Alle Teilnehmenden verband der Wunsch nach Zeit und Ruhe, um etwas für sich finden zu können, wenn es kommen will. Morgen- und Abendimpuls, das Zusammenkommen zum Austausch am Abend und ein persönliches Gespräch am ersten Tag gehören zum festen Bestandteil dieses Angebots. In dem „Zeitwohlstand“ dazwischen konnte jede:r für sich sein oder Gesprächspartner: innen suchen, die Natur spüren oder sich kreativ erleben. Aus der Gruppe entstanden Wunsch-Ideen, die als Einladung für alle „erfüllt“ werden konnten: Singerunden von Taizé-Gesängen, Körperwahrnehmungsübungen als Eutonie und ein Angebot zur Achtsamkeit zur Bedeutung des „Anfängergeistes“, zu dem eine Teilnehmerin hinführte: Dabei war es in der Übung gar nicht so einfach, der Wirklichkeit um uns herum wie Menschen vom Mars zu begegnen, denen alles völlig unbekannt ist, und so die Haltung des Neu-Wahrnehmens einzunehmen. Sehr Unterschiedliches wurde gefunden. Etwa die Dankbarkeit über den „Schöpfer, der so gut in allem für uns sorgt“, der „intensive Duft der Lindenbäume“, der „Friede auf dem Berg, der durch uns hinunter in den Alltag fließen kann“, bis hin zur Wahrnehmung eines „wirklich großen Themas“ im eigenen Leben, das- nun entdeckt- zum „Mehr“ an Leben öffnen will.
Von:
Margareta Ohlemüller
