15. Juni 2026
„Wir brauchen mehr Verrückte, seht Euch doch an, wohin uns die Normalen gebracht haben“ – mit diesem Zitat von George Bernard Shaw ermutigte Weihbischof P. Joshy Pottackal O.Carm. in seinem Schluss-Impuls die Mitglieder des Beirates von Katholiken anderer Muttersprache im Bistum Mainz, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues zu wagen. Das Gespräch mit dem Weihbischof stellte den letzten Punkt der Frühjahrsvollversammlung dar, zu der sich am Freitag, 12. Juni, die Delegierten im Erbacher Hof versammelt hatten.
11. Juni 2026
Weihbischof Joshy Pottackal hat insgesamt 88 Frauen und Männern im Kloster Jakobsberg die Dekrete für ihre Bischöfliche Beauftragung überreicht und würdigte den Dienst der geistlichen Begleitung: „Gott führt Menschen durch Menschen. Er schenkt Weggefährten, die helfen, seine Stimme im eigenen Leben besser zu hören und zu verstehen.“ Der Einführung der Bischöflichen Beauftragungen vorausgegangen war ein mehrjähriger Prozess zur Erarbeitung einer verbindlichen Ordnung für die Geistliche Begleitung.
10. Juni 2026
Der Mainzer Weihbischof Joshy Pottackal O.Carm. hat im Rahmen eines Gottesdienstes achtzehn Priestern und einem Ständigen Diakon aus dem Bistum Mainz zu ihren Weihejubiläen in diesem Jahr gratuliert: „Das ist vielleicht die schönste Botschaft dieses Tages: Nicht wir haben die Kirche getragen in diesen Jahren, sondern Gott hat uns getragen in dieser Zeit.“
9. Juni 2026
Die internationale und multireligiöse Vereinigung für Seelsorgerinnen und Seelsorger im Hochschulbereich trifft sich vom 8. bis 12. Juli zu ihrer alle vier Jahre stattfindenden Konferenz in Mainz. Weihbischof Pottackal: „Als Hochschulseelsorger begleiten Sie junge Menschen in einer Zeit großer Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Räume zu schaffen, in denen Menschen einander wirklich zuhören können, in denen Unterschiede nicht trennen müssen und in denen Verständigung gedeihen kann.“
4. Juni 2026
Bischof Kohlgraf feierte Gottesdienst an Fronleichnam mit Prozession durch Mainzer Altstadt: „Wir gehen heute mit Christus auf die Straßen, als eine Gemeinschaft der Vielfalt, die in ihm verbunden ist. Das ist ein starkes Zeichen.“ Beim Abschluss auf dem Marktplatz wurden die Fürbitten in feierlicher Form auch in den Sprachen der Gemeinden von Katholiken anderer Muttersprache vorgetragen, so dass unter anderem auch Fürbitten in Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch und Italienisch gebetet wurden. Im Anschluss war Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen in der Domstraße.