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Für Geistliche Begleiter:innen, Geistliche Teams und spirituell Interessierte: Gang ins Museum und Austausch: Maria Magdalena - Sin. Pray. Love.

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Erleben Sie mit uns in einer exklusiven Führung die beeindruckende Ausstellung zu Maria Magdalena im Städel Frankfurt. Sie ist Gefährtin Christi, Heilige und vermeintliche Sünderin, Sinnbild für Begehren und Buße – Maria Magdalena fasziniert seit Jahrhunderten durch ihre Widersprüchlichkeit. Von den Schriften des Neuen Testaments über mittelalterliche Legenden bis in die heutige Zeit hat sie in der Kunst unzählige Deutungen erfahren und spiegelt dabei immer auch Vorstellungen von Weiblichkeit, Spiritualität und Eigenständigkeit in der jeweiligen Zeit.
Datum:
Donnerstag, 5. November 2026 18:00 - 21:30

Im Städel in Frankfurt

Mit „Maria Magdalena“ präsentieren das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung die erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum zu dieser außergewöhnlichen Figur. Die Schau zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der asketischen Büßerin über die ekstatische Heilige bis zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur. Dabei wird Maria Magdalena zugleich als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen und als eigenständige, vielstimmige Gestalt gezeigt, die zwischen Körper, Glaube und den ihr zugeschriebenen gesellschaftlichen Rollen vermittelt.
Wichtige Werke aus der Sammlung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung bilden den Ausgangspunkt der Präsentation. Rund 100 Werke aus bedeutenden deutschen und internationalen Sammlungen, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken, werden in der Ausstellung vereint und verdeutlichen die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen der Maria Magdalena. Mit besonderem Fokus auf Künstlerinnen sind in Frankfurt unter anderem Arbeiten von Artemisia Gentileschi, Lavinia Fontana, Elisabetta Sirani, Lotte Laserstein, Kiki Smith und Marlene Dumas zu sehen; daneben werden Hauptwerke bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer, Pedro de Mena, Guercino, Georges de la Tour, Claude Lorrain, Auguste Rodin, Arnold Böcklin und Max Beckmann präsentiert. Zugleich erstreckt sich die Ausstellung bis in die ikonografische Transformation der Maria Magdalena in der Populärkultur.
So zeigt die Ausstellung, wie jede Zeit ihre eigenen Fragen, Vorstellungen oder Sehnsüchte in die Figur der Maria Magdalena eingeschrieben hat und wie sie bis heute Anlass gibt, über Rollenbilder, Spiritualität und die Deutung weiblicher Erfahrung zu reflektieren. Eine Ausstellung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung.

Austausch im punktum in Frankfurt

Für die Teilnehmenden besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Führung sich im punktum in Frankfurt (Liebfrauenstr. 2) zu treffen, um über die Eindrücke zur Ausstellung wie auch über die eigenen Bilder und Zugänge zu Maria Magdalena ins Gespräch zu kommen.

Infos und Anmeldung

Verbindliche Anmeldung:
bis spätestens 23.10.2026 erwünscht bei Andrea Bach

Kosten: 10 € Besuch im Städel-Museum + Kosten für Getränk im punktum

Veranstaltungsorte:
Städel Museum Frankfurt
punktum Frankfurt, Liebfrauenstr. 2, Frankfurt

Infos und Anmeldung bei:
Andrea Bach
Andrea.Bach@bistum-mainz.de
Mobil: 0176 30 65 98 33

Die Führung im Städel Museum von 18 - 19 Uhr ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der KEB Mainlinie. Der anschließende Austausch im punktum wird vom Institut für Spiritualität Region Mainlinie angeboten.

Online Vortrag im Vorfeld zu Maria Magdalena

Die KEB bietet im Vorfeld zum Besuch im Städel einen Online-Vortrag mit Ursula Dann zu "Maria Magdalena - Eine Heilige mit vielen Aspekten". Spurensuche in Kunst und Architektur" an. Herzliche Einladung am 22.10.2026 von 19-20.30 Uhr an dem Vortrag teilzunehmen. Infos und Anmeldung zum Online - Vortrag über diesen Link zur KEB