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„Gemeinsam etwas Positives bewirken“

Christian Wucher privat
Seit 15 Jahren sorgt Christian Wucher im Hintergrund dafür, dass in der Basilika St. Martin in Bingen alles seinen verlässlichen Gang nimmt. Als ehrenamtlicher Küster verbindet er organisatorisches Geschick mit einem offenen Ohr für die Menschen vor Ort – und trägt damit entscheidend zu einem lebendigen Gemeindeleben bei. Was ihn antreibt, ist weit mehr als Pflichtgefühl: Es ist die Überzeugung, dass Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich füreinander einsetzen.
Datum:
3. Juni 2026
Von:
Theresa Weber

15 Jahre Ehrenamt als Küster

Christian Wucher engagiert sich seit 15 Jahren ehrenamtlich als Küster an der Basilika St. Martin in Bingen. Für ihn bedeutet dieses Ehrenamt vor allem eines: Verantwortung zu übernehmen, Menschen zu unterstützen und gemeinsam etwas Positives für die Gemeinschaft zu bewirken.

Was ihn damals motiviert hat, sich zu engagieren, war der Wunsch, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und aktiv mitzugestalten. Über die Jahre ist das Ehrenamt für ihn zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden. Es gibt ihm das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, mit Menschen in Kontakt zu kommen und persönlich daran zu wachsen.

Gerade diese Begegnungen und das gemeinsame Tun machen für ihn den besonderen Wert seines Engagements aus. Ehrenamt ist für ihn gelebte Gemeinschaft – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich einbringen und miteinander Kirche gestalten.

Für Christian Wucher ist klar, dass Ehrenamt auch für die Kirche heute eine zentrale Rolle spielt. „Ehrenamt stärkt Gemeinschaft, verbindet Menschen und zeigt, dass Glaube durch aktives Engagement gelebt wird“, sagt er. Ohne die vielen engagierten Menschen wäre kirchliches Leben in dieser Form kaum denkbar.

Gleichzeitig sieht er auch die Herausforderungen, vor denen das Ehrenamt heute steht. Besonders schwierig sei es, Menschen langfristig für ein Engagement zu gewinnen und dabei die Anforderungen von Beruf, Familie und Ehrenamt miteinander zu vereinbaren.

Trotz dieser Hürden bleibt für ihn die Überzeugung, dass sich Engagement lohnt – für die Gemeinschaft, für die Kirche und für jeden Einzelnen selbst. Denn wer sich einbringt, gestaltet nicht nur das Leben anderer mit, sondern wächst auch an den eigenen Erfahrungen.