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Zeitzeugenprojekt

„Fragt uns, wir sind die letzten …“

Seit 2001 bringt das Bistum Mainz Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung mit Schülerinnen und Schülern zusammen. Die meist polnischen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten von ihren Erfahrungen und setzen sich für Erinnerung, Versöhnung und eine friedliche Zukunft ein.

 

Maria Stroińska und Józefa Posch-Kotyrba im Gespräch mit SchülerInnen

Zeitzeugengespräche für Schulen

Persönlich oder digital: Zeitzeugin Henriette Kretz berichtet Schülerinnen und Schülern von ihrer Kindheit während der NS-Zeit.

Digitale Gespräche sind weiterhin auf Anfrage möglich: zeitzeugen@stephanie-roth.de

 

 

Zweitzeugenprojekt: Wenn Zeitzeugen nicht mehr selbst erzählen können

Im Jahr 2025 hat das Bistum Mainz ein Zweitzeugenprojekt ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, die Geschichten unserer Zeitzeuginnen und Zeitzeugen weiterzutragen – auch dann, wenn die Überlebenden selbst nicht mehr persönlich von ihren Erfahrungen berichten können.

Seit 2001

220+
Schulbesuche

60
Schulen und Einrichtungen

24.000
erreichte Schülerinnen und Schüler

60
ehrenamtliche Teamerinnen und Teamer

 

„Vielen Dank, dass Sie die Kraft und den Mut aufgebracht haben, uns Ihre Geschichte zu erzählen.“

Mitmachen

Für die Begegnungswochen suchen wir regelmäßig ehrenamtliche Teamer*innen, die eine Woche (So. abend – Sa. vormittag) mit den Zeitzeugen und dem Projektteam verbringen sowie polnischsprachige Übersetzerinnen und Übersetzer.

Gesucht werden junge Erwachsene mit Interesse an NS-Geschichte und Erinnerungsarbeit. Polnischkenntnisse sind für Teamerinnen nicht erforderlich; Übersetzungserfahrung für Übersetzerinnen ebenfalls nicht.

Kontakt: zeitzeugen@stephanie-roth.de

Lernen Sie einige unserer Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kennen

Ausgewählte Biografien

Wir stellen ausgewählte Biographien zeitzeug:innen vor. Dabei erinnern wir uns besonders auch an alle, die zu Besuchen im Bistum Mainz unterwegs waren, die von ihrem Leben und Leiden berichtet haben und ein Zeugnis der Versöhnung und der Erinnerung gegeben haben. Manche von ihnen sind zwischenzeitlich verstorben. Wir sind dankbar, dass wir sie kennenlernen durften. Wir werden sie nicht vergessen!