, um die Zusammenarbeit im Bistum nachhaltig zu stärken.